Tagebuch

Archiv: engagement

Webtipp: Elisabeth Zanon – Außenministerin für das Hospiz

25. August 2017 | von

Unsere Vorsitzende Dr. Elisabeth Zanon spricht im ausführlichen Weekend-Interview über ihre Aufgabe als „Außenministerin für das Hospiz“.

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Du bist in guten Händen…

11. Dezember 2014 | von

Fünfzehn Frauen und Männer ließen sich vor rund einem Jahr von der Idee berühren, schwerkranke und sterbende Menschen auf dem letzten Weg ihres Lebens zu begleiten, da zu sein, wertvolle Zeit zu schenken in einer schnelllebigen Zeit, in der man alles hat – außer „Zeit“.

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Werden Sie Mitglied einer Bewegung, die nicht zu bremsen ist!

4. Februar 2014 | von

Die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft hat mit einem kleinen, aber tatkräftigen Team vor über 20 Jahren mit ihrer Arbeit begonnen. Wie Peppo, der Straßenkehrer, in der Geschichte von Momo haben unsere PionierInnen ein Stück des Weges nach dem anderen bearbeitet.

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1. Freiwilligen Messe Tirol – 24. Mai 2013 im Congress Innsbruck

14. Mai 2013 | von  | 3 Kommentare

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Der Verein zur Förderung des Freiwilligen Engagements in Tirol veranstaltet am Freitag, dem 24. Mai 2013, von 10:00 bis 17:00 Uhr, im Congress in Innsbruck, die 1. Freiwilligen Messe Tirol. Hier präsentieren 44 Institutionen, Vereine und Organisationen aus den verschiedensten Bereichen, wie Kinder und Jugend, Gesundheit und Soziales, Frau und Familie, Migration, Senioren, Menschen mit Behinderung, Umwelt, Vermittlung, Beratung und Bildung ihre Möglichkeiten im freiwilligen Engagement in Tirol. Als Rahmenprogramm werden interessante Vorträge und Diskussionen über das Thema Freiwilligenarbeit geboten.

schau vorbei! 44 Aussteller – www.freiwilligenmessetirol.at

Dogana

  • 10:00 Uhr Messeeröffnung

Saal Straßburg

  • 11:00 Uhr „Freiwilliges Engagement muss man sich leisten können – Möglichkeiten und Grenzen“, Georg Schärmer, Caritasdirektor
  • 12:00 Uhr „Was muss ich wissen, wenn ich mich freiwillig engagieren möchte?“ Freiwillige erzählen von ihrem Engagement. Moderation: Freiwilligen Zentrum Tirol
  • 13:00 Uhr „Frauen und Männer im Ehrenamt“, Elisabeth Rathgeb, Seelsorgeamtsleiterin
  • 14:00 Uhr „Freiwilliges Engagement in der Wirtschaft am Beispiel GE Jenbacher GmbH & Co OG“, Antje Suitner, GE Volunteers, Chapter Austria
  • 15:00 Uhr „Versicherungsfragen im Ehrenamt“, Günther Hofreiter, Uniqa
  • 16:00 Uhr „Was muss ich wissen, wenn ich mich freiwillig engagieren möchte?“ Freiwillige erzählen von ihrem Engagement. Moderation: Freiwilligen Zentrum Tirol
  • 17:00 Uhr Messeschluss

Studio 3; ORF- Landesstudio, Rennweg 14

  • 19.30 Uhr „Grenzenloses Ehrenamt“ …ein vielfältigbunter Info- und Impulsabend zu besonderen Perlen des freiwilligen Engagements in Sport, Kultur, Natur, Internationalität u.v.a.
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Erstmals Halbe-Halbe – Neue Hospizgruppe Imst

8. Februar 2013 | von  | 1 Kommentar
Die neue Hospizgruppe Imst hat eine einzigartige Besonderheit! Sie ist die erste halbe-halbe Gruppe in Tirol und besteht aus 50 % Frauen und 50 % Männern. Insgesamt sechs HospizbegleiterInnen begleiten schwer kranke, sterbende Menschen und ihre Angehörigen im Raum Imst bis Schönwies und im Pitztal, im Bild mit Landesrat Gerhard Reheis.

