Dienstag
22
MäR 2022

Seminar: Halt geben, wenn es (fast) nicht mehr auszuhalten ist

09:00 - 17:00 Uhr | Innsbruck

Tiefe existenzielle Verzweiflung – die unmittelbare Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit

Seminar

Inhalt

Die tiefe existenzielle Verzweiflung belastet Patient*innen mit einer todbringenden Erkrankung und deren Angehörige schwer. Primär fallen medikamentös kaum kontrollierbare körperliche oder psychische Symptome auf sowie der Wunsch nach Beschleunigung des Sterbeprozesses. Zugleich besteht bei den Betroffenen oft eine ausgeprägte Einschränkung der Kommunikation bis hin zur völligen Sprachlosigkeit.

Aufgrund der ansteckenden Natur des Leidens im Sinne einer Identifikation werden Angehörige und Betreuende mehr oder weniger ausgeprägt von denselben Leidensaspekten belastet wie die E rkrankten selbst. Weiters erleben sie einen ausgeprägten Handlungsdruck. Wegen des Gefühls von Hilflosigkeit und Inkompetenz distanzieren sich Betreuungspersonen von den Betroffenen, was zu einer Verschlechterung der Betreuungsqualität führen kann.

Im Seminar werden Auslöser und Ausdrucksformen existenzieller Verzweiflung sowie Unterstützungsangebote für Leidende besprochen. Der Umgang mit existenzieller Verzweiflung für die/den Einzelne*n selbst und im Team wird erarbeitet. Dabei machen die Referent*innen Möglichkeiten der inneren wie äußeren Distanzierung erfahrbar.

Zielgruppe

Ärzt*innen, Pflegepersonen und Fachkräfte in der Betreuung schwer kranker Menschen

Referent*innen

Elisabeth Draxl

Bereichsleiterin Betreuung und Begleitung der Caritas der Diözese Innsbruck

Christoph Gabl

Leitender Arzt des Mobilen Palliativteams der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Termin

Dienstag, 22. März 2022, 9-17 Uhr

Ort

Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck

Teilnahmebeitrag

85 Euro

Anrechenbarkeit

Um DFP-Punkte wird angesucht.

Anmeldung

bis Dienstag, 8. März 2022

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