Tagebuch

Archiv: marina-baldauf

Besondere Zeiten brauchen ein besonderes Wirken

29. April 2020 | von

Auch an uns in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft geht die Covid-Krise nicht spurlos vorüber. Wir mussten uns auf eine nicht absehbare, befremdende Situation neu einstellen.

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Es geht immer um Begleitung – Gesichter und Geschichten – 20 Jahre Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

3. Dezember 2012 | von

Marina Baldauf (ehem. Vorsitzende der THG)

In einer verantwortlichen Bürgergesellschaft ist freiwilliges Engagement Not-wendig. In der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft ist dieses freiwillige Engagement besonders lebendig und wertvoll. Bei allem Wachstum in den letzten Jahren, steht in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft das Grundanliegen immer im Vordergrund: Es geht immer um die Begleitung schwerkranker und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen.

Marina Baldauf
ehem. Vorstandsvorsitzende

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Die Feuerstelle unserer Arbeit

30. November 2011 | von  | 1 Kommentar

Marina Baldauf (Vorsitzende der THG)

Die verbleibende Zeit bei einer schweren Erkrankung zu Hause verbringen zu können, war vor 20 Jahren die Feuerstelle unserer Arbeit. Sicherheit zu geben, zu beraten und zu begleiten in einer vertrauten Umgebung, steht für unser Mobiles Hospiz- und Palliativteam nach wie

vor im Vordergrund. Die Angehörigen zu entlasten, aber sie auch als die wichtigsten Begleiter zu sehen, erfordert Respekt, Wachsamkeit und Einfühlungsvermögen.

Aber auch die Möglichkeit bei zu starker Belastung unsere Hospiz- Station in Anspruch zu nehmen, ist zu einer tragenden Säule geworden. Neben aller professionellen Versorgung bleiben immer der menschliche, herzliche Umgang und der klare Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen wesentlich.

Ich bin sehr dankbar dafür, die Rahmenbedingungen für unsere Hospiz- Arbeit in Tirol mitgestalten zu dürfen und das Bewusstsein für die Hospizidee weiterzutragen. Das gemeinsame Anliegen, die Sterbezeit als Lebenszeit zu gestalten, betrifft uns alle. Daher ist Ihre Unterstützung besonders wichtig.

Marina Baldauf
Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Weitere Informationen zum Mobilen Bett finden Sie hier!

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Wenn Beruf zu Berufung wird – Goldenes Ehrenzeichen für Marina Baldauf

29. August 2011 | von

Marina Baldauf (3.v.re.) im Kreise der Ausgezeichneten.

Die Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Marina Baldauf, hat im Februar dieses Jahres das goldene Ehrenzeichen des Landes Tirol für ihre Verdienste um das Sozialwesen verliehen bekommen. Stellvertretend für alle Geehrten hat Marina Baldauf dabei eine Dankesrede gehalten. Im folgenden eine Zusammenfassung ihrer Rede.

„… Ich erlebe oft in unserer Arbeit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, wie wichtig es ist, die ganz persönlichen Ängste und Nöte schwerstkranker und sterbender Menschen zu hören und sich darauf einzulassen. In dieser letzten Lebensphase, und die steht uns allen einmal bevor, ist für die Kommerzialisierung menschlicher Bedürfnisse kein Platz mehr.

Wenn Herz und Verstand zusammentreffen

Es gehört ein ganz persönliches Inne und Werthalten dazu. Neben aller hochwertigster Professionalität und Kompetenz in der Wissenschaft und Forschung, im Sport, in der Bildung, in der Wirtschaft, in Kunst und Kultur und im kirchlichen und sozialen Bereich, … braucht es diesen emotionellen Beziehungsbogen zwischen dem ICH und dem DU zum WIR.

Ich möchte das mit Herzensbildung oder einfach als die Aufmerksamkeit des Herzens beschreiben. Sie ist wichtiger denn je, wenn wir unserer flachen, auf Wohlstand ausgerichteten und gesättigten Gesellschaft die entsprechende Lebendigkeit zukommen lassen wollen. Wenn Herz und Verstand zusammentreffen, wandelt sich der Geist und aus Beruf wird Berufung.

