Grenzen bei Amyotropher Lateralsklerose (ALS)

Das Akzeptieren der Grenzen bei Amyotropher Lateralsklerose bestimmt den Verlauf der Krankheit mit.
„Das Akzeptieren der Grenzen bei Amyotropher Lateralsklerose bestimmt den Verlauf der Krankheit mit.“ (Stefanie Gläser)

Stefanie Gläser (Physiotherapeutin und Leiterin des ALS Netzwerks der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) erzählt im Interview, warum das Akzeptieren der Grenzen für ALS PatientInnen besonders wichtig ist:

„Das Akzeptieren der Grenzen, die durch die Krankheit gesetzt sind, bestimmt den Verlauf der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) mit. Das ist natürlich sehr schwer – zu spüren, wo ist meine Grenze und diese Grenze nicht überschreiten zu wollen. Wenn man ein Mensch ist, der gerne alles gibt, was er kann, der im Leben erlebt hat, dass es manchmal auch gut sein kann, an die Grenzen und über sie hinaus zu gehen, dann ist es eine große Herausforderung, in diesem Bereich sein Verhalten zu ändern.

Das Überschreiten der Grenzen bei Amyotropher Lateralsklerose beschleunigt den Krankheitsverlauf

Starke körperliche Anstrengung und Schlafentzug führen bei ALS zu einer zusätzlichen Schwächung der körperlichen und muskulären Leistungsfähigkeit. Deshalb ist es für ALS-Patienten so wichtig, immer im Auge zu behalten: was ist möglich, was kann ich und wann gehe ich in die körperliche Überforderung.

Die körperliche Überanstrengung, die bei einem gesunden Menschen einen Muskelkater auslöst und die Muskulatur aufbaut und trainiert, führt bei einem ALS-Patienten zum Gegenteil.“

Über Stefanie Gläser:
Stefanie Gläser ist seit Mai 2012 Physiotherapeutin auf der Hospiz- und Palliativstation und leitet das ALS Netzwerk der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft.

Weiterführende Links

Neuromuskuläre Ambulanz an der Universitätsklinik für Neurologie in Innsbruck
Das ALS Netzwerk der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
“Lerne leben!” – ALS Patient Gerhard Schöpf spricht über sein Leben und seine Krankheit

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