Tagebuch

Archiv: hospizbewegung

Erzengel Raphael

26. März 2021 | von

Der Erzengel Raphael hilft bei der Heilung auf allen Ebenen. Er ist unter anderem der Patron der Reisenden und kranken Menschen. In der Hospizbegleitung dürfen wir Menschen ein Stück auf der Reise ihres Lebens begleiten.

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Unterwegs auf Tiroler Pilgerwegen

19. Juni 2019 | von

Nachdem wir die letzten 5 Jahre von Innsbruck zum neuen Hospizhaus in Hall gepilgert sind, haben wir uns entschlossen die Tradition des Pilgern fortzusetzen und künftig verschiedenste Wallfahrtsorte in Tirol aufzusuchen.

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Newsletter – Dachverband Hospiz Österreich

13. Dezember 2018 | von

Der aktuelle Newsletter des Dachverbandes Hospiz Österreich gibt einen aktuellen Überblick über die Entwicklung der Hospizarbeit in Österreich.

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25 Jahre Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

29. September 2017 | von
25 Jahre Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Vor einem Vierteljahrhundert machte sich eine kleine Gruppe engagierter Tirolerinnen und Tiroler auf den Weg. Ihre Vision war, dass „das Sterben wieder ein Teil des Lebens werden kann.“

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Tiroler Hospiz-Gemeinschaft – Jahresbericht 2016

21. August 2017 | von

Die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft ist ein gemeinnütziger Verein. Seine Aufgabe ist es, Hospizarbeit zu leisten und die dafür notwendige gesellschaftliche Sensibilisierung in Tirol zu schaffen und weiterzuentwickeln.

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20 Jahre Dachverband Hospiz Österreich

30. September 2013 | von
„Unser Traum ist auch heute noch derselbe: dass alle sterbenden und schwerkranken Menschen in Österreich bis zuletzt gut leben können, dass ihre Schmerzen und Symptome gelindert werden. " Waltraud Klasnic

Waltraud Klasnic, Vorsitzende Hospiz Österreich

Ein Traum von einem guten Leben bis zuletzt und menschenwürdigem Sterben leitete jene, unter ihnen Sr. Hildegard Teuschl CS, Dr. Christian Metz und Dr.in Brigitte Riss, die am 6. September 1993 den Verein „Menschenwürde bis zuletzt. Österreichischer Dachverband von Initiativen für Sterbebegleitung und Lebensbeistand“ gründeten. 20 Jahre später ist der Traum ungefähr zur Hälfte umgesetzt.

„Unser Traum ist auch heute noch derselbe: dass alle sterbenden und schwerkranken Menschen in Österreich bis zuletzt gut leben können, dass ihre Schmerzen und Symptome gelindert werden. Dass sie medizinisch, pflegerisch, psychosozial und spirituell betreut werden. Dass alle zum Wohl der Kranken zusammenarbeiten und deren Bedürfnisse im Mittelpunkt der Entscheidungen stehen. Dass auch die Angehörigen in ihren Sorgen begleitet werden. Dass Sterben als ein Teil des Lebens gesehen wird und geschehen darf.“, so Waltraud Klasnic, die 2008 Hildegard Teuschl als Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich folgte. „Dass all das an allen Orten in ganz Österreich leistbar, zugänglich und verfügbar ist, ist nach wie vor unser Auftrag und Ziel.“

Versorgungsstrukturen und Bedarf

Mit Ende 2012 gab es in Österreich insgesamt 272 Hospiz- und Palliativeinrichtungen, darunter 31 Palliativstationen (mit insgesamt 289 Betten) und 38 Palliativkonsiliardienste in Krankenhäusern, 9 Stationäre Hospize bzw. Hospizstationen (mit insgesamt 83 Betten), 42 Mobile Palliativteams, 3 Tageshospize und 149 ehrenamtliche Hospizteams. 3.263 ehrenamtliche MitarbeiterInnen in insgesamt 149 Hospizteams begleiteten über 11.000 Menschen und setzten dafür 238.810 Stunden ihrer Zeit ein. Ca. 725 MitarbeiterInnen in Palliativstationen betreuten über 6.700 PatientInnen. Die 42 Mobilen Palliativteams betreuten über 8.800 Menschen, den Großteil davon zu Hause.

