Tagebuch

Archiv: fragen

Hospiz- und Palliativstation

7. Juli 2020 | von

Hier werden Schmerzen und andere Symptome wie Übelkeit oder Atemnot mit den Mitteln moderner Palliativmedizin und -pflege behandelt. Im Zentrum des Tuns steht das Wohl des ganzen Menschen. Er wird mit seinen physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen begleitet.

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Gedanken – Fragen

8. April 2013 | von

300_kerzen2Man muss aufhören können zu fragen.
Im Täglichen wie im Ewigen.

Christian Morgenstern

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Für das Leben

18. Februar 2010 | von

Die praktische Arbeit mit schwerkranken PatientInnen zeigt uns, dass der Wunsch nach aktiver Tötung vielfach schwindet, wenn diese Menschen und ihr nahes Umfeld wirksame Linderung und Entlastung erfahren.

Endlichkeit des Lebens ist besondere Herausforderung

Die Erfahrung von schwerem Leiden und der Endlichkeit unseres Lebens stellt uns alle vor besondere Her­ausforderungen. Wenn der Wunsch nach Sterbehilfe ausgesprochen wird, so ist dies Ausdruck einer indivi­duellen Not, deren Hintergründe vielfältig sind, und der sensibel und respektvoll begegnet werden muss.

Keine aktive Sterbehilfe

Unser Dachverband „Hospiz Österreich“ spricht sich in seinem Grundatzpapier zur aktiven Sterbehilfe klar für die Beibehaltung der gegenwärtigen Gesetzeslage und gegen die Legalisierung von Tötung auf Verlangen und der Beihilfe zur Selbstötung aus.

Wunsch nach aktiver Tötung schwindet bei wirksamer Linderung

Die praktische Arbeit mit schwerkranken PatientInnen zeigt uns, dass der Wunsch nach aktiver Tötung vielfach schwindet, wenn diese Menschen und ihr nahes Umfeld wirksame Linderung und Entlastung erfahren.

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hospiz- und palliative care – abc: Nicht entscheidungsfähiger Patient

16. Dezember 2009 | von
"Ein nicht entscheidungsfähiger Patient ist ein Patient, der auf Grund seiner schweren Krankheit oder einer notwendigen medikamentösen Behandlung nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern (z.B. durch Bewusstlosigkeit oder Verwirrtheit)."

"Ein nicht entscheidungsfähiger Patient ist ein Patient, der auf Grund seiner schweren Krankheit oder einer notwendigen medikamentösen Behandlung nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern (z.B. durch Bewusstlosigkeit oder Verwirrtheit)."

Ein nicht entscheidungsfähiger Patient ist ein Patient, der auf Grund seiner schweren Krankheit oder einer notwendigen medikamentösen Behandlung nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern (z.B. durch Bewusstlosigkeit oder Verwirrtheit). Ein Vorsorgebevollmächtigter in Gesundheitsangelegenheiten oder eine Patientenverfügung wären für die ärztliche Entscheidung notwendig und hilfreich.

Vorsorgebevollmächtigter ist Vertrauensperson des Patienten

Ein Vorsorgebevollmächtigter in Gesundheitsangelegenheiten ist eine vom entscheidungsfähigen Patienten eingesetzte Vertrauensperson, die bei Verlust der Entscheidungsfähigkeit (Bewusstlosigkeit, Verwirrtheit) dem Arzt die Wünsche des Betroffenen mitteilt und mit ihm die notwendigen Behandlungsmöglichkeiten entscheidet.

Vorsorgevollmacht rechtlich verankert

Durch das Sachwalterrechts-Änderungsgesetz 2006 wurde die Vorsorgevollmacht in das bestehende Rechtssystem einbezogen. Nähere Auskünfte bieten der Verein für Sachwalterschaft und die Patientenanwaltschaft bzw. ein Notar oder Rechtsanwalt.

aus: begleiten bis zuletzt, Ratgeber für Angehörige von schwerkranken Menschen, Hospiz Österreich 2008

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hospiz- und palliative care – abc: Patientenrechte

5. Oktober 2009 | von
Patientenrechte sind in Österreich gesetzlich verankert

Patientenrechte sind in Österreich gesetzlich verankert.

In Österreich haben der Bund und die Länder eine Vereinbarung geschlossen, welche die Einhaltung verschiedener Patientenrechte sicherstellt.

Recht auf Aufklärung und Information

Darunter fallen das Recht auf Aufklärung und Information über Erkrankung und Behandlungsmöglichkeiten samt Risiken, das Recht auf Zustimmung zur Behandlung oder Verweigerung der Behandlung, das Recht auf ausreichende Kontakt- und Besuchsmöglichkeiten, das Recht auf eine seelsorgerische Betreuung auf Wunsch des Patienten, das Recht auf ausreichende Wahrung der Intimsphäre, das Recht auf würdevolles Sterben mit Sicherstellung der Kontaktmöglichkeit mit Vertrauenspersonen auch außerhalb der Besuchszeit und das Recht auf bestmögliche Schmerztherapie.

Patienten- und Pfelgeanwaltschaften helfen weiter

Die Patienten- und Pflegeanwaltschaften in den verschiedenen Bundesländern helfen dabei, diese Rechte einzufordern.

aus: begleiten bis zuletzt, Ratgeber für Angehörige von schwerkranken Menschen, Hospiz Österreich 2008

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"Hospiz" – "Palliativ" Ein Beitrag zur Begriffsbestimmung

25. August 2009 | von

Wann sprechen wir von der Hospizidee, der Hospizbewegung, vom Hospiz? Was verbindet sich mit dem Eigenschaftswort „palliativ“? Was ist eine Palliativstation?

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Fragen und Antworten zum Thema "Hospiz und Palliative Care"

24. Juni 2009 | von

Im Rahmen der Rubrik „Fragen und Antworten“ beantworten wir Ihre Fragen zum Themenbereich „Hospiz und Palliative Care“.

Senden Sie uns einfach Ihre Fragen und wir veröffentlichen die Antworten hier im Hospiz-Tagebuch.

Ihre Anfrage können Sie auf folgenden Wegen an uns senden:

Per Kommentarfunktion unten:
Senden Sie Ihre Frage als Kommentar zu diesem Artikel an uns. Wir werden die Frage beantworten, als eigenen Eintrag im Bereich „Fragen und Antworten“.

Per E-Mail an:
urban.regensburger@dibk.at

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