„Ein Projektverlauf wie ein Formel 1-Rennen“

24. November 2022 | von

Das Projektteam HPCPH im Wohn- und Pflegeheim Ebbs

Der Projektabschluss „Hospizkultur und Palliative Care“ im Wohn- und Pflegeheim Ebbs

Am 14. September 2022 konnten wir nach fast 3 Jahren den Prozess von „Hospizkultur und Palliative Care im Pflegeheim“ im Wohn- und Pflegeheim Ebbs abschließen.

Der Startschuss erfolgte im Oktober 2019 mit der Startveranstaltung, zahlreiche Treffen und Workshops wurden terminlich fixiert. Die Covid-19 Pandemie verursachte 2020 zunächst einen „Boxenstopp“, der unseren geplanten Streckenverlauf durcheinanderwirbelte.

Die Fahrt geht weiter

Trotz immer wieder auftauchender Hindernisse und den damit verbundenen Umwegen gestaltete sich die Fahrt stetig und beständig. Dennoch wurden geplante Workshops immer wieder verschoben, Termine wurden abgesagt bzw. neu geplant, um dann wieder verschoben zu werden. Dennoch ist uns vieles gelungen! Die Wege für die Implementierung des Vorsorgedialogs wurden bereitet, viele Themen aus den Workshops wurden bearbeitet: z.B. Beleuchten des Schmerzmanagements, Fachimpulse zum Thema Delir, Erarbeiten von Richtlinien für die Mundpflege bei schwer kranken und sterbenden Menschen, Durchführen von Ritualen im Haus zur Abschiedskultur, Kennenlernen einer Praxisreflexion…

Was hilft?

Für die Entwicklung einer Lebens- Sterbe- und Abschiedskultur in einer Einrichtung sind mehrere Streckenposten nötig, die dafür Sorge tragen, dass die Ziele mit wohl überlegten Maßnahmen erreicht und im WPH Ebbs gelebt werden. Projektbezogen bewiesen die Mitarbeiter*innen im WPH Ebbs einen langen Atem, Geduld und viel Verständnis für Auswirkungen einer Pandemie auf den Projektverlauf. Die Stärkung („Streckenverpflegung“) durch Teamkolleg*innen im unmittelbaren Bereich und darüber hinaus hilft, diverse Krisen zu bewältigen.

Was haben wir erkannt?

Mit reduzierter Geschwindigkeit wird das Bild der Umgebung klarer. Und der Blick auf das Wesentliche, ganz im Sinne von Hospizkultur und Palliative Care, kann leichter gelingen. Es ist also nicht die Geschwindigkeit von Bedeutung, sondern viel mehr das stetig und beständige Vorankommen.

Wir bedanken uns herzlich für die Zusammenarbeit und wünschen euch für den weiteren Weg alles Gute!

Barbara Kleissl, Sylvia Jöbstl

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