Besuchsverbot – und dann?

18. Mai 2020 | von

Durch das Besuchsverbot musste ich mir andere Kontaktmöglichkeiten für die Betreuung von Antonia einfallen lassen.

Erst habe ich es mit Telefonaten auf der Station versucht. Die Pfleger/-innen waren hilfsbereit, aber es hat eine Weile gedauert, bis Antonia sich auf unser Gespräch einstellen konnte. Besser war es, Karten und Winzigkeiten per Post zu schicken oder Blumen abzugeben, worauf ich immer einen Anruf bekommen habe. Dadurch, dass das Gespräch dann von Antonia ausgegangen ist, war es einfacher für sie.

Ich denke, es geht für die zu Betreuenden weniger darum, welcher Art der Kontakt ist, sondern um das Gefühl, nicht vergessen zu sein.

Geschrieben von einer Imster Hospizlerin

Jetzt online spenden und eine liebevolle Begleitung schenken! Vielen Dank!

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über unsere Arbeit:
Hier können Sie sich anmelden!

Kommentar hinterlassen

Kommentar absenden

UNSER NEWSLETTER

Termine, Aktionen, Themen. Bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Hotline: 0810 96 98 78

Für Betroffene & Angehörige | Mo-So 8-20 Uhr

Kontakt: 05223 43700

Für allgemeine Anfragen