Tagebuch

Archiv: marina-baldauf

24 Advent-Fenster: Erhebe Deine Worte, nicht Deine Stimme

4. Dezember 2021 | von

Es ist der Regen, der Blumen wachsen lässt, nicht der Donner. Rumi, persischer Dichter, 13. Jh.

„Das Gemeinsame vor das Trennende zu setzen, ist gerade auch in Krisenzeiten ein haltgebender Anker.“ Marina Baldauf, ehrenamtliche Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Wir begleiten Menschen …

16. Dezember 2020 | von

Der Verfassungsgerichtshof hat entschieden. Umso wichtiger erscheint es mir, weiterhin die flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung für schwer kranke und sterbende Menschen als Angebot bestmöglich zu unterstützen.

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Wir begleiten Menschen…

16. November 2020 | von

Die Coronazeit 2020 werden wir alle nicht so schnell vergessen. Unser Alltag ist geprägt von sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Unsicherheiten. Wie brüchig unser Leben durch unerwartete Situationen werden kann, zeigt sich auch am nahenden Lebensende.

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Besondere Zeiten brauchen ein besonderes Wirken

29. April 2020 | von

Auch an uns in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft geht die Covid-Krise nicht spurlos vorüber. Wir mussten uns auf eine nicht absehbare, befremdende Situation neu einstellen.

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Es geht immer um Begleitung – Gesichter und Geschichten – 20 Jahre Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

3. Dezember 2012 | von

Marina Baldauf (ehem. Vorsitzende der THG)

In einer verantwortlichen Bürgergesellschaft ist freiwilliges Engagement Not-wendig. In der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft ist dieses freiwillige Engagement besonders lebendig und wertvoll. Bei allem Wachstum in den letzten Jahren, steht in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft das Grundanliegen immer im Vordergrund: Es geht immer um die Begleitung schwerkranker und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen.

Marina Baldauf
ehem. Vorstandsvorsitzende

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Die Feuerstelle unserer Arbeit

30. November 2011 | von  | 1 Kommentar

Marina Baldauf (Vorsitzende der THG)

Die verbleibende Zeit bei einer schweren Erkrankung zu Hause verbringen zu können, war vor 20 Jahren die Feuerstelle unserer Arbeit. Sicherheit zu geben, zu beraten und zu begleiten in einer vertrauten Umgebung, steht für unser Mobiles Hospiz- und Palliativteam nach wie

vor im Vordergrund. Die Angehörigen zu entlasten, aber sie auch als die wichtigsten Begleiter zu sehen, erfordert Respekt, Wachsamkeit und Einfühlungsvermögen.

Aber auch die Möglichkeit bei zu starker Belastung unsere Hospiz- Station in Anspruch zu nehmen, ist zu einer tragenden Säule geworden. Neben aller professionellen Versorgung bleiben immer der menschliche, herzliche Umgang und der klare Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen wesentlich.

Ich bin sehr dankbar dafür, die Rahmenbedingungen für unsere Hospiz- Arbeit in Tirol mitgestalten zu dürfen und das Bewusstsein für die Hospizidee weiterzutragen. Das gemeinsame Anliegen, die Sterbezeit als Lebenszeit zu gestalten, betrifft uns alle. Daher ist Ihre Unterstützung besonders wichtig.

Marina Baldauf
Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Weitere Informationen zum Mobilen Bett finden Sie hier!

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Wenn Beruf zu Berufung wird – Goldenes Ehrenzeichen für Marina Baldauf

29. August 2011 | von

Marina Baldauf (3.v.re.) im Kreise der Ausgezeichneten.

Die Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Marina Baldauf, hat im Februar dieses Jahres das goldene Ehrenzeichen des Landes Tirol für ihre Verdienste um das Sozialwesen verliehen bekommen. Stellvertretend für alle Geehrten hat Marina Baldauf dabei eine Dankesrede gehalten. Im folgenden eine Zusammenfassung ihrer Rede.

„… Ich erlebe oft in unserer Arbeit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, wie wichtig es ist, die ganz persönlichen Ängste und Nöte schwerstkranker und sterbender Menschen zu hören und sich darauf einzulassen. In dieser letzten Lebensphase, und die steht uns allen einmal bevor, ist für die Kommerzialisierung menschlicher Bedürfnisse kein Platz mehr.

Wenn Herz und Verstand zusammentreffen

Es gehört ein ganz persönliches Inne und Werthalten dazu. Neben aller hochwertigster Professionalität und Kompetenz in der Wissenschaft und Forschung, im Sport, in der Bildung, in der Wirtschaft, in Kunst und Kultur und im kirchlichen und sozialen Bereich, … braucht es diesen emotionellen Beziehungsbogen zwischen dem ICH und dem DU zum WIR.

