Eine Feuerstelle für die Hospizbewegung

25. Mai 2011 | von

„Durch nichts kann der persönliche Kontakt ersetzt werden.“ Marina Baldauf

Wieder ist es Zeit, innezuhalten und auf unsere Arbeit im vergangenen Jahr zurückzuschauen.

Neben einer erfolgreichen Spenden- und Bausteinaktion für das Mobile Hospiz- und Palliativteam, vielen interessanten und gut besuchten Bildungsveranstaltungen, haben wir uns im Jahr 2010 besonders bemüht, unser ehrenamtliches Angebot in ganz Tirol zu stärken, zu bündeln und bestmöglich zu organisieren. Es bewährt sich sehr, dass hauptamtliche Mitarbeiterinnen unsere Ehrenamtlichen-Einsätze koordinieren. Sie knüpfen und halten Kontakt zu Krankenhäusern, Altenheimen, Sozialsprengeln, und vielen anderen Einrichtungen, sowie zu HausärztInnen. Sie bemühen sich, alle betreuenden Personen so gut wie möglich miteinander zu vernetzen – zum Wohle schwer kranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen.

Für mich ist es faszinierend zu sehen, wie sehr unsere MitarbeiterInnen durch ihr großes Engagement und ihren Einsatz die Herzen der Menschen erreichen. Durch nichts kann dieser persönliche Kontakt ersetzt werden. So ist es wunderbar zu sehen, wie sehr sich die Hospizbewegung, wie eine Welle mit immer weiteren Kreisen, in unserem Land ausbreitet.

Wenn ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, dann staune ich, wie vielseitig unsere Arbeit geworden ist.

Diese Vielseitigkeit unserer Aufgaben macht es aber auch notwendig, sich immer wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Es ist unsere Aufgabe sicherzustellen, dass die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft wie eine nährende Feuerstelle für die wachsende Hospizbewegung ist und bleibt.

Danken möchte ich allen haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für ihre Kraft, ihre Loyalität und für den Zusammenhalt in so manch schwieriger Situation.

Marina Baldauf, Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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