Der Unterricht ist praxisbezogen und vermittelt fachliche Kompetenz. Zugleich erhält die interprofessionelle Lerngruppe Gelegenheit, die eigenen Erfahrungen bzw. Berufsrollen in der Versorgung von schwer kranken und sterbenden Menschen zu reflektieren und zu vertiefen.
Auseinandersetzung mit den Grundlagen und Kernthemen von Palliative Care und Hospizarbeit: Palliative Care wird als Haltung von Personen und als Kultur von Organisationen verstanden. Der Unterricht ist praxisbezogen und vermittelt fachliche Kompetenz. Zugleich erhält die interprofessionelle Lerngruppe Gelegenheit, die eigenen Erfahrungen bzw. Berufsrollen in der Versorgung von schwer kranken und sterbenden Menschen zu reflektieren und zu vertiefen.
Inhalte des Lehrgangs:
Dimensionen der Lebensqualität
Handlungsfeld Palliative Care
Kommunikation und Selbstmanagement
Projektarbeit
„Die Teilnahme an allen Modulen ist verpflichtend. Zusätzlich ist ein Praktikum von mindestens 40 Stunden in einer spezialisierten Hospiz- und Palliativeinrichtung unter fachkompetenter Anleitung zu absolvieren.“
Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen, die direkt oder indirekt mit sterbenden und schwer kranken Menschen und ihren Bezugspersonen arbeiten: Ärzt*innen, Dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Psycholog*innen, Therapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Seelsorger*innen, Pädagog*innen in einschlägigen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Verwaltungs- und Leitungspersonen u.a.
Voraussetzung für die Zulassung zum Interprofessionellen Palliative Care Basislehrgang ist eine Berechtigung zum Hochschulstudium oder eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung mit mehrjähriger Praxiserfahrung. Die Lehrgangsleitung entscheidet über die Aufnahme in den Lehrgang auf Basis von schriftlichen Bewerbungen.
Lehrgangsleitung:
Dr. med. Andrea Knoflach-Gabis, MAS (Palliative Care), MSc (Management for Health Professionals), Fachärztin für Allgemeinmedizin – Spezialisierung in Palliativmedizin, Ärztliche Direktorin der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Robert Profunser, MSc (Palliative Care), DGKP, Akadem. Experte in Palliative Care, Pflegedirektor der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Assoz. Prof. Mag. Dr. Klaus Wegleitner, Soziologe und Sorgeforscher, stv. Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung und assoziierter Professor (Public Health & End-of-Life Care) am Institut für Pastoraltheologie Universität Graz, Vorstand des Vereins Sorgenetz www.sorgenetz.at
Evelyn Gollenz, MEd (Religionspädagogik), MA (Gender, Kultur und sozialer Wandel), Akadem. Expertin für pastorale Arbeit, Leiterin der Akademie der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Neben der Lehrgangsleitung bringen erfahrene Referent*innen vielfältige interprofessionelle Perspektiven ein und vermitteln aktuelle fachliche Entwicklungen in der Palliative Care.
3.280 € pro Person
Im Teilnahmebeitrag sind Pausengetränke und Obst enthalten. Die Kosten für Unterkunft und Mittagessen sind nach Bedarf selbst zu bezahlen.
(Förderungsmöglichkeit über das Hospiz- und Palliativfondsgesetz und Bildungsgeld-update)
https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/arbeit/arbeitsmarktfoerderung/bildungsgeld-update/

Der Lehrgang erstreckt sich über zwei Semester. Der Präsenzunterricht ist auf fünf Blockseminare und 18 Seminartage aufgeteilt (3 x 4 Tage und 2 x 3 Tage) und wird durch Blended-Learning-Angebote ergänzt. Zwischen den Seminaren ist ausreichend Zeit für die Vor- und Nachbereitung sowie für das Selbststudium und das Verfassen von Abschlussarbeiten einzuplanen.
Kennzeichnend für die Methodik dieses Lehrgangs ist, dass bei der Vermittlung von Wissen aus den relevanten Fachgebieten stets die interprofessionelle Perspektive berücksichtigt wird. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen bzw. Berufsrollen in Palliative Care zu reflektieren.
Die erfahrenen Referent*innen vermitteln fachspezifisches Wissen über Palliative Care und die Umsetzung in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitssystems.
Es ist ein Praktikum von mindestens 40 Stunden in einer spezialisierten Hospiz- und Palliativeinrichtung unter fachkompetenter Anleitung zu absolvieren. Die Erfahrungen werden anschließend schriftlich reflektiert. Zwischen den einzelnen Blöcken finden Reflexionsgruppentreffen statt.
Verpflichtend für den erfolgreichen Abschluss ist die Präsentation einer Gruppenarbeit, die im Laufe des Lehrgangs in interprofessionellen Gruppen erstellt wird.
Die Module für den Lehrgang 2027/2028 finden an folgenden Terminen im Hospizhaus in Hall in Tirol statt:
Block 1: 08.02.-11.02.27
Block 2: 10.05.-12.05.27
Block 3: 27.09.-30.09.27
Block 4: 15.11.-18.11.27
Block 5: 21.2.-23.2.28
Die Anmeldung zum Lehrgang ist ab sofort möglich. Die erforderlichen Anmeldeformulare finden Sie im untenstehenden Download-Bereich.
Bitte senden Sie Ihre Unterlagen bis zum 18. Oktober 2026 an akademie@hospiz-tirol.at oder Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Milser Straße 23, 6060 Hall in Tirol.
Sie erhalten im November 2026 eine Verständigung, ob Sie in den Lehrgang aufgenommen werden oder nicht.
Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden.
akademie@hospiz-tirol.at
+43 5223 43700-33676
Montag – Freitag, 8:00 – 12:00 Uhr
Allgemeine Anfragen
+43 5223 43 700 33 600
08:00 – 16:00 Uhr (Mo-Fr)
akademie@hospiz-tirol.at
+43 5223 43700 33676
08:00 – 12:00 Uhr (Mo-Fr)
Für Betroffene & Angehörige
+43 810 96 98 78
08:00 – 20:00 Uhr (Mo-So)
Allgemeine Anfragen
+43 5223 43 700 33 600
08:00 – 16:00 Uhr (Mo-Fr)