Tagebuch

Archiv: gemeinschaft

Gemeinsame Tage in Assisi

17. Mai 2017 | von

Gemeinsame Tage in Assisi verbrachten über 30 ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Tiroler Hospiz Gemeinschaft und deren Angehörige von Montag 8. Mai bis Freitag 12. Mai 2017.

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Herzlich Willkommen…

15. Juni 2015 | von
Herzlich Willkommen

„Wir sind die Pilger, die auf verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Treffpunkt zuwandern.“ (Antoine de Saint-Exupery)

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Treffen der GruppenleiterInnen der ehrenamtlichen Hospizgruppen

16. Oktober 2014 | von

Die GruppenleiterInnen der ehrenamtlichen Hospizgruppen trafen sich am Freitag, den 10. Oktober, unter dem Motto „Wir weben ein Netz“.

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"Gemeinschaft Hände" – Ein Gespräch über Hände, Nähe & Gemeinschaft mit Hospiz-Seelsorger Christian Sint

23. Dezember 2013 | von
Gemeinschaft Hände

Gemeisnschaft Hände

Was bedeutet für dich das Bild der sich haltenden Hände im Hospiz?

Christian Sint: Ganz spontan kommt mir da die Geschichte zweier Frauen in den Sinn. Die beiden lagen längere Zeit nebeneinander. Die jüngere litt an einem Lungenleiden und hatte oft Probleme mit dem Atmen. Als sie wieder einmal nach Luft rang, nahm die ältere, demente Dame die Hand der jüngeren. Ohne Worte. Sie hat einfach ihre Hand gehalten. Das hat die jüngere Frau so gerührt, dass ihr Tränen über die Wange liefen.

Ich beobachte immer wieder, dass sich jeder Mensch, wie auch immer er tickt, nach einer anderen Hand sehnt. Vor allem, wenn die Menschen spüren, dass sie bald sterben werden, zeigen sie das auch stärker. Die Nähe des Todes bricht oft die anerzogene Kontrolle auf, wie man sich denn verhalten soll. Es kommen zutiefst kindliche Züge durch. Die Sehnsucht, gehalten zu werden oder die Nähe einer anderen Person zu spüren, gehört da auf jeden Fall dazu. Das trifft natürlich nicht bei jedem Menschen zu. Aber man merkt schon, dass die meisten die Hand nicht wegziehen, wenn man sie sanft umschließt. Was mich immer wieder überrascht: auch hartgesottene Männer nicht, bei denen man das vielleicht vermuten würde.“

Warum ist der Begriff – Gemeinschaft Hände – so zentral in der Hospizarbeit?

Christian Sint: Ein Patient hat mir einmal gesagt, dass es ihm am Hospiz so gut gefällt, weil „es so gesellschaftlich zu geht“. Er war in einigen Vereinen engagiert. Bedingt durch seine Krebserkrankung fühlte er sich mehr und mehr vom gesellschaftlichen Leben isoliert. Auf der Station gibt es neben Zeiten der Ruhe und des Rückzugs immer wieder Musik, ein Zusammensitzen, Feiern. Die Menschen erleben ein Gemeinschaftsgefühl, und zwar in einer Gemeinschaft, die ähnliche Schicksale teilen. Dabei geben sich die Patientinnen und Patienten untereinander selbst viel Halt und Trost. Sie fragen nach einander und kümmern sich – soweit es geht – um einander.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist sicher auch, dass wir auf der Station durch eine wohnliche Atmopshäre und unseren wöchentlichen Rhythmus so etwas wie „Alltag“ oder Normalität erlebbar machen. Das ist in einer Ausnahmesituation, in der sich alle befinden, sehr wichtig. Auch für die Angehörigen. Es gibt zum Beispiel jeden Freitag um 15.00 Uhr eine Kaffeerunde, frisches Bauernbrot und Musik. Da geht es mitunter sehr lustig zu. Die alten Lieder wecken schöne Erinnerungen bei allen und lockern die Atmosphäre auf der Station auf. Aber auch der Gottesdienst ist im Alltag verwoben und erhält einen ganz neuen Auftrag: Die Gemeinschaft und Solidarität, das einander Tragen und Beistehen in den Mittelpunkt zu stellen.“

Warum sehnt sich jeder Mensch und gerade der Sterbende nach dem Gehalten werden?

