Tagebuch

Archiv: begleiten

Ein heilsamer Raum für das Lebensende

25. Januar 2019 | von

„Der Hospizgedanke ist in Tirol angekommen. Er muss weiterhin gehütet werden.“ Dr.in Elisabeth Medicus, ärztliche Direktion

Weiterlesen

Zeit schenken im neuen Tageshospiz in Hall

17. Dezember 2018 | von

Seit vielen Jahren bin ich ehrenamtliche Hospizbegleiterin im Zillertal. Immer wieder erfüllt es mich mit großer Freude, kranken, alten oder sterbenden Menschen meine Aufmerksamkeit und schöne Momente zu schenken.

Weiterlesen

Stimmen aus dem Hospiz: Elisabeth Wiesmüller

23. August 2016 | von

Ich bin dankbar für alle Gespräche, die endlos detaillierten, die stockenden, bruchstückhaften, und für das Schweigen. Ich erfuhr neben Bitterkeit auch viele Geschichten vom Glück, vom Erfülltsein und „Himmlisches“.

Weiterlesen

Stimmen aus dem Hospiz: Jörg Pischel

16. August 2016 | von
Jörg Pischel

Herr G. war alleinstehend und hatte Krebs. Seit dreißig Jahren hatte er keinen Kontakt zu seiner Tochter. Das war für mich unverständlich, aber so etwas muss ich als Hospizbegleiter akzeptieren. Schön war zu erleben, dass er sich ein paar Wochen vor seinem Tod noch einmal verliebt hat.

Weiterlesen

Stimmen aus dem Hospiz: Angelika Heim

9. August 2016 | von

Bei einem Praktikum brachte ich einer jungen Krebspatientin zwei Stunden vor ihrem Tod noch ein Vanilleeis. So konnte ich ihr noch einen kleinen Wunsch erfüllen und durfte erfahren, wie sinnvoll und wichtig das Ehrenamt ist.

Weiterlesen

Eine letzte Fahrt mit dem Porsche

27. Juni 2016 | von
letzte Fahrt

„Wenn ich an 2015 zurückdenke, dann ist mir die Begegnung mit Wolfgang* noch sehr präsent“, erzählt Maria Schmidt, Diplomkrankenschwester im Mobilen Palliativteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft seit 1998.

Weiterlesen

„Das Beste aus den Umständen machen …“

29. Juni 2011 | von  | 1 Kommentar

Das Mobile Palliativteam mit diplomierten KrankenpflegerInnen und ÄrztInnen hilft, möglichst lange daheim bleiben zu können.

Eindrücke einer Medizinstudentin aus einem Praktikum beim Mobilen Hospiz- und Palliativteam

Lucia Buchner hat diesen Praktikumsbericht verfasst. Sie ist Medizinstudentin und machte das verpflichtende Pflegepraktikum beim Mobilen Hospiz-und Palliativteam der TirolerHospiz-Gemeinschaft.

Herr H. hat eine schwere Lungenerkrankung und ist nach zahlreichen Krankenhausaufenthalten wieder zu Hause, wo er von seiner Frau gepflegt wird. Außerdem wird er vom Mobilen Hospiz- und Palliativteam einmal wöchentlich betreut. Die 24-Stunden-Rufbereitschaft, die das Mobile

Palliativteam anbietet, gibt ihm und seiner Frau zusätzlich Sicherheit.

Trotz seiner Lungenerkrankung, die keine Hoffnung auf Besserung zulässt, ist Herr H. guter Dinge. Er lebt gerne, wie er sagt, und man müsse halt das Beste aus den Umständen machen. Die Krankheit habe er sich teilweise selbst zuzuschreiben: „Brav gfolgt ho i natürlich a nit imma“, sagt er mit einem Augenzwinkern, er war starker Raucher, bis die Sauerstoffmaske das Rauchen endgültig unmöglich machte.

Besonders wichtig ist für ihn ein Gefühl der Sicherheit: „I woa schon imma a nervösa Binggl, homb ma de Ärzte a gsogg.“ Er braucht die Medikamente und Notrufnummern griffbereit, besonders wenn seine Frau nicht da ist.

„Nur“ zum Reden da sein?

Ich spüre eine gewisse Spannung, als ich zur vereinbarten Zeit an der Haustür läute. Während das letzte Mal „etwas zu tun“ war und ich mehr oder weniger der Hospizärztin zuschaute und ein bisschen mitredete, komme ich dieses Mal „nur zum Reden“, eine Rolle, mit der ich mich oft sehr schwer getan habe. Doch das Ehepaar H. begrüßt mich gleich sehr freundlich und ich habe nicht das Gefühl zu stören.

Als Person ernst genommen

Für ihn sei das Wichtigste im Bezug auf ÄrztInnen, dass sie ihn als Person ernst nehmen. Sie sollen ihn anschauen und ihm zuhören (auch wenn bei Visiten oft nur wenig Zeit ist), und nicht nur auf ihren Laptop oder irgendwelche Listen schauen.

