Tagebuch

Archiv: sterbebegleitung

Hospizbetreuung ist ein Menschenrecht

3. November 2010 | von

"Jeder Mensch hat das Recht auf eine würdevolle und umfassende Begleitung bis zu seinem Lebensende!" Waltraud Klasnic

„Jeder Mensch hat das Recht auf eine würdevolle und umfassende Begleitung bis zu seinem Lebensende!“, unterstreicht Waltraud Klasnic, Präsidentin des Dachverbands Hospiz Österreich anlässlich einer Pressekonferenz in Wien: „Hospiz und Palliative Care ermöglicht Schwerkranken und Sterbenden Lebensqualität bis zuletzt und ein Sterben in Würde durch weitgehende Schmerzfreiheit und eine Betreuung, die den ganzen Menschen berücksichtigt – körperlich, seelisch, sozial und spirituell.“

Hospiz im gesamten Gesundheitssystem integrieren

Vor beinahe 10 Jahren haben sich alle Parteien im Parlament gemeinsam für eine umfassende Hospizbegleitung entschieden. Die flächendeckende Versorgung ist nach wie vor nicht erreicht, bestehende Einrichtungen sind mit Ausnahme der Palliativstationen finanziell nicht gesichert: „Der Zugang zu Hospizbegleitung und Palliativversorgung darf keine Frage von Brieftasche oder Wohnort sein. Hospizbetreuung ist ein Menschenrecht und deshalb braucht es einen Rechtsanspruch der Menschen auf dieses Angebot“, ist Caritas-Präsident Franz Küberl überzeugt. Küberl plädiert zudem für eine umfassende Integration der Hospizidee in das Gesundheits- und Sozialsystem: „Zuständigkeit und insbesondere Finanzierung der Hospizbetreuung müssen eindeutig zwischen dem Gesundheits- und Sozialbereich, sowie den Sozialversicherungen abgestimmt werden.“

Weitere Informationen beim Dachverband für Hospiz- und Palliativeinrichtungen: www.hospiz.at

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10 Jahre Hospiz Gemeinschaft Tiroler Unterland – Das Benefizkonzert im Rückblick

25. Oktober 2010 | von

Am Samstag, den 16. Oktober 2010, fand in der Landesmusikschule Kufstein ein Benefizkonzert anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Hospiz Gemeinschaft Tiroler Unterland statt. Im Bild: Ensemble KLARIBASSO

Der Kufsteiner Singkreis

Die zahlreichen BesucherInnen zeigten sich von den musikalischen Darbietungen begeistert.

Eberhard Drach, eines der Gründungsmitglieder der Hospiz Gemeinschaft Tiroler Unterland hat durch den Abend begleitet.

Marina Baldauf (Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) gratulierte der Hospiz Gemeinschaft Tiroler Unterland zu ihrem zehnjährigen Bestehen und freute sich, dass diese jetzt Teil der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft geworden ist. Rechts im Bild: Vorstandsmitglied Waltraud Berger

Die Gründungsmitglieder des Vorstandes der Hospiz Gemeinschaft Tiroler Unterland wurden für ihre langjährige Tätigkeit geehrt.

Die Vorstände und die ehrenamtlichen GruppenleiterInnen der Hospiz Gemeinschaft Tiroler Unterland.

Die Bäurinnen aus der Region Kufstein sorgten mit ihren ausgezeichneten Produkten für das leibliche Wohl.

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Der Tod als Lebensbegleiter

6. Oktober 2010 | von

„Im Angesicht des Todes ein Loblied auf das Leben singen“, möchte der Tiroler Schauspieler Ludwig Dornauer.

Anlässlich des Welthospiztages präsentieren der Tiroler Schauspieler Ludwig Dornauer und die Sängerin Eva Unger gemeinsam mit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft eine CD.

„Oft fühle ich mich wie ein kleiner Bub, der immer noch seinen Vater sucht“, erzählt der bekannte Tiroler Schauspieler, „ORF-Tirol-Stimme“, Ludwig Dornauer. Damals, als sein Vater an einem Herzinfarkt starb, war er erst 14 Jahre alt. Unter diesem plötzlichen Verlust des Vaters leidet er noch heute. Mit 23 Jahren starb seine Schwester an Krebs, und Ludwig Dornauer ist heute noch dankbar dafür, dass die Familie die letzten vier Monate ihres Lebens, „diese intensive Endzeit“, mit ihr zu Hause verbringen konnte. Vielleicht weil er schon so früh in seinem Leben mit dem Tod und dem Sterben konfrontiert wurde, ist für ihn der Tod in gewisser Weise ständiger Begleiter: „Manchmal habe ich fast das Gefühl, der Tod beschäftigt mich mehr als das Leben.“

