Verein heute

Die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft ist heute ein Verein mit mehr als 50 hauptamtlichen und 250 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Im Folgenden finden Sie Informationen zu unseren Werten, unserer Vision, unserer Qualität und unseren Partnern in der Bildungsarbeit.

Verein heute

Infografik der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

880 Infografik Tiroler Hospiz-Gemeinschaft 2015

Die Infografik der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft als PDF zum Download!

Werte der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Unsere grundlegende Ausrichtung fußt auf folgender Wertebasis:

Über den Begriff „Hospiz“ lassen sich grundlegende Aussagen über die Werte der THG (Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) veranschaulichen. Hospiz von seinem Begriff her bedeutet: Begleitung, Unterstützung für Menschen, die auf einer unbekannten, für viele angstvollen Reise sind, bedeutet, ihnen – soweit möglich – Sicherheit auf ihrem Weg zu vermitteln.

Hospiz ist nicht an einen Ort oder eine Einrichtung gebunden, sondern ist eine Haltung gegenüber leidenden und sterbenden Menschen.

Unterstützung und Sicherheit sollen auf unterschiedlichen Ebenen vermittelt werden: fachlich, persönlich, sozial, spirituell.

Um dieser Aufgabe, leidende und sterbende Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen, gerecht zu werden, bedarf es der Umsetzung grundlegender Werte:

  1. Zuwendung als Grundwert und Basis aller Hospizarbeit
  2. Fachlichkeit
  3. Freiheit
  4. Spiritualität
  5. „Leben bis zuletzt“

Eine ausführliche Fassung der Werte der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft können Sie hier Downloaden:
Werte_der_Tiroler_Hospiz-Gemeinschaft (PDF)

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Unsere Vision

Hospiz …
nannte man im Mittelalter jene Herberge, die Pilgern auf ihrer gefahrvollen, oft unsicheren Reise Unterkunft, Rast, Pflege und Sicherheit bot.

Heute bieten wir – die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft – einen Rastplatz für schwer kranke, sterbende Menschen sowie deren Angehörigen an. Wir begleiten alle Menschen, unabhängig von ihren finanziellen Verhältnissen und ihrer religiösen Herkunft oder Weltanschauung.

Dabei steht das Wohl des Menschen in seiner Ganzheit im Zentrum unseres Tuns. Denn nur wenn die Person in der Gesamtheit ihres Seins wahr- und ernst genommen wird, kann man auch in einem „kranken“ Körper noch „heil“ werden.Für unsere Arbeit bedeutet das, einerseits den Menschen mit moderner Palliativmedizin und -pflege auf höchstem Niveau zu betreuen. Andererseits gilt es das soziale, psychische und spirituelle Wohl der Menschen zu beachten, zu begleiten und mögliche Hilfe anzubieten.

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Qualität in der Bildungsarbeit

Wenn die Umsetzung des Hospizgedankens gelingt, profitieren davon alle Beteiligten: die schwer kranke oder sterbende Person, ihre Angehörigen bzw. FreundInnen, die ehrenamtlichen Hospiz-BegleiterInnen und die Professionellen aus Pflege, Medizin und Therapie. Durch Aus- und Fortbildung zu Themen der Palliative Care für alle beteiligten Berufsgruppen wird die Betreuungsqualität für die kranken Menschen erhöht, gleichzeitig steigt die Zufriedenheit der Betreuungspersonen.

Nachhaltige Bildungsarbeit

Die Bildungsarbeit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft hat daher das Ziel, für alle beteiligten (Berufs-)Gruppen passende, praxisnahe Angebote zu machen. Dabei sind uns alle Themen der Palliative Care gleich wichtig: Psychosoziale und medizinische Themen stehen auf einer Ebene mit spirituellen und pflegerischen Aspekten. Ein besonderes Anliegen ist uns die Nachhaltigkeit unserer Bildungsarbeit: Das spezielle Wissen aus der Palliative Care soll nicht nur interessierten Einzelpersonen vermittelt, sondern möglichst in Care-Systeme implementiert werden. Denn wenn ein Pflegeheim oder Krankenhaus sich zu den Grundsätzen der Hospiz- und Palliativbetreuung bekennt, hat das Konsequenzen für den Qualifizierungsbedarf, für die Ausrichtung der Arbeit und auch für den Umgang mit Ressourcen in der Institution.

Berichten aus der Praxis

Die ReferentInnen, die für die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft tätig sind und in Vorträgen, Seminaren, Workshops und Lehrgängen ihr Wissen weitergeben, sind alle in der Praxis tätig. Sie bringen langjährige Erfahrung aus relevanten Berufsfeldern mit, der Großteil der ReferentInnen arbeitet hauptberuflich in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft.

Regionale Angebote

Unser Ziel ist es, das Wissen über Hospiz- und Palliativbetreuung im ganzen Land zu verbreiten. Wir kooperieren daher mit Institutionen in allen Regionen Tirols, reagieren auf Wünsche und Bedürfnisse und bieten Bildungsveranstaltungen vor Ort an.

