Tagebuch

Archiv: herz

Buchtipp – Reinhold Stecher: Herzworte

29. Mai 2017 | von
Herzworte

„Unsere Welt ruft nach Herz“, sagte Bischof Stecher in einer Silvesterpredigt. „Wenn man´s genau nimmt, ist die verlässliche, hingebende, vernünftige menschliche Liebe die größte Sehnsucht unserer Zeit.“

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Buchtipp: Clemens Sedmak – Ans Herz gelegt

23. September 2016 | von

Liebe zeigt sich in vielen Formen, als Liebe zu Partnerin oder Partner, als Liebe zu Eltern und Kindern, zu Freunden, zu Lehrerinnen und Lehrern, als Liebe zu Fremden und Bedürftigen. Liebe ist anspruchsvoll und es ist nicht immer leicht, den Weg der Liebe zu gehen.

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Couragiert unterwegs

30. Juni 2015 | von

„Getragen von einem guten Geist haben wir im vergangenen Jahr Bewährtes vertieft und Neues gewagt,“ Werner Mühlböck (Geschäftsführer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft)

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Ein Schmerz im Herzen

25. Juni 2015 | von
Schmerz im Herzen

„Wenn man Kopfweh hat, nimmt man eine Tablette, aber bei der Trauer gibt es kein Allheilmittel. Man muss sich der Trauer stellen, auch wenn es noch so weh tut.“

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Wenn Beruf zu Berufung wird – Goldenes Ehrenzeichen für Marina Baldauf

29. August 2011 | von

Marina Baldauf (3.v.re.) im Kreise der Ausgezeichneten.

Die Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Marina Baldauf, hat im Februar dieses Jahres das goldene Ehrenzeichen des Landes Tirol für ihre Verdienste um das Sozialwesen verliehen bekommen. Stellvertretend für alle Geehrten hat Marina Baldauf dabei eine Dankesrede gehalten. Im folgenden eine Zusammenfassung ihrer Rede.

„… Ich erlebe oft in unserer Arbeit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, wie wichtig es ist, die ganz persönlichen Ängste und Nöte schwerstkranker und sterbender Menschen zu hören und sich darauf einzulassen. In dieser letzten Lebensphase, und die steht uns allen einmal bevor, ist für die Kommerzialisierung menschlicher Bedürfnisse kein Platz mehr.

Wenn Herz und Verstand zusammentreffen

Es gehört ein ganz persönliches Inne und Werthalten dazu. Neben aller hochwertigster Professionalität und Kompetenz in der Wissenschaft und Forschung, im Sport, in der Bildung, in der Wirtschaft, in Kunst und Kultur und im kirchlichen und sozialen Bereich, … braucht es diesen emotionellen Beziehungsbogen zwischen dem ICH und dem DU zum WIR.

Ich möchte das mit Herzensbildung oder einfach als die Aufmerksamkeit des Herzens beschreiben. Sie ist wichtiger denn je, wenn wir unserer flachen, auf Wohlstand ausgerichteten und gesättigten Gesellschaft die entsprechende Lebendigkeit zukommen lassen wollen. Wenn Herz und Verstand zusammentreffen, wandelt sich der Geist und aus Beruf wird Berufung.

Freiwilligkeit als Motor einer Gesellschaft

Es braucht Zivilcourage und engagiertes Handeln um unserer eigenen Trägheit und Mutlosigkeit zu entfliehen. Die Neugierde wird uns als Urkraft beflügeln. Gerade jetzt im Jahr der Freiwilligkeit, sollte dieser Motor einer Gesellschaft zum Anspringen gebracht werden. Organisiertes freiwilliges Engagement auf allen Ebenen, gerade durch die demografische Entwicklung, werden wir zukünftig

dringend benötigen.

Dazu gehört auch eine Kultur des Gemeinsinns und nicht der Ausgrenzung. Die Haltung des Gemeinsinns wurzelt in der Sozialität des Individuums. Die Erfahrung, nicht als autonomes Einzelwesen zu leben, sondern sich im Raum von Gemeinschaften und Kulturen zu entwickeln und zu entfalten, ist für jeden Menschen elementar und existenziell.

Nicht der monotone Klang des kollektiven‚ JA Sagens‘ sollte unsere Begleitmusik sein, sondern der wachsame und klare Blick nach vorne im Sinne der Menschlichkeit.“

Marina Baldauf, Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Foto: Land Tirol/Mück

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