Im Schmerz dennoch dankbar

5. August 2013 | von

Im Schmerz dennoch dankbar

Für jeden und jede Verstorbene/n wird bei der Gedenkfeier der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft eine Kerze angezündet. Auch für den Vater von Eva Sailer.

„Eigentlich wollte mein Papa ja immer nach Hause. Es ist ihm aber so schlecht gegangen, dass das einfach nicht mehr möglich war“, erzählt Eva Sailer. Anfang Mai besuchte sie die Gedenkfeier für alle, die auf der Hospiz und Palliativstation oder in Begleitung des Mobilen Hospiz- und Palliativteams gestorben sind. Mitte April ist ihr Vater auf der Hospiz- und Palliativstation verstorben. Wie es ihm dort gegangen ist, kann sie nicht genau sagen, da er nicht mehr bei Bewusstsein war. „Mein Papa ist aber so liebevoll umsorgt und begleitet worden, dass ich einfach wusste, dass er hier gut aufgehoben ist.“

Ich habe mich so verstanden gefühlt!

Die große Menschlichkeit, die vielen Gespräche mit den ÄrztInnen, Schwestern und allen, die im Hospiz tätig sind, waren für sie selbst eine große Unterstützung in dieser schweren Zeit. „Hier auf der Station war das wie eine große Familie“, meint Eva Sailer. „Die stundenlangen Gespräche mit den Menschen hier im Hospiz haben mir so gut getan. Ich habe mich so verstanden gefühlt.“

Die Zeit des bewussten Abschiednehmens von ihrem Vater im Hospiz und die liebevolle Verabschiedung nach seinem Tod haben ihr sehr geholfen. „Dass ich im Schmerz und Kummer so viel Liebe und Menschlichkeit erfahren habe, dafür bin ich sehr dankbar.“

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