Die neue Hospizgruppe Imst hat eine einzigartige Besonderheit! Sie ist die erste halbe-halbe Gruppe in Tirol und besteht aus 50 % Frauen und 50 % Männern. Insgesamt sechs HospizbegleiterInnen begleiten schwer kranke, sterbende Menschen und ihre Angehörigen im Raum Imst bis Schönwies und im Pitztal, im Bild mit Landesrat Gerhard Reheis.

v.l.n.r. Bürgermeister Stefan Weirather, Hospiz Regionalbauftragte Annelies Schneider und Tiroler Hospiz-Gemeinschaft Geschäftsführer Werner Mühlböck freuen sich über Hospizverstärkung im Oberland.

v.l.n.r. Bürgermeister Stefan Weirather, Hospiz Regionalbauftragte Annelies Schneider und Tiroler Hospiz-Gemeinschaft Geschäftsführer Werner Mühlböck freuen sich über Hospizverstärkung im Oberland.

Erfahrene Hospizgruppenleiterinnen, Angelika Scheiber aus Landeck und Marie-Luise Randolf vom Mittleren Oberinntal-Mieminger Plateau heißen die neue Hospizgruppenleiterin von Imst, Renate Loukota in der Gemeinschaft herzlich willkommen.

Erfahrene Hospizgruppenleiterinnen, Angelika Scheiber aus Landeck und Marie-Luise Randolf vom Mittleren Oberinntal-Mieminger Plateau heißen die neue Hospizgruppenleiterin von Imst, Renate Loukota in der Gemeinschaft herzlich willkommen.

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Sterbende Menschen haben ein Recht auf Zuwendung

27. Oktober 2011 | von  | 4 Kommentare
Sabine Zangerl setzt sich für sterbende Menschen ein

„Ich möchte dabei helfen, dass möglichst viele Menschen daheim oder in vertrauter Umgebung sterben können.“ Sabine Zangerl, Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Sabine Zangerl ist Krankenschwester im Krankenhaus Kufstein. Seit Juni arbeitet sie außerdem hauptamtlich für die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. Ihre Aufgabe ist, im Bezirk Kufstein und Kitzbühel sterbenden Menschen zu helfen, bis zuletzt würdevoll leben zu können.

Warum engagieren Sie sich für sterbende Menschen?

Sabine Zangerl: „Durch meine Arbeit als Krankenschwester war ich immer wieder damit konfrontiert, wie wenig im Krankenhaus auf die Bedürfnisse sterbender Menschen eingegangen wird oder werden kann, weil es die Strukturen nur schwer zulassen. Es hat mich oft sehr traurig gemacht, zu sehen, wie sterbenden Menschen alleine gelassen werden. Sie werden oft nicht ernst genommen und ihre Wünsche und Bedürfnisse finden keine Beachtung. Dabei hat jeder Mensch bis zu seinem letzten Atemzug doch ein Recht auf Zuwendung!“

Was ist ihre Aufgabe in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft?

Sabine Zangerl: „Als Regionalbeauftragte bin ich für den gesamten Bezirk Kufstein und Kitzbühel so etwas wie ein Knotenpunkt für sterbende Menschen und ihre Angehörigen. In erster Linie ist es meine Aufgabe die beiden ehrenamtlichen Hospizgruppen Kufstein und Kitzbühel zu unterstützen. Ehrenamtliche HospizbegleiterInnen sind die Basis der Hospizbewegung. Sie helfen, wo gerade Hilfe gebraucht wird. Sie haben Zeit, hören zu, entlasten Angehörige und können so mithelfen, dass Menschen bis zuletzt zu Hause bleiben können. Da bin ich schon bei einer weiteren wichtigen Aufgabe von mir. Da ich mein Büro im Krankenhaus Kufstein habe, setzte ich mich dafür ein, dass sterbende Menschen vom Krankenhaus wieder nach Hause gehen können. Ich bin sozusagen ein zusätzliches Bindeglied zwischen Krankenhaus, Sozialsprengel und HausärztInnen. Außerdem sehe ich es als große und wichtige Aufgabe, dass die Angebote der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, wie zum Beispiel ehrenamtliche Hospizbegleitung, auch tatsächlich angenommen werden. Es gibt viele Betroffene, die nicht wissen was wir tun, oder sich einfach genieren, Hilfe anzunehmen.“

Was ist ihre Vision?

