Vergebung, Versöhnung & Schulderleben am Lebensende – Begleiten zwischen Aushalten und Anerkennen

Fortbildungstag für ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Der Fortbildungstag der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft stand heuer unter dem berührenden Thema „Vergebung, Versöhnung und Schulderleben am Lebensende – Begleiten zwischen Aushalten und Anerkennen“. Zahlreiche ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen folgten am Samstag, den 9. Mai 2026, der Einladung ins Haus der Begegnung in Innsbruck, um sich gemeinsam diesem sensiblen und zugleich zutiefst menschlichen Thema zu widmen.

Angelika Heim moderiert den Ehrenamtstag 2026

Begleitet und moderiert wurde der gemeinsame Fortbildungstag von Angelika Heim, Leiterin des Ehrenamts, die mit Feingefühl, Humor und Präsenz durch den Tag führte.

Referentin beim Ehrenamtstag

Bereits der bewegende Eröffnungsvortrag führte eindrücklich in das Thema ein. Die Referentin verstand es, die Teilnehmer*innen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich tief zu berühren und für die oft verborgenen Dimensionen von Schuld, Vergebung und Versöhnung zu sensibilisieren. Manche Gedanken wirkten nach, rüttelten innerlich auf und berührten vielleicht auch eigene wunde Punkte – gerade dort, wo Begleitung am Lebensende oft auch die Begegnung mit den eigenen Grenzen, Erfahrungen und Fragen mit sich bringt.

Interessierte Zuhörer*innen beim Vortrag
Der vollbesetzte große Saal im Haus der Begegnung

Im Anschluss bot der weitere Tag Raum für Vertiefung und Austausch in unterschiedlichen Workshops. Insgesamt standen sechs verschiedene Workshops zur Auswahl, die vielfältige Zugänge eröffneten und Gelegenheit gaben, sich mit den Herausforderungen, Fragen und Erfahrungen rund um Schuld, Vergebung und Versöhnung am Lebensende auseinanderzusetzen.

Mitte in Seminarraum mit Stoffpupen
Silberne Herzschale und Mitte mit blauen Tüchern

Auch die gemeinsamen Pausen trugen wesentlich zur Atmosphäre des Tages bei. Bei guter Verpflegung, einem gemeinsamen Mittagessen, sowie Gesprächen bei Kaffee und Kuchen am Nachmittag, blieb Zeit für Begegnung, Austausch und persönliches Innehalten.

Ehrenamtliche Sitzen in der Sonne bei Kaffee, Getränken und Kuchen
Klosterschwester mit Ehrenamtlichen im Gespräch
Ehrenamtliche genießen die Pause in der Sonne

Den Abschluss bildete ein gemeinsames, verbindendes Ritual, das den Tag in stimmiger Weise abrundete. Mit vielen Gedanken, Eindrücken und Begegnungen im Herzen machten sich die Teilnehmer*innen schließlich wieder auf den Weg – zurück in die verschiedenen Regionen Tirols.

Gemeinsames Ritual im großen Saal zum Abschluss
Blühender Flieder und gelbe Blume in Vase

Marlen Resinger, Regionalbeauftrage Lienz/Osttirol

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