Seminar: Vorausschauende Betreuungsplanung am Lebensende

Termin nach Vereinbarung

Zielgruppe

Pflegepersonen, Ärzte und Ärztinnen, Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen, die Menschen am Lebensende betreuen

Inhalt

Krisenhafte Situationen am Ende des Lebens führen oft zur Einweisung ins Krankenhaus.

Wenn der Wille des Betroffenen nicht bekannt ist, so wird der notärztliche Algorithmus angewandt, um die Vitalfunktionen möglichst rasch zu sichern.

In vielen Fällen ist dies mit einer hohen Belastung der PatientInnen und Unzufriedenheit bei den Betreuenden und den herbeigerufenen NotärztInnen verbunden, ohne dass ein erkennbarer Nutzen für den kranken Menschen entstehen würde. Oft leiten diese Krisen den Sterbeprozess ein.

Durch Vorausschauende Betreuungsplanung werden nicht nur tragfähige Entscheidungen für krisenhafte Situationen in komplexen palliativen Betreuungen ermöglicht. Es geht dabei auch um die Frage, welche Maßnahmen aus ganzheitlicher Sicht beim Eintreten einer Verschlechterung angemessen sind. Zentrale Elemente dabei sind die Vorstellungen des kranken Menschen und das Gespräch mit ihm, seinen Angehörigen und den Betreuenden.

In diesem Seminar werden die Eckpunkte Vorausschauender Planung vorgestellt und diskutiert. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten aktuelle Informationen zum Vorsorgedialog – das ist der Begriff für die Institutionalisierung Vorausschauender Planung in Österreich. Der Vorsorgedialog ermöglicht eine hohe Rechtssicherheit in diesem komplexen Grenzbereich.

Es ist jedoch mit diesem Seminar allein nicht möglich, Vorausschauende Betreuungsplanung bzw. den Vorsorgedialog in einer Institution zu implementieren.

TeilnehmerInnen

max. 20 Personen

Umfang

4 Unterrichtseinheiten

Termin

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Ort

nach Vereinbarung

Information

Akademie der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Telefon: 05223 43700-33670, verena.klaunzer@hospiz-tirol.at

Hier finden Sie weitere Informationen zur Vorausschauenden Betreuungsplanung sowie die Formulare zum Download

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Für Betroffene & Angehörige | Mo-So 8-20 Uhr

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