Christian Sint: Der Tod ist für mich letztlich die Geburt in ein neues Leben hinein. Das sieht man zum Beispiel daran, wie sterbende Menschen im Bett liegen. Sie verschließen sich vor der Welt. Ihre Haltung ähnelt der von Embryos im Mutterleib. Aber anders als bei der Geburt am Lebensanfang, bei der man zu zweit war, bei der die Mama dabei war, ist der Tod ein Weg, den man alleine gehen muss. Vielleicht kommt daher die Sehnsucht, nicht ganz allein zu sein, sondern noch jemanden Zweiten zu spüren.

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„Angst vorm Tod? Nein, aber jetzt bitte noch nicht …“ – Neue Ausgabe der “Sonnenblume” erschienen

25. Juni 2012 | von

„So manche Entscheidung wird im Angesicht des eigenen Todes Leichter.“ Hubert von Goisern auf der Hospiz und Palliativstation Innsbruck

Aus dem Inhalt:

  • Aus einem besonderen Holz geschnitzt
  • Tiefe und Weite – Hospizfahrt nach Assisi
  • „Angst vorm Tod? Nein, aber jetzt bitte noch nicht …“ – Hubert von Goisern zu Besuch auf der Hospiz und Palliativstation
  • „Ich will JETZT in die Stadt, alleine und nicht später!“ – Zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge im Pflegeheim
  • „Ich möchte, dass er bei mir bleibt, bei uns. Ich lasse ihn nicht los.“
  • Tag für ehrenamtliche HospizbegleiterInnen 2012
  • Was wir tief in unserem Herzen fühlen, geht durch den Tod nicht verloren.

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E-Mail: office@hospiz-tirol.at

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Tiefe und Weite – Fahrt nach Assisi

15. Mai 2012 | von

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft reisten Anfang Mai nach Assisi.

Die ehrenamtlichen HospizbegeliterInnen

22 ehrenamtliche MitarbeiterInnen waren vom 30. April bis 4. Mai 2012 mit Werner Mühlböck, Geschäftsführer der THG, und Christian Sint, Seelsorger, gemeinsam in Assisi. Susanne Riml, ehrenamtliche Mitarbeiterin aus Tumpen, Ötztal,schreibt über diese Tage:

„Wenn man zu Fuß auf den Spuren des Franz von Assisi unterwegs ist, dann erfährt und spürt man eine ganz besondere Tiefe und eine unendliche Weite. Man erfreut sich an der wunderbaren Schöpfung, die Franziskus im Sonnengesang so schön beschrieben hat. Und es gelingt Vergangenes zurückzulassen, Neues zu beginnen, dem Ruf des Herzens zu folgen und darauf zu vertrauen, dass Gott der Herr uns immer behütend und schützend in seinen Händen hält.“

O Herr, in deinen Armen bin ich sicher. Wenn du mich hältst, habe ich nichts zu fürchten. Ich weiß nichts von der Zukunft, aber ich vertraue auf dich. (Franz von Assisi)

„Wenn ich an unsere Fahrt nach Assisi denke, überkommt mich sehr viel Dankbarkeit. Ich bin dankbar für die gute Gemeinschaft, die wir hatten Die starke Spiritualität, die wir erleben durften, die vielen Spaziergängen und das viele Lachen und Singen. Es war eine tolle Woche. Danke auch an Christian und Werner die das alles möglich gemacht haben.“

Petra Krumböck

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Reden ist Gold … – Ehrenamtlichen Tag 2012

24. April 2012 | von

Susanne Jäger begrüßte die rund 80 ehrenamtlichen HospizmitarbeiterInnen zum diesjährigen Ehrenamtlichen Tag im Haus Marillac in Innsbruck.

Elisabeth Zanon (Vorsitzende der THG) dankte den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für ihr unermüdliches Engagement.

Begegnung mit Gleichgesinnten und Zeit für Gespräche

Der Workshop "Heilsames Singen. Mit der Stimme die Seele berühren"

In den Medidations- und Ruheraum konnten sich die TeilnehmerInnen jederzeit zurückziehen.

Christine Kogler, Susanne Jäger und Norbert Schletterer

Der Workshop "Ich habe nicht geraucht. Warum hat es mich getroffen?" zur symbolischen Kommunikation mit Christian Sint (Seelsorger THG)

Kaffee und Kuchen - ein Höhepunkt des Tages

Gewaltfreie Kommunikation im Zeichen von Wolf und Giraffe

Der Workshop "Gespräche in der Trauer" mit Eva Maria Plank (rechts)

Osttirol war stark vertreten: Maria Steiner und Reinhilde Tabernig

Das Team der Regionalarbeit der THG bedankte sich bei den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Im Bild: Annelies Schneider, Christine Kogler, Sabine Zangerl, Reinhilde Tabernig und Gabi Hauser (v.r.n.l.)

