Der Tod muss mit dem Leben rechnen

4. April 2016 | von

Viele Angehörige von Verstorbenen, die auf unserer Hospiz- und Palliativstation bzw. mobil betreut wurden, haben auch heuer den Ostermontaggottesdienst am 28. März in St. Pirmin/Innsbruck mit dem katholischen Pfarrer Franz Troyer und dem evangelischen Pfarrer Klaus Niederwimmer mitgefeiert. Gesungen hat der Chor Matrei/Navis/Wipptal. Im Rahmen des Gottesdienstes wurden auch Lichter im Gedenken an die Verstorbenen entzündet.

 

MitarbeiterInnen der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft sind im Februar dieses Jahres mit Pilgern aus ganz Tirol im Heiligen Land gewesen. Werner Mühlböck, Geschäftsführer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Elisabeth Draxl, Pflegedienstleitung und Christian Sint, Seelsorger, haben in ihren Gedanken von drei Orten erzählt und aufgezeigt, was diese Orte für sie mit Blick auf das Hospiz und ihre Menschen bedeuten.

Bethlehem

Der Hoffnung
einen Geburtsort geben.

Garten Getsemani

Jesus geht in die Nacht, um sie zu überwinden, um den neuen Tag Gottes in der Geschichte der Menschheit zu eröffnen.

Emmaus

Freunde dass der Mandelzweig wieder Blüten treibt.
Ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?
Shalom Ben-Chorin

Tod-sicher?

Seit Ostern
ist etwas anders geworden.

Es ist kein Verlass mehr darauf,
dass das Leben mit dem Tod
wirklich aus ist.

Es ist kein Verlass mehr darauf,
dass es besser wäre,
ohne Auferstehungshoffnung
zu leben.

Seit Ostern hat sich
eine neuartige Hoffnung
in die Gedankengänge der Herzen
eingeschlichen.

Seit Ostern muss der Tod
mit dem Leben rechnen!

Hans Eidenberger

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