Freiwilligkeit als Motor einer Gesellschaft

Es braucht Zivilcourage und engagiertes Handeln um unserer eigenen Trägheit und Mutlosigkeit zu entfliehen. Die Neugierde wird uns als Urkraft beflügeln. Gerade jetzt im Jahr der Freiwilligkeit, sollte dieser Motor einer Gesellschaft zum Anspringen gebracht werden. Organisiertes freiwilliges Engagement auf allen Ebenen, gerade durch die demografische Entwicklung, werden wir zukünftig

dringend benötigen.

Dazu gehört auch eine Kultur des Gemeinsinns und nicht der Ausgrenzung. Die Haltung des Gemeinsinns wurzelt in der Sozialität des Individuums. Die Erfahrung, nicht als autonomes Einzelwesen zu leben, sondern sich im Raum von Gemeinschaften und Kulturen zu entwickeln und zu entfalten, ist für jeden Menschen elementar und existenziell.

Nicht der monotone Klang des kollektiven‚ JA Sagens‘ sollte unsere Begleitmusik sein, sondern der wachsame und klare Blick nach vorne im Sinne der Menschlichkeit.“

Marina Baldauf, Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Foto: Land Tirol/Mück

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Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

28. Juli 2011 | von

„Ehrenamtliche tragen wesentlich dazu bei, Sterben und Tod schon im LEBEN Platz zu machen." Marina Baldauf

DANKE allen Ehrenamtlichen

Das Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 haben wir zum Anlass genommen, diese Ausgabe der Sonnenblume ganz dem Ehrenamt zu widmen.

Die Motive zum Engagement im Hospiz-Bereich sind oft ein ganzes Bündel an Bedürfnissen z.B. nach Güte, Wahrheit und Einzigartigkeit, nach Gerechtigkeit, Lebendigkeit verbunden mit Sicherheit, Liebe und Achtung.

Jedes Motiv ist wertvoll und trägt in seiner Besonderheit zur Vielfalt der Hospizbewegung bei. All dies sind Werte, die zum einen die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft enorm bereichern und zum anderen das persönliche Umfeld und damit die Gesellschaft, in der wir leben mit verändern.

In jedem Falle geht es bei all unseren Einsätzen, egal ob haupt- oder ehrenamtlich, um das Zulassen von Kommunikation, Wertschätzung und das Wahrnehmen von Wünschen und Bedürfnissen.

Vorbildhafte BotschafterInnen der Hospizbewegung

Dabei ist der persönliche Wandel, den unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sehr oft durchleben wenn es um ihre eigene innere Einstellung zu Sterben und Tod geht, wesentlicher Bestandteil der Hospizbewegung. Der eigene Mut, sich den Themen Sterben, Tod und Trauer zu stellen, hat häufig Vorbildwirkung und bleibt für das Umfeld nie wirkungslos. Ehrenamtliche HospizmitarbeiterInnen tragen Kraft ihres Tuns wesentlich dazu bei, Tod und Sterben schon im Leben Platz zu machen.

Dafür möchte ich mich bei euch allen von Herzen bedanken!

Marina Baldauf, Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Eine Feuerstelle für die Hospizbewegung

25. Mai 2011 | von

„Durch nichts kann der persönliche Kontakt ersetzt werden.“ Marina Baldauf

Wieder ist es Zeit, innezuhalten und auf unsere Arbeit im vergangenen Jahr zurückzuschauen.

Neben einer erfolgreichen Spenden- und Bausteinaktion für das Mobile Hospiz- und Palliativteam, vielen interessanten und gut besuchten Bildungsveranstaltungen, haben wir uns im Jahr 2010 besonders bemüht, unser ehrenamtliches Angebot in ganz Tirol zu stärken, zu bündeln und bestmöglich zu organisieren. Es bewährt sich sehr, dass hauptamtliche Mitarbeiterinnen unsere Ehrenamtlichen-Einsätze koordinieren. Sie knüpfen und halten Kontakt zu Krankenhäusern, Altenheimen, Sozialsprengeln, und vielen anderen Einrichtungen, sowie zu HausärztInnen. Sie bemühen sich, alle betreuenden Personen so gut wie möglich miteinander zu vernetzen – zum Wohle schwer kranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen.

Für mich ist es faszinierend zu sehen, wie sehr unsere MitarbeiterInnen durch ihr großes Engagement und ihren Einsatz die Herzen der Menschen erreichen. Durch nichts kann dieser persönliche Kontakt ersetzt werden. So ist es wunderbar zu sehen, wie sehr sich die Hospizbewegung, wie eine Welle mit immer weiteren Kreisen, in unserem Land ausbreitet.

