Statement der Vorsitzenden

Elisabeth Zanon

Konstruktiv und leidenschaftlich

„Wieder ist ein Jahr vergangen, in dem viel Gutes für die Menschen in unserem Land im Zusammenhang mit Palliativ- und Hospizbetreuung geleistet wurde.“

Dafür sei allen MitarbeiterInnen gedankt, auch und vor allem deswegen, weil alle an einem Strang ziehen und unser großes Projekt „Hospizhaus Tirol“ konstruktiv und leidenschaftlich mittragen.

Unserem Qualitätsanspruch treu bleiben

Die Übersiedlung nach Hall bedeutet für uns alle, egal ob wir ehrenamtlich oder hauptamtlich mitarbeiten, viel Veränderung. Es ist leichter, ein Gebäude zu errichten, als es zum Wohle der Betroffenen mit Lebensqualität zu füllen.

Zum einen bieten wir Menschen in der wohl schwierigsten Phase ihres Lebens hochprofessionelle medizinische, pflegerische und psychosoziale Begleitung. Zum anderen – und das ist gleichermaßen wichtig – werden sie von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen betreut. Das Ehrenamt ist ein unersetzbarer Teil der Betreuung von schwer kranken, sterbenden Menschen und deren Angehörigen. Dieses Ineinander-verwoben-Sein von haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen macht die hohe Qualität der Palliativ- und Hospizarbeit aus. Sie ist weiterhin Grundpfeiler für das Kompetenzzentrum, das wir in Hall verwirklichen konnten.

Ein starkes Signal und ein klarer gesellschaftlicher Auftrag

Dass seit Juni alle unsere Angebote, seien sie stationär, tagesklinisch, ambulant oder mobil unter einem Dach vereint sind, ist ein weiterer Schritt einer gut vernetzten Hospiz- und Palliativbetreuung. Es ist ein starkes Signal unserer Bewegung. Wir sehen es als gesellschaftlichen Auftrag, das Thema Hospiz und palliative Betreuung weiterzuentwickeln und das Bewusstsein für die Notwendigkeit, Menschen am Lebensende gut zu begleiten, zu schärfen.

Ich hoffe und wünsche mir für alle betroffenen PatientInnen und deren Angehörige, dass die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft als Bauherrin mit dem Hospizhaus Tirol einen wichtigen Meilenstein setzen konnte: damit wir schwer kranken, sterbenden Menschen bei ihrem Abschied aus dem Leben, aber auch ihren Angehörigen Würde und Geborgenheit geben können.

Ihre Elisabeth Zanon, ehrenamtliche Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Foto: Tiroler Hospiz-Gemeinschaft/Gerhard Berger