Weihnachten und Neujahr liegen schon ein paar Wochen hinter uns. In dieser Zeit kreisen meine Gedanken um das Thema Anfang und Ende. HospizmitarbeiterInnen vergleichen oft das Sterben mit einer Geburt. Das Ende ist wie der Anfang bei jedem anders, ob leicht oder schwer ist nicht vorherzusehen. Eine vertraute Welt zu verlassen und die Reise in ein unbekanntes Land zu beginnen, ängstigt viele Menschen. Professionelle und menschliche Begleitung, die Nähe der Angehörigen, aber auch die mutige Begleitung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen können diese letzte Reise erleichtern.
Eine gute Mischung aus haupt- und ehrenamtlicher Betreuung, spiritueller und sozialer Begleitung soll auf die individuellen Bedürfnisse sterbender Menschen und ihrer Angehörigen antworten.
Der Motor der Hospizbewegung ist neben allen Angeboten aber immer das Erkennen der Not und die eigene Herzensbildung. Nicht wegschauen, sondern den anderen sehen und wertschätzen ist die Basis unserer Arbeit.
Natürlich sind wir auch auf Unterstützung von außen angewiesen. Unzählige große und kleine Spender*innen ermöglichen seit vielen Jahren, dass in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft sterbende Menschen gemeinsam mit ihren An- und Zugehörigen kompetent und liebevoll begleitet werden: vom ersten Kennenlernen bis zum letzten Atemzug.
Wir freuen uns über Ihren Mitgliedsbeitrag und über jede noch so kleine Spende. Ich danke schon heute für die Unterstützung unserer Arbeit und wünsche Ihnen ein gesegnetes neues Jahr!
Marina Baldauf
Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
