Jetzt geh ich ein paar Tage hinein – Die Hospizstation als letzte Heimat

24. April 2013 | von

Frau S. litt seit vielen Jahren an einer schweren Krebserkrankung. Unzählige Klinikaufenthalte und Operationen lagen hinter ihr, als vergangenes Frühjahr klar wurde, dass eine Heilung nicht mehr möglich ist. „Über die Jahre hat meine Frau eine richtige Klinikphobie entwickelt“, erzählt ihr Mann. Sie sagte immer: Ich gehe nie mehr in die Klinik, ich gehe nie ins Hospiz.“ Als sie im Sommer eine Patientenverfügung machen wollte, nahm Sie Kontakt mit dem Mobilen Hospizteam auf. Das Team besuchte sie von diesem Zeitpunkt an einmal wöchentlich zu Hause. Ins Hospiz wollte sie aber immer noch nicht. „Meine Frau war immer eine sehr gut informierte und selbstbestimmte Patientin. Sie wusste genau, was sie wollte“, erinnert sich ihr Mann. „So war es auch mit dem Hospiz. Plötzlich im September sagte sie: „Jetzt geh ich ein paar Tage hinein.“

Individuelle Betreuung und Freiheit

Im Hospiz gefiel es Frau S. dann so gut, dass sie ihre letzten Wochen dort verbrachte und nicht mehr nach Hause wollte. Die Mischung aus individueller und sehr persönlicher Betreuung und dem größtmöglichen Freiraum war für sie ideal. Trotz der schwierigen und belastenden Situation fühlte sie sich im Hospiz wohl. „Meine Frau zog sich durch ihre Krankheit sehr zurück und machte viel mit sich selber aus“, erzählt ihr Mann. „Daher war es für mich besonders schön, dass sie im Hospiz einen ganz persönlichen Zugang zu einigen Schwestern fand. Sie unterhielt sich stundenlang mit ihnen, und das war für sie ganz wichtig.“

Letzte Heimat für schwer kranke Menschen

„Das Hospiz ist eine ganz tolle Einrichtung, die ich in jeder Hinsicht als unterstützenswert erachte“, beschreibt der Mann von Frau S. seine Erfahrung. „Es war für mich so hilfreich zu wissen, dass sich meine Frau hier wohl fühlte und ihre letzten Tage in Frieden und Würde verbringen konnte.“

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6 Kommentare

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  5. Oswald Helm sagt:

    Sehr geehrtes Hospitz-Team,
    vorerst möchte ich festhalten, dass ich die Einrichtung „Hospitz“ in der Menschen, wenn sie dies möchten ihren allerletzten Weg in Angriff nehmen können als ungemein wertvoll finde. Ich bin zwar kerngesund, mittlerweile aber in einem Alter (64) wo die Zeit die noch vor mir liegt doch deutlich kürzer ist als jene Zeit die ich bereits zurückgelegt habe. Niemand, so auch ich nicht, weiß wann es gilt den letzten Schritt zu tun. Ich möchte daher künftig mit einer kleinen REGELMÄSSIGEN Spende dazu Beitragen, dass das Hospitz seine Leistungen weiterhin anbieten kann. Ob ich selbst diese Einrichtung einmal benötigen werde ist natürlich ebenso unklar. Ich bitte um Bekanntghabe einer Bankverbindung, auf die ich in Form eine Dauerauftrages monatlich einen kleinen Betrag überweisen kann – danke.

    Herzliche Grüße
    Oswald Helm

    • Urban Regensburger sagt:

      Sehr geehrter Helm,

      vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre Verbundenheit mit unserer Arbeit.

      Unsere Spendenkontonummer lautet:

      Tiroler Hospiz-Gemeinschaft:
      IBAN: AT20 3600 0000 0075 0000
      BIC: RZTIAT22

      Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Arbeit regelmäßig unterstützen. Menschen wie Sie machen unser Hilfsangebot erst möglich!

      Herzliche Grüße,
      Urban Regensburger

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