Tagebuch

Archiv: susanne-jaeger

Menschen in Trauer begleiten – Nachlese zum Seminar

28. März 2012 | von
Eine Oase der Trauer

Eine Oase, um die sich alle versammeln, bildete die Mitte des Seminars im Haus Marillac in Innsbruck. Die Rose von Jericho (in der dreieckigen Schale) war ein Zeichen für die Trauer, die in der Wüste rollt bis sie wieder einen Platz am Wasser findet und Wurzeln schlagen kann.

Das Löwenzahn-Mandala symbolisierte die Dynamik und den Tanz. Unter der Anleitung von Susanne Jäger und Helene Mair-Kogler wurde viel getanzt. Es ging darum, dem Erlebten Ausdruck zu verleihen.

Eine Teilnehmerin schreibt ihre eigene Trauerbiografie.

Die Hände symbolisieren die Erfahrungen, die jeder und jede in ihrer individuellen Trauerbiografie zu tragen hat.

Die 14 TeilnehmerInnen haben einander einen Einblick in Ihre Trauererfahrungen gewährt. Für Trauernde ist es besonders wichtig, dass sie ihren Gefühlen Raum geben, um sie zu verarbeiten.

14 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen stellten sich in einer Weiterbildung am 23. und 24.3.2012 dem Thema Trauer.

Wie können Menschen in Trauer begleitet werden? Das war der Ausgangspunkt der Weiterbildung. Die Teilnehmerinnen beschäftigten sich zuerst mit der eigenen Trauerbiografie. Als Grundlage für die Begleitung von trauernden Menschen ist es wichtig, sich der eigenen „Schattenseiten“ und Gefühlslagen zum Thema bewusst zu werden. Dann werden diese „nutzbar“. Sie dienen als Wurzeln, die bis zur Quelle führen, die uns alles speist, deren Zugang aber nicht allen bewusst ist.

Trauer braucht Ausdruck. Trauerprozesse lassen sich nur begrenzt sprachlich ausdrücken. Daher ist es hilfreich, sich auf andere Ausdrucksmöglichkeiten einzulassen. Der Tanz bietet dabei einen guten Rahmen. Schritt für Schritt bewegen wir uns hinein ins Thema, durch das Thema und seine Aspekte durch und wieder heraus. Wir üben dabei auch das Ein- und Aussteigen in die verschiedenen Dimensionen von Trauer.

Die Weiterbildung setzt Ende April mit anderen Aspekten des Themas fort: hilfreiche Rituale, die Rolle der BegleiterInnen und die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen (wie z.B. Kinder und Jugendliche) werden Thema sein.

Weiterführende Links:

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Leben – Sterben – Verwandeln – Fachtagung: Tabu Suizid

8. November 2011 | von  | 4 Kommentare

Zum 5. Mal fand am 5. November 2011 in Tirol die Tagung Tabu Suizid statt. Als Veranstalter fungierten auch diesmal wieder das Haus der Begegnung, die Gesellschaft für psychische Gesundheit (GPG) und die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. Die Veranstaltung war mit 120 Besucherinnen und Besuchern restlos ausgebucht.

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Ethik Seminar für DiätologInnen der FH Gesundheit

11. Mai 2011 | von

Das Ethik Seminar für DiätologInnen besuchte am Mittwoch den 11. Mai 2011 die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. Das Seminar findet auf Initiative von Lothar Müller statt.

Dr. Christoph Gabl (Palliativmediziner der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) sprach über die ethischen Fragestellungen bei der Ernährung schwerkranker und sterbender Menschen.

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Nachlese – Weiterbildung für GruppenleiterInnen

22. Februar 2011 | von

Am 28.1.2011 trafen sich eine Gruppe von 12 Frauen und einem Mann unter der Leitung von Birgit Both und Susanne Jäger um einen ganzen Tag zum Thema „Kommunikation“ gemeinsam zu arbeiten.

Welche Einflussfaktoren beim Kommunizieren mitspielen, was an Bewusstem aber auch Unbewusstem eine Rolle spielen, das war Gegenstand des Seminars im Haus der Begegnung.

So manches Rätsel erhellte sich im Laufe des Tages und die gemeinsame Auseinandersetzung half dabei, „zwischenmenschliche“ Probleme auf eine Sachebene zu heben und dort bearbeitbar zu machen. Im Bild die Gruppenleiterinnen: Susanne Riml, Bettina Souissi, Elisabeth Rieser (v.l.n.r.)

