Warum ich Schwerkranke begleite – Über Sterbebegleitung

Im Rahmen des heurigen Tages für ehrenamtliche HospizbegleiterInnen im Haus Marillac fragten wir die TeilnehmerInnen, was sie motiviert ehrenamtliche Lebens- und Sterbebegleitung für die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft zu machen. Im Folgenden finden Sie einige ausgewählte Antworten:

„Etwas Sinnvolles tun – Mitmenschen Zeit und Zuwendung schenken. Glück ist – für andere da zu sein!“
Maria

Über Sterbebegleitung
Der Theologe, Seelsorger und Psychotherapeut Franz Schmatz zeichnete in seinem Vortrag „Das Leiden und seine Grenzen“ ein sehr anschauliches Bild von den Herausforderungen, die er in seiner Arbeit als ehrenamtlicher Hospizbegleiter erlebt.

„Ehrenamt – durch eigene Krankheit wurde ich aus der ‚Leistungsgesellschaft’ (Beruf) herausgerissen. Umso größer ist meine Dankbarkeit, mit kranken Menschen etwas von meiner so kostbaren, wertvollen Zeit verbringen zu dürfen.“
Angelika

„Für mich ist die Zeit, die ich mit Menschen verbringen kann ein Geschenk – jede Begegnung ist einzigartig.“
Bettina

Der Ehrenamtlichen Tag ist ein kleines Dankeschön an alle, die sich ehrenamtlich für unser Anliegen einsetzen.
Der Tag für ehrenamtliche HospizbegleiterInnen ist ein kleines Dankeschön an alle, die sich ehrenamtlich für unser Anliegen einsetzen.

„Ich sehe es als Geschenk, Menschen im letzten Abschnitt ihres Lebens begleiten zu dürfen, meine Zeit ihnen schenken zu können, und dabei oft selber die ‚Beschenkte’ zu sein.“
Karoline

Beim gemeinsames Mittagessen konnten Erfahrungen ausgetauscht werden.
Beim gemeinsamen Mittagessen konnten Erfahrungen ausgetauscht werden.

„Immer wieder mit Neuem konfrontiert und herausgefordert zu sein.“

„In Demut und Ehrlichkeit Menschen begegnen. ‚Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar’, sagt der kleine Prinz.“
Helga

Während der Workshops fanden die TeilnehmerInnen Zeit um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Während der Workshops fanden die TeilnehmerInnen Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Ursprünglich war es diese gute, feine Atmosphäre, die den Wunsch in mir weckte, da mitwirken, etwas geben zu dürfen. Inzwischen aber bin ich auch der ‚Beschenkte’ geworden. Mein ‚Gebet’ hat sich von der ‚Bitte’ zum ‚Danke’ umgewandelt, d.h. durch viele Gespräche mit unseren Gästen bin ich ganz unerwartet zum ‚Beschenkten’ geworden.“
Hans

Auch wunderschöne Mandalas wurden gezeichnet.
Auch wunderschöne Mandalas wurden gemalt.

„Ich mag Herausforderungen. Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten, ist für mich Herausforderung im Zuhören, erspüren wo ich ihnen Stütze sein kann, reden, lachen, berühren, schweigen.“
Angelika

Nur wer gut für sich sorgt, kann auch gut für Andere sorgen...
Nur wer gut für sich sorgt, kann auch gut für andere sorgen …

„Da Tod und Sterben in unserer Gesellschaft immer noch Tabuthemen sind und durch die eigene Sprachlosigkeit am Kranken- und Sterbebett von Familienangehörigen hatte ich mich entschlossen die Ausbildung für Ehrenamtliche zu machen. Es hat mir persönlich sehr starke Eindrücke vermittelt. (Im übrigen steht in meinem Geburtshoroskop die Arbeit mit Tod und Sterben – das habe ich allerdings erst nach meiner Ausbildung erfahren!)
Brita

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