Wenn ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, dann staune ich, wie vielseitig unsere Arbeit geworden ist.

Diese Vielseitigkeit unserer Aufgaben macht es aber auch notwendig, sich immer wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Es ist unsere Aufgabe sicherzustellen, dass die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft wie eine nährende Feuerstelle für die wachsende Hospizbewegung ist und bleibt.

Danken möchte ich allen haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für ihre Kraft, ihre Loyalität und für den Zusammenhalt in so manch schwieriger Situation.

Marina Baldauf, Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Aufmerksamkeit des Herzens

21. Februar 2011 | von

"Wenn Herz und Verstand zusammentreffen, wandelt sich der Geist und aus Beruf wird Berufung." Marina Baldauf

Marina Baldauf (Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) hielt anlässlich der feierlichen Verleihung der Ehrenzeichen des Landes Tirol, am Sonntag, 20. Februar 2011, eine Dankesrede im Namen aller zwölf Geehrten.

Ihre Rede können Sie im Folgenden nachlesen:

„Hohe Geistlichkeit, sehr geehrter Herr Bischof, sehr geehrte Landeshauptleute, werte Mitglieder der Landesregierung, sehr geehrter Herr Präs. Des Landtages, werte Bürgermeisterin und liebe Ausgezeichnete und Festgäste!

Ich freue mich, dass Sie gekommen sind, um die Verleihung dieses Ehrenzeichens mit uns zu feiern.

Dankbarkeit und Freude, dass wir diese Gefühle  empfinden, wird niemanden überraschen.

Diese Art der Wertschätzung bezieht sich nicht nur auf die vollbrachte Leistung der jeweiligen Person, sondern immer auf den ganzen in Beziehung stehenden Menschen. Es ist verbunden mit Respekt, Wohlwollen und Anerkennung und drückt sich aus  im Zugewandt sein. Jemandem aufrichtig zugewandt sein heißt, sein Gegenüber mit seinen Stärken und Schwächen wahr zu nehmen.

Die Sprache, hin und wieder aber auch die Sprachlosigkeit können dabei eine wichtige Brückenfunktion sein. Das ist ein hoher Wert, denn wir bewegen uns in einer leistungsorientierten, schnelllebigen Zeit,   von Kurzinformationen und tendenziösen Blitzlichtern beeinflusst.

Ich erlebe dies oft in unserer Arbeit der THG, wie wichtig es ist, die ganz persönlichen Ängste und Nöte schwerstkranker und sterbender Menschen zu hören und sich darauf einzulassen. In dieser letzten Lebensphase, und die steht uns allen einmal bevor, ist für die Kommerzialisierung menschlicher Bedürfnisse kein Platz mehr.

Es gehört ein  ganz persönliches Inne- und Werthalten dazu. Neben aller hochwertigster Professionalität und Kompetenz  in der Wissenschaft und Forschung, im Sport, in der Bildung, in der Wirtschaft, in Kunst und Kultur und im kirchlichen und sozialen Bereich, stellvertretende Persönlichkeiten sind ja heute hier ausgezeichnet worden, braucht es diesen emotionellen Beziehungsbogen zwischen dem ICH und dem DU zum WIR. Ich möchte das mit Herzensbildung oder einfach als die Aufmerksamkeit des Herzens beschreiben.

Sie ist wichtiger denn je, wenn wir unserer  flachen, auf Wohlstand ausgerichteten und gesättigten Gesellschaft die entsprechende Lebendigkeit zukommen lassen wollen.

Wenn Herz und Verstand zusammentreffen, wandelt sich der Geist und aus Beruf wird Berufung. Der damit verbundene hohe Einsatz findet sich bei allen heute Geehrten wieder.

Es braucht Zivilcourage und engagiertes Handel um unserer eigenen Trägheit und Mutlosigkeit zu entfliehen. Die Neugierde wird uns als Urkraft beflügeln.

Gerade jetzt im Jahr der Freiwilligkeit, sollte dieser Motor einer Gesellschaft zum Anspringen gebracht werden. Viele Initiativen werden vermutlich in diesem Jahr aus dem Boden wachsen und ich hoffe, dass es uns gelingen wird, diese frei werdende Energie zu bündeln und zukünftig bestmöglich und verantwortlich einzusetzen. Dazu braucht es mit Sicherheit eine kraftvolle Bürgerinitiative, neben aller politischen und öffentlichen Unterstützung.

