Bausteine für das „Mobile Hospiz-Bett“

Der Hospiz-Gedanke hat für mich etwas sehr Tröstliches. Es gibt einen Zufluchtsort und Hilfe, wenn sonst niemand mehr etwas tun kann.
„Der Hospiz-Gedanke hat für mich etwas sehr Tröstliches. Es gibt einen Zufluchtsort und Hilfe, wenn sonst niemand mehr etwas tun kann.“

Seit mehr als 10 Jahren kenne und bewundere ich die segensreiche Initiative der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. Der Hospiz-Gedanke hat für mich etwas sehr Tröstliches. Es gibt einen Zufluchtsort und Hilfe, wenn sonst niemand mehr etwas tun kann.

Als ich mich anfänglich sporadisch in einigen Fundraising-Aktivitäten engagierte, war es mir vor allem ein Bedürfnis, Menschen in meinem Umfeld auf die Hospiz-Bewegung aufmerksam zu machen. Dabei war ich oft überascht, welches Interesse und welche Unterstützung diese Events bei den Tirolerinnen und Tirolern auslösten. Die großartige Arbeit, die die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft leistet, ist wohl nicht unbemerkt geblieben und hat für mich in der Folge zu vielen interessanten Gesprächen und Anknüpfungen geführt. Wenn ich heute ehrenamtlich im Vorstand mitarbeite, erlebe ich immer wieder mit Freude, wie die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft  äußerst professionell agiert und den Menschen die Sicherheit gibt, dass das Leben bewusst und in Geborgenheit und Würde enden kann. Ich bin davon überzeugt, dass „Hospiz“ die positive Antwort auf die Frage ist, welchen Wert wir als zivile Gesellschaft in Zukunft dem Lebensende und der Würde des Menschen bis zuletzt zuerkennen werden.

Hospiz daheim

Unser Ziel ist es, für möglichst viele Tirolerinnen und Tiroler da zu sein und mitzuhelfen, dass Menschen in ihrer letzten Lebensphase, wenn möglich, auch daheim eine medizinisch kompetente und menschlich-liebevolle Betreuung erhalten. Als heuer absehbar wurde, dass die finanzielle Absicherung des mobilen Teams, die zum Großteil aus Spenden aufgebracht wird, für 2010 wackelt, entschlossen wir uns zu einer Bausteinaktion unter dem Motto: „Hospiz daheim – das Mobile Bett“.

Ich persönlich bin sehr gerne zu Hause bei meiner Familie, besonders wenn es mir nicht gut geht, und ich denke, so fühlen auch viele andere Menschen. Darum halte ich das „Mobile Hospiz-Bett“ für eine großartige Einrichtung, die es bestmöglich zu unterstützen gilt. Ich bewundere alle Hospiz-MitarbeiterInnen, die ihre Kraft und ihr Können dafür einsetzen, um schwerkranke Menschen daheim zu betreuen und ihnen so Glück, Geborgenheit und eine möglichst schmerzfreie letzte Lebenszeit im vertrauten Umfeld zu schenken.

Dr. Barbara Achammer, Publizistin
Vorstand Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

 

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Foto: TiffanyA

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