Zwischen Sprachlosigkeit und Unsicherheit: Auf der Suche nach Ausdrucksformen und Handlungsspielräumen
Trauer hat viele Gesichter. Sie ist eine universelle menschliche Erfahrung, die uns alle verbindet. Trauer berührt und wirft Fragen auf – sowohl für trauernde Menschen als auch für ihr Umfeld. Der Umgang mit trauernden Menschen ist häufig geprägt von Sprachlosigkeit, Ohnmacht und Unsicherheit. In einer Zeit, die von Schnelligkeit und Lösungsorientierung bestimmt ist, scheint für Trauer immer weniger Raum und Zeit zu bleiben.
Wie können wir Trauer aushalten und zulassen – persönlich, gesellschaftlich und professionell –, ohne ihr auszuweichen? Welche neuen Wege des Redens und Handelns eröffnen sich, um Trauer sichtbar zu machen und Betroffene achtsam zu begleiten? Welche Chancen und Risiken bietet der virtuelle Raum? Das Symposium lädt dazu ein, aktuelle Entwicklungen zu beleuchten und Perspektiven für die Zukunft zu entdecken. Im Zentrum steht die Frage, wie wir Trauer als Teil des Lebens anerkennen und ihr einen würdigen Platz in unserer Gesellschaft geben können.
Das Symposium verbindet fundierte Vorträge mit praxisnahen Workshops. Erfahrene Referent*innen aus therapeutischen, beratenden und helfenden Berufen stellen Methoden vor, die Begleiter*innen und Klient*innen dabei unterstützen, die emotionale Vielfalt zu erschließen und in das Leben zu integrieren. Zudem bietet das Symposium Gelegenheit für Austausch und Vernetzung.
Die Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Trauerbegleiter*innen und Mitarbeitende aus dem Hospiz- und Palliativbereich, Menschen in therapeutischen Berufen, Ärzt*innen, Seelsorgende, Menschen in Lehre und Fortbildung sowie allgemein Interessierte.
Peggy Steinhauser – Diplomtheologin, Supervisorin, Qualifizierende & Trauerbegleiterin (BVT), Hamburg
Nina Jakoby – Titularprofessorin, Soziologisches Institut, Universität Zürich
Durch den Tag begleiten Sie Rainer Simader, Astrid Panger & Maria Eibel
170 Euro Teilnahmegebühr
Anmeldung zum Symposium im Bildungshaus St. Virgil Salzburg unter: TRAUERIausIHALTEN
Information zur Anmeldung Vertiefungsworkshops u.a.:
Die Vertiefungsworkshops bieten Raum für praxisnahe Auseinandersetzung, persönlichen Austausch und neue Perspektiven. Teilnehmende haben die Möglichkeit, zwei Workshops zu besuchen und unterschiedliche thematische Zugänge kennenzulernen. Die Anmeldung erfolgt direkt vor Ort bei der Registrierung. Die Vergabe der Plätze richtet sich nach der jeweiligen Verfügbarkeit.
Allgemeine Anfragen
+43 5223 43 700 33 600
08:00 – 16:00 Uhr (Mo-Fr)
akademie@hospiz-tirol.at
+43 5223 43700 33676
08:00 – 12:00 Uhr (Mo-Fr)
Für Betroffene & Angehörige
+43 810 96 98 78
08:00 – 20:00 Uhr (Mo-So)
Allgemeine Anfragen
+43 5223 43 700 33 600
08:00 – 16:00 Uhr (Mo-Fr)