Tagebuch

Archiv: medizin

Veranstaltungstipp: Medizin und Pflege im Spannungsfeld zwischen PatientInnenwohl, Gesundheitsökonomie und persönlichem Erfolgsstreben

12. Oktober 2017 | von

Die Krankenhäuser geraten zunehmend unter ökonomischen Druck; Veränderungen in der Demographie und medizinische Innovationen tragen zu massiven Kostensteigerungen bei der Patientenversorgung bei, medizinische Leistungen werden erweitert, andererseits wird beim Personal gespart.

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Veranstaltungstipp: Muss man in der Medizin immer alles tun, was machbar ist?

22. November 2016 | von
Blatt

Zum Umgang mit weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen von Patientinnen und Patienten bei Entscheidungsfindungsprozessen am Lebensende

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Webtipp – Palliativmedizin – Stiefkind der Medizin

17. März 2015 | von
Halt finden, wenn alles zu entgleiten droht

Norbert Schmacke schreibt in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche, dass die Palliativmedizin ins Zentrum der Heilkunde gerückt wird. Er fordert, dass der Satz „Wir können nichts mehr für sie tun“ aus dem Sprachsatz von ÄrztInnen gelöscht wird.

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Sich selbst entsorgen?

10. Februar 2015 | von

„Wir werden menschliches Leid durch die Möglichkeit der Selbsttötung nicht abschaffen,“ sagt Andreas Heller im Gespräch mit Maria Streli-Wolf

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Wenn die Medizin am Ende ist – 20 Jahre Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

12. Dezember 2012 | von

„Wir im Hospiz müssen auch aushalten können, auf Fragen keine Antwort zu haben.“ Elisabeth Medicus

Wir leben in einer Zeit, in der die Erwartung herrscht, dass die Medizin alles kann. Wie schwer fällt es anzunehmen, wenn man nichts mehr machen kann.

Diese Situation erlebt Elisabeth Medicus oft. Seit 12 Jahren ist sie die ärztliche Leiterin der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. In den letzten Jahrzehnten hat sich in der Medizin viel getan. Schmerzen und viele andere körperliche Leiden wie Atemnot oder Übelkeit können gut behandelt oder gelindert werden.

Zeit zum Sterben

„Dennoch sind wir im Hospiz oft in der Situation das auszusprechen, was niemand hören möchte. Nämlich, dass wir nichts mehr machen können, die Krankheit aufzuhalten. Wir müssen dann aussprechen: dass es Zeit zum Sterben ist“, meint Elisabeth Medicus nachdenklich.

„Wir im Hospiz haben neben einer guten medizinischen Begleitung die Aufgabe, die eigene Ohnmacht anzunehmen. Sie nicht zu leugnen. Wir müssen auch aushalten können, auf Fragen keine Antwort zu haben.“

Raum für Schweigen

In schöner Erinnerung ist ihr ein Gespräch mit einem Patient auf der Hospiz- und Palliativstation über seine Schmerztherapie. „Während ich vor seinem Bett gestanden bin, ist ein Raum entstanden, in dem er und ich nichts gesagt haben, ein Raum des Schweigens. Nach einer längeren Zeit sagte er dann einfach nur: ‚Sterben – Sterben‘. Auf meine Frage was er damit meint, antwortete er mir: ‚Ich glaube, es wäre jetzt gut sterben zu können‘“. Erst in diesem Raum des Schweigens, im Aushalten, keine Antwort zu haben, konnte dieser Mann seine eigenen Gefühle ausdrücken.

So ist die Hospizbewegung für Elisabeth Medicus auch ein Gegenentwurf zum herrschenden Zeitgeist. Denn das Sterben ist für sie in den allermeisten Fällen weder schön noch schrecklich. „Es entzieht sich der Planbarkeit und auch der Beherrschbarkeit. Und es darf auch offen und unfertig bleiben.“

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Das Sterben den Menschen zurückgeben – 20 Jahre Palliativ- und Hospizarbeit in Tirol

5. Dezember 2012 | von  | 2 Kommentare
Palliativ- und Hospizarbeit

„Das Sterben ist in den allermeisten Fällen weder schön noch schrecklich.“ Elisabeth Medicus (li) im Gespräch mit Elisabeth Draxl (re).

Dr. Elisabeth Medicus (Ärztliche Leiterin der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) und Elisabeth Draxl (Pflegedienstleitung der THG) arbeiten seit den Anfangsjahren für die Hospiz-Gemeinschaft. Im Gespräch erzählen sie über die Veränderungen ihrer Arbeit in den letzten 20 Jahren.

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Lernen, erfahren, diskutieren – Bildungsprogramm 2012/13 erschienen

3. September 2012 | von

Das Bildungsprogramm der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft für das Bildungsjahr 2012/13 ist Anfang September erschienen.

Wir freuen uns, wenn Sie sich für unsere Veranstaltungen interessieren und senden Ihnen auf Anfrage gerne die Broschüre Bildungsprogramm zu:

Telefon: 05 – 76 77
E-Mail: office@hospiz-tirol.at

Alle aktuellen Bildungsangebote finden Sie hier!

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„Eine breite Auswahl an lehrreichen, interessanten und nützlichen Fortbildungen“

25. Juli 2012 | von

Sonja Prieth und Susanne Jäger sind für die Bildungsangebote der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft verantwortlich.

Das Bildungsreferat der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft veranstaltet laufend Seminare, Vorträge und Tagungen für verschiedene Zielgruppen. DGKS Alfreda Sturm, seit 1. April 2011 Koordinatorin des Palliativteams Außerfern, hat schon zahlreiche Veranstaltungen besucht. Im Interview mit Susanne Jäger und Sonja Prieth erzählt sie, warum sie das Bildungsangebot der THG schätzt.

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Grenzen sehen und achten – Das Spannungsfeld von Autonomie und Fürsorge aus ethisch rechtlicher Sicht

29. Mai 2012 | von

Helmut Schwamberger widmete sich in senem Vortrag der ethischen Dimension fürsorglichen Handelns.

„Wichtig ist, die Grenzen der Fürsorgepflicht zu sehen und auch zu achten. Unbestritten ist, dass gerade beim Menschen am Ende seines Lebens sowohl die Wahrnehmung von Autonomie als auch die entsprechende Fürsorge eine schwierige Sache sind und nur nach der jeweiligen Situation beurteilt und gehandelt werden kann.

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