Wenn Abschied nicht, oder nur eingeschränkt möglich ist…

9. April 2020 | von

„Anfangs war ich skeptisch ob eine Begleitung übers Telefon gelingen kann. Umso erstaunter war ich, dass auch übers Telefon große Nähe entsteht und so Trost möglich ist.“ Maria Streli-Wolf, Leiterin Kontaktstelle Trauer, Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Schon wenige Tage nach dem großen Shut-down in der Coronakrise erreichte mich ein Mail von einem Mann, dem es nicht mehr möglich war, in ein anderes Bundesland zu fahren, um seinen Vater im Pflegeheim zu besuchen. Der Tod des Vaters kam dann mitten in der Zeit der Ausgansbeschränkungen völlig überraschend. Die Verzweiflung des Mannes war groß.

Eigenes Trauertelefon

Dieses Mail rüttelte mich gleich zu Beginn der Coronakrise wach, dass wir auch jetzt unsere drei kostenlosen Trauerbegleitgespräche weiterhin anbieten müssen. Schnell richteten wir in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft eine eigene Trauertelefonnummer ein.

Anfangs war ich skeptisch, ob eine Begleitung via Telefon oder andere digitale Videomöglichkeiten die notwendige Nähe zwischen zwei Menschen möglich machen würde. Umso erstaunter war ich, dass trotz der körperlichen Distanz eine große innere Nähe spürbar war. Den Trauernden erging es ähnlich. Sie fühlten sich trotz der ungewohnten Distanz nah und getröstet.

Wir begleiten Sie in ihrer Trauer – unabhängig davon, ob sie sich verabschieden konnten, oder ob der Verlust schon länger zurück liegt.

 

Kontaktstelle Trauer/Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Tel.: 0676/88 188 500

Mo-Fr, 8-17 Uhr

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