Tagebuch

Archiv: fastenzeit

Berührbar leben

3. April 2019 | von

Beim 4. Impuls in der Fastenzeit haben wir der Berührbarkeit, dem Berühren und Berührt nachgespürt und einander mit Mandelöl berührt.

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Ehrfürchtig leben

26. März 2019 | von

„Ehrfürchtig leben“ – so lautete das Impulsthema der 3. Fastenwoche. Beim Mittagsimpuls in der Hospizhaus-Kapelle haben wir Mitarbeitende, PatientInnen und Tagesgäste uns in dieser Woche an Albert Schweizers Ethik: „Ehrfurcht vor dem Leben“ erinnert. 

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Gegenwärtig leben

19. März 2019 | von

„Gegenwärtig leben“ – so lautete das Impulsthema der 2. Fastenwoche. Im menschlichen Leben sind wir zeitlich eingespannt zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

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[anders] leben – 7 Impulse in der Fastenzeit

8. März 2019 | von

Unter diesem Motto gibt es in der Fastenzeit 2019 jeweils Mittwochmittag in der Hospizhauskapelle 7 Impulse in der Fastenzeit. Woche für Woche begleitet uns ein Thema zum „anders leben“. Gestartet haben wir die Fastenimpulse am Aschermittwoch.

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Abnehmen, Entgiften, Entkrampfen – Drei Bausteine zur Fastenzeit 2017

2. März 2017 | von

Nach wie vor erinnert das Wort „Fastenzeit“ stark an das körperliche Fasten. Ich möchte das aufgreifen und ein paar Bausteine für die Fastenzeit empfehlen.

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Damit das Leben fließen kann

2. März 2010 | von

„Das kann ich dem nie verzeihen.“

Die Fastenzeit, die „Zeit der Gnade“, ist eine gute Einladung, reinen Tisch zu machen.

„Ich komme nicht heraus aus meiner Angst.“

„Ich kränke, stichle ständig andere.“

„Ich habe manches unterlassen, verabsäumt im Leben.“

„Das kann ich dem nie verzeihen.“

„Die Sucht hat mein Leben ruiniert.“

„Ich bin im Leben zu kurz gekommen.“

“Ich kann nicht mehr lieben.“

Aus den vielen Gesprächen am Hospiz höre ich immer wieder, was Menschen das Leben schwer macht. Die jüdisch-christliche Tradition hat alles, was das Leben eindämmt, als Sünde bezeichnet. Damit mein Leben wieder fließen kann,  ist vielfach „Versöhnung“  angesagt.

„Sich versöhnen“ meint etwas gut machen, verändern, Feindschaft in Freundschaft vertauschen, etwas ins Reine bringen, still machen, beruhigen, Frieden machen.

Die Sehnsucht, reinen Tisch zu machen, ist groß, gerade wenn das Leben sich dem Ende zuneigt. Im langen Liegen, in den schlaflosen Nächten tauchen viele Erlebnisse auf. Dankbarkeit ist da, aber auch Un-zu-frieden- heit.

Die Fastenzeit ist ein gute Einladung, Frieden zu machen, sich zu versöhnen mit sich selbst, mit anderen, mit Gott.

Wie geht das?

Ich soll sagen, aussprechen,  was weh tut, worunter ich leide. Schmerz, Unrecht, Unzufriedenheit muss beim Namen genannt werden.

Denn: Versöhnen braucht meine Bereitschaft, den Willen, die Sehnsucht, das was gut, heil werden darf, auch wenn ich es nicht rückgängig machen kann.

Und: Ich vertraue auf die Hilfe von oben. IHM hinhalten. ER ist es, der mich schon im voraus, ohne jegliche Bedingung, angenommen, geliebt und versöhnt hat.

Christian Sint,
Seelsorger

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