Mittwoch
03
APR 2019

Vom Mut, auch traurig sein zu dürfen

20:00 - 21:30 Uhr | Matrei in Osttirol

Trauer und Abschiedserfahrungen im Alltag

Vortrag in Kooperation mit dem KBW

Inhalt

Wenn ein Mensch stirbt, trauern wir. Den Tod eines lieben Menschen zu betrauern, das ist „normal“ gesellschaftlich akzeptiert und legitimiert. Was hat es aber mit den Verlusten auf sich, die uns auch (be-)treffen, wenn beispielsweise eine Beziehung zerbricht, der Traum von Kindern unerfüllt bleibt, wenn ich übersiedle und Vertrautes zurücklasse, oder mir meine beste Freundin fehlt, weil wir uns zerstritten haben? In unserem Alltag gibt es viel mehr Verluste und Abschiede, die schmerzen, als wir uns eingestehen. Viel zu oft schlucken wir unseren Kummer und unsere Tränen hinunter. Doch die Trauer bleibt. Die Seele leidet. Wenn wir den Mut haben, unsere Traurigkeit anzunehmen, den Schmerz
zu durchleben und nicht zu verdrängen, kann aus Trauer neue Kraft und Lebendigkeit wachsen. Denn, so meint die Trauerbegleiterin Chris Paul treffend: Trauern ist nicht das Problem, es ist die Lösung!

Zielgruppe

alle Interessierten

Referentin

Maria Streli-Wolf

Mag. phil., Erziehungswissenschaftlerin; Trauerbegleiterin und Mitarbeiterin der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.

Termin

Mittwoch, 3. April 2019, 20-21:30

Ort

Pfarrsaal, Pattergasse 14, Matrei in Osttirol

Teilnahmebeitrag

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

nicht erforderlich

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Für Betroffene & Angehörige | Mo-So 8-20 Uhr

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