Tagebuch

Archiv: gerti-vittur

Gutes möglich machen

22. Juli 2011 | von

„Wie gut dass es die Engel der Hospiz-Gemeinschaft gibt.“ Gerti Vittur

Leo Vittur, der Mann von Gerti Vittur, wurde in seinen letzten Lebenswochen von der ehrenamtlichen Hospizgruppe Schwaz betreut. Gerti Vittur hat den folgenden Text für die Tiroler Hospiz- Gemeinschaft geschrieben.

„Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke, und macht sich in der Dämmerung auf den Weg.“

So einfach können Angehörige, die jemanden pflegen müssen, sich nicht auf den Weg machen. Wollen sie zum Einkaufen, oder notwendige Besorgungen erledigen, stehen sie vor der Frage: Wer betreut meinen Hilfebedürftigen? – Niemand da. Ab und zu springt die liebe Nachbarin ein. Doch dies ist für manche auch eine Überforderung. Sie fragen:

Wie umgehen mit an Demenz erkrankten Menschen?

Der Wert ehrlicher und tiefer Anteilnahme am Leben der Kranken wird oft unterschätzt. Sie spüren sehr wohl, wenn sich jemand um sie liebevoll kümmert, wenn mal ein anderer, fröhlicher Mensch sie umgibt.

Geschulte Engel

Es müssen aber nicht nur alte Menschen betreut werden, auch jüngere Menschen bleiben manchmal vom Unheil nicht verschont. Sie zu pflegen, ja auf den Tod vorzubereiten, übersteigt oft die Kräfte der Angehörigen. Wie gut, dass es die Engel von der Hospiz-Gemeinschaft gibt, Engel für diese schwere Aufgabe. Sie helfen freiwillig, benötigen aber für ihren Einsatz fachliche Unterstützung und Ausbildung und diese kostet Geld.

Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie hier auf unser Homepage: www.hospiz-tirol.at!

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