So ist es wohl auch kein Zufall, dass Ludwig Dornauer und die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft zusammengefunden haben. Die weltweite Hospizbewegung setzt sich dafür ein, schwer kranken Menschen ein würdevolles und möglichst schmerz- und beschwerdefreies Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

Morgen, am Welthospiztag, präsentieren Ludwig Dornauer und seine musikalische Partnerin, die Sängerin Eva Unger, im ORF Kulturhaus ihre neue CD „Du und ich“, eine berührende Sammlung von Liedern und Texten über die Sehnsüchte und Hoffnungen der Menschen.

„Es freut mich besonders, dass Eva Unger und ich unser erstes gemeinsames Projekt mit Hilfe der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft verwirklichen konnten“, sagt Ludwig Dornauer. „In der unumgänglichen Gegenwart des Todes sollen unsere Lieder und Texte ein Loblied an das Leben sein.“

Bessere Hospizversorgung am Land

„Wer wünscht sich nicht, daheim, im Kreise der Familie sein Leben beenden und sterben zu können? Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass es dafür oft Hilfe braucht. Hilfe von Fachkräften, die mit den Schmerzen und Nöten sterbender Menschen einerseits professionell und anderseits liebevoll umgehen können.“

Der Aufbau einer professionellen Hospiz- und Palliativversorgung auch in den ländlichen Regionen Tirols ist dem Zillertaler für den morgigen Welthospiztag ein besonders Anliegen.

Freitag, 8. Oktober 2010
CD Präsentation: „Du und ich“

ORF Kulturhaus, Rennweg 14, Innsbruck
20.15 Uhr

Eintritt: freiwillige Spenden

Telefonische Anmeldung erforderlich unter:
0512/566 533

Die CD ist gegen eine Spende bei der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft erhältlich:
Telefon: 05 – 76 77, office@hospiz-tirol.at

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Nur hinzugehen zum Marterle … – Über ein Wegkreuz

4. Oktober 2010 | von
Ein Wegkreuz

„Da brauchst nur hinzugehen zum Marterle – zum Wegkreuz – und an mich denken.“ Herr S.

Ein Tag im Dezember 2009: Ich besuche Herrn S. (60) in seinem Zimmer auf der Hospiz- und Palliativstation in Innsbruck. Ich stelle mich als Seelsorger vor. Gleich und forsch gibt er mir zu verstehen: „Ich brauch koan Pfoarer, koa Kirchn, koanen frommen Kirchenweiber. I hob mei Marterele. Da geh i hin, wenns mi daloadet“. „Marterle?“, frage ich nach, „ist das nicht ein Ort in Kärnten?“ und tappe mit dieser Frage in ein weiteres Fettnäpfchen. „Nein, Pfoara, du hast wirklich keine Ahnung. Des Marterle, des isch a Wegkreuz zwischen Solsteinhaus und der Magdeburger Hütte.“

Das Marterle – ein Wegkreuz – als Schlüsselwort

Eine unglückliche, erste Begegnung. Ich ließ mich nicht entmutigen und suchte Herrn S. erneut auf. Das besagte Marterle wurde zum Schlüsselwort oder, anderes gesagt, zum Aufhänger für unsere weiteren Begegnungen. Ich bat Herrn S., mir von diesem Marterle zu erzählen. Er berichtete mir von seinem Vater, der, vom Krieg verletzt und verwundet, von seinen Kameraden zu diesem Marterle hingetragen worden war. Tage später zeigte er mir ein Foto, das ihn und seine Schwester zusammen mit seinen Eltern vor diesem Marterle zeigte. „Wenn I amol stirbt“, sagte er mir ein anderes Mal, „brauchst nicht für mich zu beten. Da brauchst nur hin zu gehen zum Marterle und an mich denken.“

Einkehr in seinem Zimmer

Herr S. hatte Lungenkrebs und brauchte ständig Sauerstoff. Jeden Abend, bevor ich die Station verließ, kehrte ich in seinem Zimmer nochmals ein. Er lud mich auf einen „Klopfer“ ein, mit ihm ein kleines Fläschen „Wodka Feige“ zu trinken. Dabei ließen wir den jeweiligen Tag revu passieren, erzählten, redeten, lachten.