Organisiertes freiwilliges Engagement auf allen Ebenen, gerade durch die demografische Entwicklung,  werden wir zukünftig dringende benötigen. Dazu gehört  auch, wie eingangs erwähnt, eine Kultur der Wertschätzung und des Dankens aber auch des Gemeinsinns und nicht der Ausgrenzung.

Die Haltung des Gemeinsinns wurzelt in der Sozialität des Individuums. Die Erfahrung, nicht als autonomes Einzelwesen zu leben, sondern sich im Raum von Gemeinschaften und Kulturen zu entwickeln und zu entfalten, ist für jeden Menschen elementar und existenziell.

Das sollte wieder stärker in unser Bewusstsein rücken und uns mit Lebensvertrauen und Mut, gerade in konfliktreichen Zeiten,  in die Zukunft gehen lassen.

Nicht der monotone Klang des kollektiven „JA Sagens“ sollte unsere Begleitmusik sein, sondern der wachsame und klare Blick nach vorne im Sinne der Menschlichkeit.

Dietrich Bonhoeffer, im KZ 1945 hingerichtet, aufgrund seiner Tätigkeit im Widerstand, beschreibt dieses Vertrauen ins Leben und um seine Endlichkeit wissend mit folgenden Zeilen:

Von guten Mächten treu und still umgeben,

behütet und getröstet wunderbar,

so will ich diese Tage mit euch leben

und mit euch gehen in ein neues Jahr.“

Marina Baldauf, 20. Februar 2011

Weitere Informationen zur Verleihung des Ehrenzeichens des Landes Tirols finden Sie hier!

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Als Organisation wachsen und dem Grundauftrag treu bleiben

2. Februar 2011 | von

„Es tut gut, sich von einer Idee tief berühren zu lassen.“ Marina Baldauf

Die Weihnachtszeit liegt hinter uns und wir starten gemeinsam in ein neues Jahr. Gemeinsam heißt, dass wir uns der Not unserer Mitmenschen annehmen wollen, die unsere Solidarität und Nächstenliebe brauchen. Begleitung zu haben in der letzten Lebenszeit kann helfen, die Trauer bewusster zu spüren und ihr Raum zu geben.

Aber auch ein mitfühlender Händedruck oder Ohren, die sich Zeit nehmen zu hören, erleichtern oft die Situation in einer Familie. Natürlich ist es wichtig, Schmerzen zu lindern, medizinisch und pflegerisch, aber auch die aufrichtige und wachsame Anteilnahme kann Kraft geben. Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in ganz Tirol sind, mit einer entsprechenden Ausbildung „vorbereitet“, für die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft tätig.

Engagierter Einsatz und spürbare Hilfe

Der höchst engagierte Einsatz von allen unseren MitarbeiterInnen, aber auch die spürbare Hilfe von außen faszinieren mich immer wieder. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der ohne messbare Leistung oft kein Weiterkommen möglich scheint, tut es gut, wenn sich Menschen von einer Idee tief berühren lassen. Diese Berührung war und ist notwendig, um als Organisation zu wachsen und trotzdem dem Grundgedanken treu zu bleiben. Wir bemühen uns, die eingangs erwähnte Not zu sehen, dementsprechend zu handeln und  – wenn auch oft ohnmächtig oder hilflos – einfach da zu sein und den Schmerz auszuhalten.

Trotzdem glaube ich, dass diese letzte Lebenszeit noch intensiv gelebt werden kann und mitunter viel Unerwartetes in sich birgt. Ein bewusstes Abschiednehmen kann viele gute Erinnerungen hinterlassen und Kraft geben für einen Neubeginn in Zeiten der Trauer.

Auch wir starten in ein neues Jahr und ich hoffe, dass es uns gemeinsam gelingt, die Hospizidee als tragende Säule in unserer Gesellschaft zu stabilisieren und zu verankern.

Marina Baldauf, Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Wir sagen Danke – Mobiles Bett

20. Dezember 2010 | von

„Im Namen der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft wünsche ich Ihnen einen gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und möchte mich bei allen herzlich bedanken, die den Fortbestand der mobilen Hospiz- und Palliativbetreuung auch im kommenden Jahr ermöglichen.“ Marina Baldauf, Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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