Der Unterschied zwischen Wissen und Fühlen

Der nächste Termin entfällt, weil es Herrn H. sehr schlecht geht, und einige Tage später bekomme ich den Anruf, dass er verstorben ist. Obwohl ich von Anfang an mit dieser Möglichkeit rechnen musste, überrascht bzw. bestürzt mich die Nachricht. Der Tod ist so endgültig, so plötzlich, für mich so wenig greifbar. Wenn ich an Herrn H. denke, sitzt er immer noch mit seiner Sauerstoffmaske auf der Couch und lächelt, erzählt …

Es gibt bei mir noch einen Unterschied zwischen Wissen und Fühlen.

Weiterlesen

"Leben, Sterben, Abschiednehmen" – Aktionswochen in Wiesing

30. März 2011 | von

Am 24. März 2011 fand im Rahmen der Aktionswochen Schwaz ein Informationsabend im Gemeindesaal Wiesing statt. Gabi Hauser (Regionalbeauftragte Bezirk Schwaz) stellte die Tätigkeitsfelder der Hospiz-Gemeinschaft in der Region vor.

Besonders die Vorführung des Films "Leben im Sterben" bot den zahlreichen BesucherInnen einen sehr konkreten Einblick in die Arbeit der Hospiz-Gemeinschaft.

Weiterlesen

Gedanken – Alles hat seine Zeit

18. März 2011 | von  | 1 Kommentar

Sprich nicht ...

Sprich nicht von der Schönheit der Natur, wenn ein Schwerkranker,
innerlich und äußerlich gefesselt durch Einschränkungen und Schmerzen,
hilfesuchend nach deiner Hand tastet.

Sag nicht am offenen Grab: „Es ist besser so“, denn alle, die einen geliebten Menschen
verlieren, sind erst auf dem Weg zu dieser tröstenden Erkenntnis.

Berichte einem pflegebedürftigen Menschen, der in der Enge seiner Situation und
Wohnung auf deinen Besuch gewartet hat, nicht endlos von deinen frohen und schönen Erlebnissen.
Sie füllen die Zeit, aber nicht sein Herz.

Argumentiere nicht mit „Gottes Gerechtigkeit“,
wenn ein Verzweifelter immer wieder
„warum“ in die Nacht eines Schicksalsschlages schreit.
Bleib einfach schweigend an seiner Seite und erbete stellvertretend für ihn Zuversicht.

Verbreite bei dem, dessen Leben sich unaufhaltsam der Schwelle des Todes nähert,
keine Hoffnungen auf Gesundwerden.
Sie hindern den Sterbenden und die, die ihn lieben, daran,
Ja-Sagen zu lernen und
Abschied zu nehmen.

Gudrun Born

Weiterlesen

Aktionswochen im Bezirk Schwaz

28. Februar 2011 | von

„Hospiz ist überall“ ist das Motto der Aktionswochen im Bezirk Schwaz vom 22. bis zum 31. März 2011.

Bei insgesamt vier Informationsveranstaltungen im Bezirk Schwaz können sich alle Interessierten über die Hospizbewegung und die Ausbildung zum/zur ehramtliche HospizbegleiterIn informieren.

Informationsveranstaltungen

Dienstag, 22. März 2011, 19:30 Uhr
Lichthalle des Bezirkskrankenhauses Schwaz, Swarovskistraße 1-3, 6130 Schwaz

  • Vortrag mit Dr. Elisabeth Medicus (Ärztliche Leiterin der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) zum Thema „Was brauchen schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen“

Donnerstag, 24. März 2011, 19:30 Uhr
Gemeindesaal Wiesing, Nr. 19, 6210 Wiesing

  • „Leben, Sterben, Abschiednehmen – die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft stellt sich vor“ mit DGKS Gabi Hauser, Regionalbeauftragte der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft für den Bezirk Schwaz

Montag, 28. März 2011, 19:30 Uhr

Pfarrzentrum Mayrhofen, Am Marienbrunnen 247, 6290 Mayrhofen

  • Vortrag mit Dr. Christoph Gabl und DGKS Gabi Hauser zum Thema „Ernährung am Lebensende“

Donnerstag, 31. März 2011, 19:30 Uhr
Seminarraum Weerberg (Centrum Weerberg), 6133 Weerberg

  • „Leben, Sterben, Abschiednehmen – die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft stellt sich vor“ mit DGKS Gabi Hauser, Regionalbeauftragte der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft für den Bezirk Schwaz

Weiterlesen

UNSER NEWSLETTER

Termine, Aktionen, Themen. Bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Hotline: 0810 96 98 78

Für Betroffene & Angehörige | Mo-So 8-20 Uhr

Kontakt: 05223 43700

Für allgemeine Anfragen