Sein Zustand verschlechterte sich. Es war ein Freitag. Die für ihn zuständige Schwester meinte, sie habe mit Herrn S. über seinen kritischen Zustand, das bevorstehende Sterben gesprochen. Ich solle ihn heute früher, also vor dem Abend aufsuchen und ihn fragen, ob er etwas brauche oder ob er mir etwas sagen wolle. Herr S. rang zu diesem Zeitpunkt schon sehr nach Luft, schlief immer wieder weg. In einem wachen Moment gab er mir zu verstehen, dass er nichts von mir brauche. Ich hielt seine Hand, sagte ihm, dass ich in Gedanken nun zum Marterle ginge und fest an ihn dächte. Er schlief immer wieder weg, wachte auf. Irgendwann rutschte „Mama“ über seine Lippen. In der darauf folgenden Nacht starb er.

Das Geheimnis des Lebens berühren

„Das Geheimnis des Lebens berühren“ ist der Titel eines Buches von Erhard Weiher. Was immer man unter „Geheimnis“ versteht, für Herrn S. war gewiss das Marterle etwas, dass das „Geheimnis seines Lebens“ berührte, ein Inbegriff von Heimat, vertrauter Kindheit, ein Ort der Geborgenheit. Dieses Marterle war ihm heilig. Es verband ihn mit dem Heiligen. Und dieses Marterle, zu dem Herr S. in Gedanken immer wieder hin pilgerte, ich wage es zu schreiben, trug ihn durch die Krankheit, ins Sterben hinein.

Christian Sint, Seelsorger auf der Hospiz- und Palliativstation Innsbruck

Weiterführende Links:

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Ehrenamtliche Hospizbegleitung – Informationsabend in Innsbruck am Do, 23. September 2010

7. September 2010 | von

Ein Abend für alle Menschen, die sich für eine Tätigkeit als ehrenamtliche/r HospizbegleiterIn interessieren. MitarbeiterInnen der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft informieren über die Aufgabengebiete ehrenamtlicher HospizbegleiterInnen, über die Ausbildung und über die Anforderungen, die an BewerberInnen gestellt werden.

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Der palliative Behandlungsplan als Unterstützung für das Sterben zu Hause und im Pflegeheim

7. September 2010 | von  | 1 Kommentar

Krisenhafte Situationen am Ende des Lebens führen oft zur Einweisung ins Krankenhaus, die den Betroffenen aus seiner gewohnten Umgebung reißt und die Sicherung von Betreuungskontinuität bedeutend erschweren kann.

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Wir haben viele Tränen gelacht und auch einige geweint

6. September 2010 | von

„Wir haben eine Reise in uns selbst gemacht“, Erika Kathrein (letzte Reihe links)

„Das erste Wochenende war emotional schon sehr stark“, erzählt Erika Kathrein eine Bergbäuerin aus Bschlabs. Sie ist eine der Teilnehmerinnen, die Ende April die Ausbildung für ehrenamtliche HospizbegleiterInnen im Außerfern begonnen hat.

In den nächsten sechs Monaten werden die 14 Frauen sich mit den Themen Trauer, Tod und Sterben intensiv beschäftigen. Der Einstieg in die Thematik ist eine Auseinandersetzung mit persönlichen Lebens- und Verlusterfahrungen.

Eine Reise in unsere Mitte

„Sehr bewegend und emotional war dieses erste Wochenende. Wir haben alle einige unserer ‚Löcher‘ aufgearbeitet. Soweit ich das beurteilen kann, hat sich jede auf diese Reise auch wirklich eingelassen.“

Wie bei guten Freunden

Erika Kathrein ist schon gespannt auf die folgenden Seminare und Themen. Auf jeden Fall ist sie sehr motiviert und meint: „Die Latte für‘s nächste Mal liegt auf jeden Fall hoch.“ Außerdem freut sie sich schon, die Gruppe wieder zu treffen. Denn irgendwie sei es wie bei guten Freunden gewesen, „da lacht und weint man eben viel.“

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Das Labyrinth

2. Juli 2010 | von

„Wir sollten den Weg zur Mitte nicht aus den Augen verlieren.“ Marina Baldauf

oder die konzentrischen Kreise des Lebens

Zu uns kommen Menschen mit einem fortgeschrittenen und fortschreitenden Leiden. Auch wenn die Heilung der Krankheit nicht möglich ist, kann noch viel getan werden, um die Lebensqualität zu verbessern.

Auf diese Weise ist „Heil-Werden“ auch mit einem kranken Körper möglich.