„Diese Zahlen zeigen, dass ungefähr die Hälfte des Bedarfs gedeckt ist.“, so Leena Pelttari, Geschäftsführerin des Dachverbandes Hospiz Österreich, „Aufholen müssen wir besonders im Bereich der Stationären Hospize. Wir dürfen stolz sein auf das, was zusätzlich in den letzten 20 Jahren gewachsen ist: im Bereich der Lehre und Ausbildung beispielsweise der Lehrstuhl für Palliativmedizin an der Medizinischen Universität Wien und zwei Masterlehrgänge Palliative Care, in der Qualitätssicherung viele Standards und zuletzt das europaweit einzigartige Prozesshandbuch für alle Hospiz- und Palliativeinrichtungen, im Bereich der Daten die jährliche Erhebung der Leistungsdaten aller Hospiz- und Palliativeinrichtungen, um nur einiges zu nennen. Dahinter steht das Engagement vieler Menschen und Institutionen, denen wir verbunden sind.“

Meilensteine auf der politischen Ebene

Die derzeitige Struktur der Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich geht zurück auf ein Konzept, das vom Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheit und dem Dachverband Hospiz Österreich 2004 erarbeitet wurde. Dieses Konzept war ein indirektes Resultat der Parlamentarischen Enquete „Solidarität mit unseren Sterbenden – Aspekte einer humanen Sterbebegleitung in Österreich“ im Mai 2001, auf die hin alle vier politischen Parteien im Parlament im Dezember 2001einstimmig einen Entschließungsantrag annahmen und ein 10 Punkte Programm zu Hospiz- und Palliativversorgung verabschiedeten.

Weitere wesentliche Meilensteine der letzten Jahre auf politischer Ebene waren die Verankerung der gesamten Hospiz- und Palliativversorgung im Österreichischen Strukturplan Gesundheit Ende 2010 und die Aufnahme der (ambulanten) Hospiz- und Palliativversorgung in der Novelle zum Pflegefondsgesetz im Juli 2013 sowie die Erarbeitung eines Konzepts für die Hospiz- und Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Waltraud Klasnic: „Nun liegt es an den Ländern, dies auch umzusetzen und zu nutzen. Unser Traum geht noch weiter, zu den Menschen in den Alten- und Pflegeheimen und zu jenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die einer Hospiz- und Palliativversorgung bedürfen. Wir im Dachverband Hospiz Österreich engagieren uns in aktuellen Projekten dafür, dass auch hier der Traum Wirklichkeit wird. Ich bin dankbar für alle, die mit uns auf diesem Weg unterwegs sind. Wir brauchen diese Zusammenarbeit auch für die Aufgaben der Zukunft.“

Weiterführende Links:

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Peter Gaymann liest Bettgeschichten

23. Mai 2013 | von
Peter Gaymann liest Bettgeschichten in Innsbruck - Erlös des Abends geht an die Hospizbewegung

Peter Gaymann liest Bettgeschichten in Innsbruck – Erlös des Abends geht an die Hospizbewegung

Erleben Sie am Freitag, den 24. Mai ab 19.00 Uhr den erfolgreichen in Köln lebenden Künstler Peter Gaymann. Der unter anderem aus der Wochenzeitung „Die Zeit“ und aus der Zeitschrift „Brigitte“ bekannte Freiburger Cartoonist und Fotograf erzählt, zeichnet und signiert „Bettgeschichten“ live in unseren Ausstellungsräumen.

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Gemeinsam „Hospiz“ leben – 3.000 Tirolerinnen und Tiroler sind fördernde Mitglieder der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

11. Februar 2013 | von
Über die Tiroler Hospiz Gemeinschaft

Hospiz heißt Begegnung von Mensch zu Mensch.

„Nein, heute geh ich nicht mehr spazieren, nein, heute mag ich nicht mehr.“ Eine alte Frau sitzt im gemütlichen Sessel auf der Hospizstation. Sie ist verwirrt und läuft alle paar Minuten in den Gang. Martin, ein ehrenamtlicher Hospizbegleiter, schaut auf sie und führt sie alle paar Minuten von ihrem Ausflug wieder zurück auf ihren Platz. Seine Geduld ist bewundernswert.

Zeit füreinander

Hospiz heißt Begegnung von Mensch zu Mensch. Martin nimmt die alte Frau, trotz ihrer offensichtlichen Schwäche, ernst und hört ihr zu. Er schenkt ihr Aufmerksamkeit und ist für sie da. Gemeinsam mit den 3.000 fördernden Mitgliedern und zahlreichen UnterstützerInnen setzt sich die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft dafür ein, dass sterbende Menschen eine liebevolle und ganzheitliche Begleitung erfahren.

Schmerzen lindern

Durch eine bestmögliche medizinische Betreuung müssen schwerkranke Menschen keine unnötigen körperlichen Schmerzen ertragen. Die Lebensqualität wird verbessert und ein erfülltes Leben bis zuletzt möglich.