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Ihre Menschlichkeit lindert die Einsamkeit

22. März 2012 | von

Das Sterben wieder menschlicher machen.

2.600 Tirolerinnen und Tiroler sind fördernde Mitglieder der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Der Atem geht schwer, ein leises Röcheln durchdringt das leere Krankenzimmer, die Sekunden zwischen den Atemzügen werden immer länger. Die Überwachungsgeräte tun ihren Dienst, im Notfall schlagen sie Alarm, damit das Leben weitergeht. Einsamkeit erfüllt den Raum.

Das Pflegebett von Anna steht im Wohnzimmer, dort fühlt sie sich am wohlsten. Josef kümmert sich schon seit vielen Wochen liebevoll um sie. Heute ist Anna unruhig, das Atmen fällt ihr schwer. Am frühen Abend werden ihre Atempausen immer länger. Josef weiß nicht mehr weiter und bekommt Angst. Er ruft beim Mobilen Team an. Nach einem kurzen Gespräch ist klar, dass er Hilfe braucht und nach 15 Minuten läutet es an der Tür. Eine Krankenschwester vom Mobilen Team ist da.

Ein menschliches Sterben

 

Der Tod hat viele Gesichter. Er kann ein sanftes Entschlafen oder ein letzter verzweifelter Kampf sein. Aber eines ist sicher: Niemand möchte in seinen letzten Stunden einsam sein. Gemeinsam mit den 2.600 fördernden Mitglieder und zahlreichen UnterstützerInnen setzt sich die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft dafür ein, dass das Sterben wieder menschlicher wird. Mit moderner (Palliativ-) Medizin, Schmerztherapie, liebevoller Pflege und der Sorge um das Wohl des ganzen Menschen gelingt es oft, ein erfülltes Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

Wir sagen „Danke“!

„Immer mehr TirolerInnen teilen unser Anliegen und werden förderndes Mitglied unserer Bewegung“, sagt Werner Mühlböck, Geschäftsführer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft: „Diese treue Unterstützung sichert unsere Arbeit nachhaltig ab und lässt mich darauf hoffen, dass wir diese menschliche Herausforderung gemeinsam meistern. Dafür möchte ich Ihnen allen von Herzen danken!“

Fördernde Mitgliedschaft

 

Sterbende und schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen dauerhaft unterstützen.

 

Jetzt förderndes Mitglied mit einem Jahresbeitrag von 40 Euro werden!

 

Telefon: 05 – 76 77

E-Mail: office@hospiz-tirol.at

Jetzt Online Spenden und gleichzeitig förderndes Mitglied werden! (Bitte im Online-Formular Spendenkategorie „Mitgliedschaft“ wählen)

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Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen verabschieden langjährige Vorsitzende Marina Baldauf

10. Februar 2012 | von

Ende Jänner verabschiedeten die ehrenamtlichen Hospizgruppenleiterinnen die langjährige Vorsitzende Marina Baldauf.

Es wurde geschauspielert ...

... gelacht ...

... Geschenke übergeben ...

... und gemeinsam gefeiert.

Die erhenamtlichen Hospizgruppenleiterinnen, die Regionalbeauftragten und sitzend Marina Baldauf.

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Wir sagen Danke – SpenderInnen und fördernde Mitglieder

16. Mai 2011 | von

"Ich spüre eine große Kraft, die uns in unserem gemeinsamen Anliegen trägt." Werner Mühlböck (Geschäftsführer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft)

Die winzigen hellgrünen Blätter der Sträucher, die jetzt überall hervorbrechen, zeigen uns die unerschöpfliche Kraft der Natur zum immer wiederkehrenden Neubeginn. Der Abschied des Herbstes wandelt sich in die hoffnungsvolle Lebenskraft des beginnenden neuen Jahres.

Das Frühjahr ist, trotz aller Krisen auf dieser Welt, eine Zeit der Hoffnung und der Auferstehung. Wie Goethe sagt, sind wir uns unserer eigenen Kräfte und Möglichkeiten oft nicht bewusst.

In diesem Sinne darf ich auch voll Dankbarkeit auf die wachsende Hospizbewegung in unserem Land blicken. Ich spüre eine große Kraft, die uns in unserem gemeinsamen Anliegen trägt. Durch Ihre Spende können wir sterbende Menschen und ihre Angehörigen liebevoll begleiten und ihnen in einer schweren Zeit Hoffnung schenken. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei Ihnen!

Ich wünsche Ihnen viele schöne Momente und Kraft spendende Sonnenstunden!

Werner Mühlböck, Geschäftsführer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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