Schon mitten im Leben können wir uns immer mehr an dieses „Heil-Werden“ herantasten. Auch wenn uns unser Lebens-Labyrinth so manchen Umweg auferlegt, sollten wir den Weg zur Mitte nicht aus den Augen verlieren.

„Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen“ heißt es in der Bibel. Das ist der ganz persönliche Auftrag an jeden Einzelnen, ganz „er selber“ zu werden, um so in seiner Einzigartigkeit einen unverwechselbaren und unersetzbaren Platz einzunehmen und dafür auch verantwortlich zu sein.

Bei allem Streben nach Einzigartigkeit darf jedoch unser Beziehungsnetz nicht verloren gehen. Gerade im Hospiz-Alltag geht es um das Wahrnehmen von Bedürfnissen der Sterbenden, der Angehörigen und auch der MitarbeiterInnen. Diese Wurzeln stärken, halten zusammen und ermöglichen, dass wir wachsen können. Diese Grundwerte müssen behütet und geschützt werden.

Es ist der Auftrag an uns alle, die Gesellschaft in ihrer Vielfältigkeit anzuerkennen und ganz individuell mitzugestalten – weil es dem Leben dient.

Marina Baldauf
Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Tag für ehrenamtliche HospizbegleiterInnen 2010

16. Juni 2010 | von

Am Samstag, 12. Juni 2010, fand im Bildunghaus St. Michael, Matrei am Brenner der diesjährige Tag für ehrenamtliche HospizbegleiterInnen statt.

Der Tag hatte das Thema: "Menschen begleiten bis ans Lebensende. Was motiviert mich in meiner Arbeit als HospizbegleiterIn" Im Bild: Marina Baldauf, Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

HospizbegleiterInnen sind auf vielen Ebenen gefordert: Es geht darum, Menschen zu begleiten, in Krisen, in schwerer Krankheit, mitunter bis ans Lebensende.

Trotz guten Willens und hoher Motivation kann man als HospizbegleiterIn aber oft wenig TUN. Immer möglich ist es jedoch, in Beziehung zu treten.

Marina Baldauf, Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft im Gespräch mit Birgit Both, Leiterin der Regionalarbeit

Die TeilnerhmerInnen konnten aus 7 Workshops wählen. Im Bild der Workshop: Mit allen Sinnen unterwegs in der Natur (Leitung: Norbert Schletterer)

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In der Begegnung liegt die Kraft

9. Juni 2010 | von

"Hospiz als Haltung im Alltag leben" Birgit Both

Was ehrenamtliche Hospizarbeit ausmacht

Ehrenamtliche Hospizarbeit bedeutet Da-Sein, Mit–Fühlen und Mit-Teilen. Das heißt nicht die Quantität, sondern die Qualität der Zeit spielt im Miteinander-Sein die wesentliche Rolle. Die Qualität des Lebens zeichnet sich durch die Begegnung mit den Menschen, durch die Beziehung zur Welt und die Beziehung zu sich selbst aus: „Dem Leben nicht mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben“ – so bringt es Cicely Saunders, einer der Mütter der Hospizbewegung, auf den Punkt.

Neue Kontakte knüpfen

Ein Abbild dieser Dynamik ist unser Ausbildungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung. Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Das Praktikum wird meist in regionalen Altersheimen absolviert, und nicht selten passiert es, dass die KursteilnehmerInnen nach intensiven Begegnungen in ihrem Praktikum weiterhin dort tätig sein möchten. So ist ein Ausbildungskurs immer auch Anlass, bewährte Beziehungen zu stärken oder neue Kooperationen zu knüpfen.

Altersheime als Hospizdrehscheibe

Das Team der Regionalarbeiterinnen ist im vergangenen Jahr wieder gewachsen: Wesentliche Aufgabe von Annelies Egger, unserer neuen Regionalbeauftragten für das Tiroler Oberland ist es, an der richtigen Stelle dafür zu sorgen, dass ehrenamtliche HospizbegleiterInnen Menschen tatsächlich auch begleiten können. Dazu gehört, die Zusammenarbeit mit Hospizgruppen, Altersheimen, Sozialsprengeln, Krankenhäusern, etc. zu fördern. Durch die Offenheit und Kooperationsbereitschaft der Altersheime, wie es beispielsweise im Außerfern, Imst oder Zirl der Fall ist, verwebt sich die Hospizarbeit immer mehr in den ganz normalen Alltag der Heime. So gelingt es uns in der ehrenamtlichen Hospizarbeit schrittweise, den Boden für eine gelebte Kultur des Lebens und Sterbens zu bereiten.

Birgit Both, Leitung Regionalarbeit

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