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Besuch aus der Diözese Münster

22. Februar 2011 | von

Die Gäste aus Deutschland sammelten Informationen zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung. Im Bild mit Gabi Danler (Klinikseelsorge) und Susanne Jäger (Tiroler Hospiz-Gemeinschaft).

ExkursionsteilnehmerInnen der Diözese Münster (D):

Donatus Beisenkötter – Abteilungsleiter Allgemeine Seelsorge und Gemeindeentwicklung
Gudrung Meiwes – Referat Seelsorge in kritischen Lebenssituationen (Hospize etc.)
Annette Höing – Referat Katechese
Mechtilde Hessling – Referat Seniorenseelsorge
Martin Merkens – Referat Behindertenseelsorge
Andreas Fritsch – Fachstelle Gemeindeberatung (nicht auf dem Bild)

Großes Intersse an ehrenamtlicher Hospizbegleitung

Die Gäste aus der Diözese Münster sammelten Informationen und Knowhow in Innsbruck was die Begleitung, Organisationsstrukturen und Ausbildung von ehrenamtlichen SeelsorgerInnen betrifft. Dabei besuchten Sie auch die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, um mehr über die Ausbildung und Koordination von ehrenamtlichen Hospiz-BegleiterInnen zu erfahren.

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Nachlese: Seminare leiten – Didaktik von Palliative Care

25. Januar 2011 | von

Damit möglichst viele Menschen vom Wissen und der Erfahrung, die wir in der Begleitung und Behandlung von schwerkranken Menschen sammeln, profitieren können, legt die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft großen Wert auf die Schulung ihrer ReferentInnen. Diese sind wichtige Botschafter und Multiplikatorinnen und vermitteln in vielfältigen Veranstaltungen, Vorträgen, Seminaren ihre Kompetenzen an KollegInnen aller Berufssparten.

Am 20.1.2011 trafen sich 17 Personen, darunter Ärzte, ÄrztInnen, Pflegende, eine Sozialarbeiterin sowie eine Psychotherapeutin, die alle auch als ReferentInnen ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zur Verfügung stellen. Es war ein reger Austausch mit dem Ziel, (neue) Methoden zur Vermittlung von Fachwissen kennenzulernen und zu optimieren. Das Schwerpunkthema des Tages war "Schmerzen". Schmerzen gehören zu den gefürchtetsten und gleichzeitig häufigsten Symptomen schwer kranker und sterbender Menschen.

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Helfen – ein Schritt zum Ganzwerden

17. Dezember 2010 | von

Aber was heißt „Helfen“ eigentlich? Wie kann man anderen helfen? Was ist für wen eine echte Hilfe?

Zu dieser Frage fanden sich im November 2010 neun ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft zu einem Seminar unter der Leitung von Susanne Jäger, Psychotherapeutin und Mitarbeiterin der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft zusammen.

Ziel war es, die eigene Motivation für das „Helfen“ zu beleuchten und Themen Raum zu geben, die im Alltag der Begleitung untergehen.

Diese Erfahrung nehme ich zum Anlass für folgende Gedanken:

Beim „Helfen“ geht es scheinbar ja immer um die anderen, um die, die Hilfe brauchen, die in Not sind. Und gerade wenn diese Not groß scheint, steigt in uns der Druck, helfen zu wollen – ja helfen zu müssen.

Aber was heißt „Helfen“ eigentlich? Wie kann man anderen helfen? Was ist für wen eine echte Hilfe?

Und wo bleiben wir selbst, wenn wir helfen? Wer hilft uns? Wer schaut auf unserer Bedürfnisse? Was passiert, wenn wir das eigene (zu) lange missachten oder beiseite schieben?

Nicht nur wenn man im Grenzbereich zwischen Leben und Tod arbeitet, wenn man mit Menschen arbeitet, die in Not sind – egal ob körperlich, seelisch, sozial oder spirituell, kann es geschehen, dass man in ein Fahrwasser gerät, in dem man zwar noch in der Rolle des Helfers/der Helferin ist, es dabei aber längst um eigene Bedürfnisse geht.

Die Anfangsfrage „Helfen – ein Schritt zum Ganzwerden?“ impliziert also nicht nur viele andere Fragen, sie enthält gleichzeitig schon den Ansatz einer Antwort: Die Motivation, warum wir helfen, könnte sein, dass wir versuchen unser Leben zu vervollständigen, ein Stück vom „Haben“ in Richtung „Sein“ zu wandern und dieses „Sein“ kann in der Begegnung zwischen Menschen geschehen.