Qualitätssicherung

Alle Bildungsveranstaltungen, die das Bildungsreferat der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft veranstaltet, werden evaluiert und laufend weiterentwickelt. Die Weiterbildung der ReferentInnen ist ein wesentliches Instrument der Qualitätssicherung.

 

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Partner in der Bildungsarbeit

Haus der Begegnung
www.hausderbegegnung.com

Ärztekammer Tirol
http://www.aektirol.at/

Caritas Bildungszentrum
http://www.caritas-bildungszentrum.at/

Netzwerk
http://www.netzwerkkrebs.at/

Haus St. Michael
http://www.dioezese-innsbruck.at/index.php?id=21&portal=60

Hospiz Österreich
www.hospiz.at

Haus Marillac
www.haus-marillac.at

IFF Palliative Care und Organisationsethik
http://www.uni-klu.ac.at/pallorg/

Bildungshaus Osttirol
http://www.bildungshaus.info/

Bezirkskrankenhaus Schwaz
http://www.kh-schwaz.at/

Marienheim Schwaz
http://www.marienheim-schwaz.at/index-2.html

Kardinal König Haus, Wien
http://www.kardinal-koenig-haus.at/

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Formular „Patientenverfügung“ zum Download

Formular „Patientenverfügung“
Ausfüllhilfe
Hinweiskarte

Publikationen der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft zum Download

Infografik:

Die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft auf einen Blick

Palliativer Behandlungsplan:

Formular zum Ausdrucken – Palliativer Behandlungsplan
Formular online ausfüllbar – Palliativer Behandlungsplan
Begleitschreiben – Palliativer Behandlungsplan
Symptome am Lebensende – Behandlungsempfehlungen für ÄrztInnen

Palliative Care – Empfehlungen für Tirol

Palliative Care – Empfehlungen für die Betreuung schwerkranker Menschen am Lebensende in Tirol

Informationsbroschüre der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft:

„Wir begleiten Menschen“

Bildungsprogramm:

Bildungsprogramm 2015/16
Bildungsprogramm 2014/15

Bildungsprogramm 2013/14

Bildungsprogramm 2012/13
Bildungsprogramm 2011/12
Bildungsprogramm 2010/11

Vereinszeitschrift „Sonnenblume“:

Sonnenblume – Mai 2017
Sonnenblume – Jänner 2017

Sonnenblume extra – Weihnachten 2016

Sonnenblume – Oktober 2016

Sonnenblume – Mai 2016

Sonnenblume – Jänner 2016

Sonnenblume extra – Weihnachten 2015

Sonnenblume – September 2015

Sonnenblume – April 2015

Sonnenblume – Jänner 2015

Sonnenblume extra – Weihnachten 2014

Sonnenblume – September 2014

Sonnenblume – Juni 2014

Sonnenblume – Jänner 2014
Sonnenblume extra – Weihnachten 2013 – Bausteinaktion
Sonnenblume – September 2013
Sonnenblume – Juni 2013
Sonnenblume – Jänner 2013
Sonnenblume extra – Weihnachten 2012
Sonnenblume – September 2012
Sonnenblume – Juni 2012
Sonnenblume – Jänner 2012
Sonnenbluem extra – Weihnachten 2011
Sonnenblume – September 2011
Sonnenblume – Juni 2011
Sonnenblume – Jänner 2011
Sonnenblume extra – Weihnachten 2010
Sonnenblume – September 2010
Sonnenblume – Juni 2010
Sonnenblume – Jänner 2010
Sonnenblume – September 2009
Sonnenblume – Juli 2009
Sonnenblume – Jänner 2009
Sonnenblume – Dezember 2007
Sonnenblume -Juni 2007

Jahresberichte der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft:

Jahresbericht – 2016
Jahresbericht – 2015

Jahresbericht – 2014

Jahresbericht – 2013

Jahresbericht – 2012
Jahresbericht – 2011
Jahresbericht – 2010
Jahresbericht – 2009
Jahresbericht – 2008
Jahresbericht – 2008 – Zusatzseiten
Jahresbericht – 2007

Trauerbroschüre der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

„Der Verlust eines geliebten Menschen“ – Trauerbroschüre der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Informationen zur Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Werte der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Geschichte der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Fachartikel

Begriffsbestimmung – „Hospiz – Palliativ“ von Dr. Elisabeth Medicus
Für das Leben – Grundsatzpapier des Dachverbandes Hospiz Österreich zur aktiven Sterbehilfe
Lebensqualität in der Palliative Care von Dr. Elisabeth Medicus
Die extramurale palliative Versorgung in Tirol (Frühjahr 2011)
Keiner stirbt fuer sich allein – Dr. Elisabeth Medicus

Daten und Fakten

Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich 2008
Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich (externer Link)

Weitere Berichte und Artikel

Vortrag von ALS Patient Gerhard Schöpf im Juli 2010

Fotos: Tiroler Hospiz-Gemeinschaft