Stationäre Betreuung

Die Hospiz- und Palliativstation in Innsbruck bietet schwer kranken, sterbenden Menschen und ihren Angehörigen intensive palliativmedizinische Versorgung und Pflege sowie hospizlich, menschlich liebevolle Betreuung an.

Stationäre Betreuung

Stationäre Betreuung – Der Mensch in seiner Ganzheit

Erfahrene Ärztinnen und diplomierte KrankenpflegerInnen schöpfen alle Möglichkeiten moderner Palliativmedizin und -pflege aus. Dass heißt, wir versuchen mit Hilfe der Palliativmedizin körperliche Leiden und Schmerzen zu behandeln und lindern. Dabei steht der Mensch in seiner Ganzheit im Mittelpunkt unseres Tuns. Körperliche, psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse werden gleichermaßen beachtet und begleitet. Zusätzlich arbeitet ein Team von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen auf der Station mit und schenkt Betroffenen und Angehörigen Zeit.

14 Betten für alle

Die Station mit 14 Betten steht allen Menschen, unabhängig von ihren finanziellen Verhältnissen und ihrer religiösen Herkunft oder Weltanschauung offen. Die Kosten für einen stationären Hospizaufenthalt sind gleich wie bei einem Aufenthalt in einem öffentlichen Krankenhaus. Das heißt, Sie bezahlen nur den in einem Krankenhaus üblichen Selbstbehalt.

Seelsorge an der Hospiz- und Palliativstation Innsbruck

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„In seiner Spiritualität
trinkt jeder aus seiner eigenen Quelle.“
Hl. Bernhard von Clairvaux.

Gerade auch in der letzten Lebensphase wird sich der Mensch seiner spirituellen, religiösen Dimension bewusst. Unter Spiritualität verstehen wir die innere Einstellung, mit der ein Mensch auf die Herausforderungen des Lebens reagiert und darauf antwortet. Es geht uns primär nicht um Fragen wie: „Was glauben Sie?“, sondern „Was ist Ihnen wichtig und heilig?“, „Wer trägt und hält Sie?“

An der Hospiz- und Palliativstation Innsbruck bieten wir SeelsorgerInnen PatientInnen und deren Angehörigen verschiedenste Begleitungen an:

Wenn Sie…

…unabhängig von ihrem religiösen Bekenntnis – über spirituelle Fragen sprechen wollen, sind wir für Sie da. Spirituelle Fragen sind Fragen wie:  „Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was gibt mir Sinn, wenn alles sinnlos zu sein scheint?“
Konkret bieten wir an:
–      Besuche und Gespräche
–      Begleitung, Beratung in ethischen Fragen und Entscheidungsfindung
–      individuelle auf die jeweilige Biographie angepasste Rituale im Übergang
–      Verabschiedungsrituale am Totenbett
–      Gedenkfeiern

Wenn Sie…

…sich mit der römisch katholischen oder evangelischen Kirche verbunden fühlen, bieten wir Ihnen zur Stärkung an:
–      Gebete
–      Krankensegnung
–      Kommunionfeiern (kath.)
–      Monatlicher Gottesdienst mit Salbung an der Hospiz- und Palliativstation (kath.)
–      Feier des Abendmahls (evang.)
–      Krankensalbung (kath.)
–      Segen vor/im Übergang
–      Segnung des Verstorbenen

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Wenn Sie…

…es wünschen, stellen wir den Kontakt zu SeelsorgerInnen Ihrer jeweiligen Glaubensgemeinschaft her (christlich-orthodoxe Kirche, Islamische Glaubensgemeinschaft, andere Konfessionen oder Glaubensgemeinschaften).

Palliativversorgung

Kontakt und Information:

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Mag. Christian Sint, römisch katholischer Theologe und Seelsorger der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Hospiz- und Palliativstation, Sennstr. 1, 6020 Innsbruck
Tel. 0676/88188/355 Mail: christian.sint@hospiz-tirol.at

Mitarbeit in der Seelsorge:

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Mag. Klaus Niederwimmer, evangelischer Theologe und Pfarrer, Klinik- und Gefängnis-Seelsorger (kann bei Bedarf kommen), Anichstr. 35, 6020 Innsbruck
Tel. 0699/10709630 Mail: klaus.niederwimmer@tirol-klinken.at

Haben Sie noch Fragen?

Oft gestellt Fragen zur Hospiz- und Palliativstation
Adresse und Telefonnummer der Station finden sie hier …

Downloads zur Station:

Infoblatt der Hospiz- und Palliativstation Innsbruck
Palliative Betreuung – Informationsbroschüre für Angehörige

Weiterführende Links:

Nicht zum Reden da …? – Die Hospiz- und Palliativstation 

„Jetzt geh ich ein paar Tage hinein“ – Die Hospizstation als letzte Heimat
„Lebend kommst da nicht mehr raus…“ Seit 20 Jahren ehrenamtlich fürs Hospiz aktiv

Foto: Tiroler Hospiz-Gemeinschaft/Gerhard Berger