Wir sagen „Danke“!

„Die stetig wachsende Zahl von fördernden Mitgliedern zeigt mir, dass wir als Tiroler Hospiz-Gemeinschaft auf dem richtigen Weg sind“, sagt Werner Mühlböck, Geschäftsführer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft: „Ohne ihre treue Unterstützung könnten wir unseren Auftrag nicht erfüllen. Dafür möchte ich Ihnen allen von Herzen danken und Sie bitten, uns treu zu bleiben!“

Fördernde Mitgliedschaft bei der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Sterbende und schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen dauerhaft unterstützen. Jetzt förderndes Mitglied mit einem Jahresbeitrag von 43 Euro werden!

Telefon: 05 – 76 77
E-Mail:
office@hospiz-tirol.at

Weiterführende Links:

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Ein ganzes Leben in Würde – Vortrag in Kitzbühel

30. November 2012 | von

Dr. Elisabeth Zanon (Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) sprach am Dienstag, den 27. November 2012, in Kitzbühel über das Thema "Ein ganzes Leben in Würde - Die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft als Teil einer weltweiten Bewegung".

Die BesucherInnen zeigten großen Interesse an der Hospizbewegung und ihren Werten.

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Der Tod hat nicht das letzte Wort, er hat die letzte Frage – 20 Jahre Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

14. November 2012 | von  | 2 Kommentare

„Soziale Ausgrenzung tut ebenso weh wie körperlicher Schmerz." Elisabeth Zanon

Im materiellen Bereich planen wir ein eigenes Haus, in dem wir die vielfältigen Aufgaben der Hospizbewegung bündeln können. Die Barmherzigen Schwestern haben uns dankenswerter Weise ein schönes Grundstück zur Verfügung gestellt. Wir wollen darauf ein Haus bauen, in dem wir uns weiter entwickeln können und so entsteht eine zentrale Anlaufstelle für alle hospizlichen Anliegen. Unter einem Dach können wir dann stationäre Pflege und Betreuung, ein Tageshospiz sowie die gesamte Organisation und Verwaltung vereinen.

Im ideellen Bereich geht es darum, am geistigen Haus weiterzubauen. Wir wollen die Hospizbewegung im Denken und in den Herzen der Tiroler Bevölkerung immer mehr und tiefer verankern. Wir wünschen uns, dass die Menschen spüren: „Ja, das ist auch unser aller Anliegen, dass Menschen bis zuletzt in Würde leben und sterben können!“

Wir wollen uns weiterhin im Wesentlichen durch Spenden finanzieren, um damit möglichst unabhängig vom öffentlichen Einfluss zu bleiben. Die Freiwilligkeit und das Ehrenamt sind und bleiben wichtige Säulen der Hospizbewegung. Wir wissen aus der jüngsten neurobiologischen Forschung, dass soziale Ausgrenzung ebenso weh tut wie körperlicher Schmerz. Deshalb ist es so wichtig, den Menschen, der im Sterben unausweichlich durch die Einsamkeit hindurch muss, nicht alleine zu lassen. Man könnte zugespitzt sagen: Jeder ist beim Sterben allein, niemand wird beim Sterben allein gelassen!

Im Sterben erleben wir das Ende aller Möglichkeiten.

Deshalb ist Sterbebegleitung so wichtig, weil sie hilft, dem Leben in all seinen Vollzügen zu vertrauen. Dort wird die Hoffnung in einer neuen, größeren und beständigeren Weise geboren. „Wer loslassen kann erlebt, dass er gehalten wird!“, sagt die Hand des Sterbebegleiters stellvertretend und die Hand des Sterbenden sagt das auch. An diesem Punkt ist jede Skepsis Unsinn, sie führt nur zum Ausbleiben der Hilfsbereitschaft. Der berühmte englische Schriftsteller G. K. Chesterton schreibt in einem seiner Bücher: „Es ist lächerlich zu behaupten, je skeptischer wir seien, desto mehr sähen wir das Gute in allem. Das Gute in allem sehen wir umso mehr, je sicherer wir sind, was das Gute ist.“ Und das Gute ist das Leben, in all seinen Vollzügen und damit auch im Sterben.

Der Tod hat nicht das letzte Wort, er hat die letzte Frage. Die letzte Antwort aber hat nicht die Welt, das ist das Geheimnis. Die letzte Antwort hat das Leben. Und wir als Lebendige sind Teil dieser Antwort.

Elisabeth Zanon
Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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