Im Leid und in der Krise werden wir zurückgeworfen auf die „letzten Fragen“: Warum? Wohin? Wozu? Was bleibt?

In der Auseinandersetzung mit diesen Fragen drohen manche Menschen zu ver-zweifeln. Auch wenn „eindeutige“ Antworten auf diese „letzten Fragen“ eher selten sind, so bringen sie uns doch in Resonanz mit dem zutiefst Menschlichen, mit Themen, die über unsere irdische Existenz hinausweisen.

Welches Geschenk, sich mit solchen Fragen auseinandersetzen zu dürfen!

Susanne Jäger, Bildungsreferentin der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Du bist nicht allein!

23. November 2009 | von

 

Krisen, Leiden und Trauer gehören zum Menschen und zum irdischen Leben.

Hilfe in der Trauer – ein Angebot der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Lange saßen sie dort und hatten es schwer,
doch sie hatten es gemeinsam schwer,
und da war Trost.
Leicht war es trotzdem nicht.

Astrid Lindgren

Krisen, Leiden und Trauer gehören zum Menschen und zum irdischen Leben. Trauer – ein Gefühl, das uns die Tiefe des Lebens ausloten lässt. Trauer – ein Gefühl, das manchmal verbunden ist mit anderen Gefühlen wie Wut, Erleichterung, Schuldgefühlen, Mitleid, ein Gefühl, das sich mitunter im Körper ausdrückt, durch Tränen, Müdigkeit, Schwere, Lustlosigkeit, den Wunsch, sich zurückzuziehen.

 

Unsere erfolgs- und leistungsorientierte Welt wiegt uns im Glauben, dass das Leben immer „nur“ leicht sein kann, alle immer glücklich und zufrieden sind, solange wir nur das Richtige tun, sei es nun das richtige Produkt kaufen oder die geeignete Versicherung abschließen. Aber das Leben bereitet den meisten Menschen nicht nur Höhenflüge und Freudenstürme sondern auch Tiefen und Abgründe. Beides gehört zum Leben und dient als Relation, als Ausgleich, als Möglichkeit, das Unergründliche zu erahnen und auszuloten, was Leben in all seinen Dimensionen und Widersprüchlichkeiten bedeutet. Im Nachhinein gesehen kann so manche Krise dann als notwendiger Lernanstoß gesehen werden. Im Nachhinein.

Manchmal meint es das Schicksal mit uns nicht gut. Dann ist es schwer, mit allem allein fertig zu werden und wir haben das Gefühl unsere nächste Umgebung mit der eigenen Traurigkeit, Verzweiflung oder Wut zu sehr zu belasten.

Daher hat die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft Angebote geschaffen für Menschen, die Verluste hinnehmen mussten.

Informationen zu unserem Angebot für Trauernde erhalten Sie bei Beate Lottersberger, Telefon: 05 – 76 77. Die Angebote sind kostengünstig bzw. kostenlos.

Susanne Jäger, Bildungsreferentin Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Tabu Suizid – Wir reden darüber

16. November 2009 | von  | 1 Kommentar
Univ.-Prof. Dr. Ullrich Meise begrüßte die 112 TeilnehmerInnen zur Fachtagung "Tabu Suizid" im Haus der Begegnung am vergangenen Samstag, den 7. November 2009.

Univ.-Prof. Dr. Ullrich Meise begrüßte die 112 TeilnehmerInnen zur Fachtagung „Tabu Suizid“ im Haus der Begegnung in Innsbruck, am vergangenen Samstag, den 7. November 2009.

Tabus sollen uns schützen: vor Gefahr, vor Extremen. Sie bringen aber auch etwas mit sich, das den Umgang mit ihnen erschwert: Schweigen, Wegschauen, Ignorieren.

Was aber, wenn das Tabu nicht mehr vor der Gefahr schützt und trotzdem geschwiegen wird und weggeschaut und ignoriert.

So ist dies auch häufig beim Thema „Suizid“.

Unter dieser Dynamik leiden besonders Hinterbliebene, die jemanden durch Suizid verloren haben. Mit ihrer Trauer, ihrem Schmerz, ihrem Leiden und ihren Schuldgefühlen bleiben sie allzu häufig alleine. Zu Ihrem Verlust erleben sie zusätzlich Isolation.

Um dieser Not einen Raum zu geben, veranstalten die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, das Haus der Begegnung und die Gesellschaft für Psychische Gesundheit-pro mente Tirol alle zwei Jahre eine Tagung zum Thema Suizid, die sich in erster Linie an direkt betroffenen Personen, aber auch an Fachleute und Interessierte richtet.