Sabine Zangerl: „Ich weiß dass die meisten Menschen gerne zu Hause oder zumindest in vertrauter Umgebung sterben wollen. Ich weiß aber auch aus meiner eigenen Erfahrung als Krankenschwester, dass dieser Wunsch immer seltener in Erfüllung geht. Mir ist es ein Herzenswunsch, möglichst vielen Menschen diesen (letzten) Wunsch zu erfüllen.“

 

Weiterführende Links:

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„Ich habe etwas zu geben …“

17. August 2011 | von  | 1 Kommentar

Ein Teil des Teams der Regionalarbeit: Gabi Hauser: Bezirk Schwaz, Birgit Both: Leitung, Annelies Egger: Oberland (von vorne nach hinten).

Das Ehrenamt als tragende Säule der Hospizbewegung

„Ich habe etwas zu geben – nämlich meine Zeit und Aufmerksamkeit und diese möchte ich zur Verfügung stellen.“

Diesen und ähnliche Sätze höre ich oft bei den Auswahlgesprächen für die Ausbildung „Ehrenamtliche Hospizbegleitung“. Diese Aussage spiegelt gut wider, weshalb das Ehrenamt eine tragende Säule für die Hospizbewegung ist. Darüber hinaus zeigt sie, dass die ehrenamtliche Arbeit eine (zivil)gesellschaftliche Haltung ist.

Sterben und Tod enttabuisieren

Ehrenamtliche HospizbegleiterInnen schenken viel Zeit und sind die Seele der Hospizbewegung. Ihr Engagement reicht weit über die konkrete Begleitung von Menschen am Lebensende hinaus: Mit Informationsveranstaltungen, Besuchen an Schulen, Ausstellungen, Pressekontakten usw. tragen sie dazu bei, die gesellschaftliche Tabuisierung von Sterben,

Tod und Trauer aufzubrechen. Mit der geschenkten Zeit pflegen sie Werte unserer Gesellschaft, die nicht mit den gesellschaftlich hoch anerkannten Geldwerten zu messen sind: das sind unter anderem wertvolle Begegnungen, die ein „Sich Mit-teilen“ möglich machen.

Nicht besser sein als andere

Ehrenamtlichkeit darf aber niemals ein „Besser-Sein-Wollen“ im Sinne von „ich weiß, wie es geht“ sein. Eine solche Haltung würde an der Menschenfreundlichkeit vorbei gehen und nicht fruchten. Vielmehr geht es hier um eine Haltung des Gebens und Nehmens. Mit dieser Haltung erfährt man Freude und Lust, die ein Miteinander um des Miteinanders willen möglich macht.

Birgit Both, Leitung Regionalarbeit

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Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 – Neue Ausgabe der “Sonnenblume” erschienen

11. Juli 2011 | von  | 1 Kommentar

Den Schmerz kennen, die Angst nicht verdrängen, dem Tod seinen Platz geben und doch: das Leben feiern. Doris Gabriel

 

Die Juni Ausgabe der “Sonnenblume – Zeitschrift der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft” ist erschienen.

Aus dem Inhalt:

  • Innig berührt, von der Vergänglichkeit staunend über die Wunder des Lebens – Rosmarie Mair über ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Hospizbegleiterin
  • Altbischof Reinhold Stecher – Mein Dank an die Hospizbewegung
  • „Ihr Helden in der Wirklichkeit?“ – Brigitte Fassbaender über die Tiroler Hospiz Gemeinschaft
  • Wenn Beruf zur Berufung wird – Goldenes Ehrenzeichen für Marina Baldauf
  • „Ich habe ewas zu geben …“ – Das Ehrenamt als tragende Säule der Hospizbewegung
  • Wir sind das „Extra“!

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E-Mail: office@hospiz-tirol.at

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