Auch heuer hat das Hospizteam Inzing vom 25. Oktober bis 2. November 2026 in der Pfarrkirche Inzing einen Trauerraum gestaltet. Er war als stiller Ort gedacht, an dem man in der Zeit um Allerheiligen und Allerseelen innehalten, sich erinnern und Gefühlen Raum geben kann.

In der Mitte hing ein weißes Sakko vor rau verputzten, weißen Wandelementen. Es stand für einen Menschen, der fehlt und dessen Platz leer bleibt. Kleine Lichter auf der Wand, Efeu und welkendes Herbstlaub zeigten, wie nah Vergänglichkeit und Hoffnung beieinanderliegen. Ein Blumenstrauß und ein Kranz aus Grün am Boden rundeten das Bild ab. Ein wichtiger Teil war die Klagemauer. Die Besucherinnen und Besucher konnten ihren Kummer, ihre Klage, ihren Dank oder ihre Bitte aufschreiben und die Zettel in eine Box legen. Auch beim Gitter vor dem Altarraum lagen Papier, Blumen und ein Kranz mit Bändern bereit. Viele Menschen haben dieses Angebot genutzt. Die gesammelten Zettel wurden am 2. November im Rahmen der Allerseelenmesse verbrannt. So wurde all das Aufgeschriebene symbolisch losgelassen und in Gottes Hände gelegt.
Ein herzliches Danke an alle vom Hospizteam Inzing, die den Raum aufgebaut haben, und an alle, die gekommen sind und ihre Gedanken anvertraut haben.