Eine Woche nach Allerseelen, am 7.11.2009, war es wieder so weit: gut 100 Personen nahmen an den Vorträgen von Univ. Prof. Dr. E. Deisenhammer, Mag. R. Seibl und Mag. C. Heil am Vormittag teil und tauschten sich in Work shops am Nachmittag in kleineren Gruppen aus.

Die Betroffenheit und Berührtheit war groß, als noch immer 60 Personen am Ende des Tages gemeinsam ein Ritual zum Gedenken an ihre Verstorbenen erlebten: Gemeinsam wurden die verstorbenen Menschen gesegnet und ihrer durch Entzünden vieler Kerzen gedacht.

Univ.-Prof. Dr. Eberhard Deisenhammer sprach zum Thema "Suizidalität - Wie erkennen? Was tun?"

Univ.-Prof. Dr. Eberhard Deisenhammer sprach zum Thema „Suizidalität – Wie erkennen? Was tun?“

Mag. Regina Seibl setzte sich in ihrem Referat mit dem Thema "Das Erbe des Suizids. Von den Schwierigkeiten Suizid-Hinterbliebener und der Notwendigkeit, sie zu unterstützen."

Mag. Regina Seibl referierte zum Thema: „Das Erbe des Suizids. Von den Schwierigkeiten Suizid-Hinterbliebener und der Notwendigkeit, sie zu unterstützen.“

Diakon Johannes Heil sprach über "Und da war noch Daniel ... Die Situaion Hinterbliebener nach Suizid"

Diakon Johannes Heil sprach über „Und da war noch Daniel … Die Situation Hinterbliebener nach Suizid“

Workshops am Nachmittag

Workshops am Nachmittag

Ein berührendes Abschiedsritual bildete den Abschluss der Veranstaltung.

Ein berührendes Abschiedsritual bildete den Abschluss der Veranstaltung.

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Wenn Kinder einen geliebten Menschen verlieren

9. September 2009 | von

Lange saßen sie dort und hatten es schwer
Doch sie hatten es gemeinsam schwer,
und da war Trost.
Leicht war es trotzdem nicht.

Astrid Lindgren

Wenn Kinder einen geliebten Menschen verlieren, erfahren sie sehr früh die Widersprüchlichkeit des Lebens. Ein solcher Verlust ist oft verbunden mit Verwirrung und Gefühlschaos. Kinder können mitunter auf den Verlust mit Rückzug, Angst, Schuldgefühlen, Schlafstörungen, Aggressionen oder auch übermäßiger Anpassung reagieren. Es fehlt ihnen manchmal (noch) die Möglichkeit, sich verbal mitzuteilen, ihre Gefühle auszudrücken und ihre Umgebung zu informieren, „was los ist“.

Stirbt ein Kind oder ein Elternteil so ist der Schrecken, das Leid und die Trauer so groß, dass sie nicht erträglich scheinen, auch nicht für die hinterbliebenen Erwachsenen. In dieser Situation kommen Kinder manchmal zu kurz. Die Trauer der Eltern kann so unermesslich groß sein, dass Kinder aus dem Blickfeld geraten, ihre Gefühle und Bedürfnisse unbeantwortet bleiben, weil für den Moment die Zeit still zu stehen scheint, der Glaube daran, dass der Alltag weitergehen soll, schwindet.

Die Erwachsenen in der Umgebung sind nicht selten selbst gefangen in Trauer und Krise und überfordert mit der Aufgabe, das „hinterbliebene“ Kind zu begleiten. Gegenseitiges „Schonen“ und das große Bemühen um einen funktionierenden Alltag bedeuten für Kinder oft, jetzt „groß und stark“ sein zu müssen.

Trost ist dort, wo Trauer und andere Gefühle geteilt werden können.

In dieser Zeit kann es gut tun, in einem verständnisvollen und „belastbaren“ Freiraum Unterstützung zu finden, wo Gefühle und Bedürfnisse Platz haben und andere Kinder in ähnlichen Situationen sowie geschulte erwachsene Begleiterinnen sind.

Wenn Sie von einem Kind wissen oder eine Familie kennen, für die eine solche Gruppe hilfreich sein kann, bitte fordern Sie einen Informationsfalter bei uns unter Telefon: 05 – 76 77 bzw. office@hospiz-tirol.at an.

Infofolder zur Kinder Trauergruppe (PDF)

Infofolder zum Infoabend 2009 (PDF)

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