Ich möchte das mit Herzensbildung oder einfach als die Aufmerksamkeit des Herzens beschreiben. Sie ist wichtiger denn je, wenn wir unserer flachen, auf Wohlstand ausgerichteten und gesättigten Gesellschaft die entsprechende Lebendigkeit zukommen lassen wollen. Wenn Herz und Verstand zusammentreffen, wandelt sich der Geist und aus Beruf wird Berufung.

Freiwilligkeit als Motor einer Gesellschaft

Es braucht Zivilcourage und engagiertes Handeln um unserer eigenen Trägheit und Mutlosigkeit zu entfliehen. Die Neugierde wird uns als Urkraft beflügeln. Gerade jetzt im Jahr der Freiwilligkeit, sollte dieser Motor einer Gesellschaft zum Anspringen gebracht werden. Organisiertes freiwilliges Engagement auf allen Ebenen, gerade durch die demografische Entwicklung, werden wir zukünftig

dringend benötigen.

Dazu gehört auch eine Kultur des Gemeinsinns und nicht der Ausgrenzung. Die Haltung des Gemeinsinns wurzelt in der Sozialität des Individuums. Die Erfahrung, nicht als autonomes Einzelwesen zu leben, sondern sich im Raum von Gemeinschaften und Kulturen zu entwickeln und zu entfalten, ist für jeden Menschen elementar und existenziell.

Nicht der monotone Klang des kollektiven‚ JA Sagens‘ sollte unsere Begleitmusik sein, sondern der wachsame und klare Blick nach vorne im Sinne der Menschlichkeit.“

Marina Baldauf, Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

Foto: Land Tirol/Mück

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Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

28. Juli 2011 | von

„Ehrenamtliche tragen wesentlich dazu bei, Sterben und Tod schon im LEBEN Platz zu machen." Marina Baldauf

DANKE allen Ehrenamtlichen

Das Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 haben wir zum Anlass genommen, diese Ausgabe der Sonnenblume ganz dem Ehrenamt zu widmen.

Die Motive zum Engagement im Hospiz-Bereich sind oft ein ganzes Bündel an Bedürfnissen z.B. nach Güte, Wahrheit und Einzigartigkeit, nach Gerechtigkeit, Lebendigkeit verbunden mit Sicherheit, Liebe und Achtung.

Jedes Motiv ist wertvoll und trägt in seiner Besonderheit zur Vielfalt der Hospizbewegung bei. All dies sind Werte, die zum einen die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft enorm bereichern und zum anderen das persönliche Umfeld und damit die Gesellschaft, in der wir leben mit verändern.

In jedem Falle geht es bei all unseren Einsätzen, egal ob haupt- oder ehrenamtlich, um das Zulassen von Kommunikation, Wertschätzung und das Wahrnehmen von Wünschen und Bedürfnissen.

Vorbildhafte BotschafterInnen der Hospizbewegung

Dabei ist der persönliche Wandel, den unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sehr oft durchleben wenn es um ihre eigene innere Einstellung zu Sterben und Tod geht, wesentlicher Bestandteil der Hospizbewegung. Der eigene Mut, sich den Themen Sterben, Tod und Trauer zu stellen, hat häufig Vorbildwirkung und bleibt für das Umfeld nie wirkungslos. Ehrenamtliche HospizmitarbeiterInnen tragen Kraft ihres Tuns wesentlich dazu bei, Tod und Sterben schon im Leben Platz zu machen.

Dafür möchte ich mich bei euch allen von Herzen bedanken!

Marina Baldauf, Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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Eine Feuerstelle für die Hospizbewegung

25. Mai 2011 | von

„Durch nichts kann der persönliche Kontakt ersetzt werden.“ Marina Baldauf

Wieder ist es Zeit, innezuhalten und auf unsere Arbeit im vergangenen Jahr zurückzuschauen.

Neben einer erfolgreichen Spenden- und Bausteinaktion für das Mobile Hospiz- und Palliativteam, vielen interessanten und gut besuchten Bildungsveranstaltungen, haben wir uns im Jahr 2010 besonders bemüht, unser ehrenamtliches Angebot in ganz Tirol zu stärken, zu bündeln und bestmöglich zu organisieren. Es bewährt sich sehr, dass hauptamtliche Mitarbeiterinnen unsere Ehrenamtlichen-Einsätze koordinieren. Sie knüpfen und halten Kontakt zu Krankenhäusern, Altenheimen, Sozialsprengeln, und vielen anderen Einrichtungen, sowie zu HausärztInnen. Sie bemühen sich, alle betreuenden Personen so gut wie möglich miteinander zu vernetzen – zum Wohle schwer kranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen.

Für mich ist es faszinierend zu sehen, wie sehr unsere MitarbeiterInnen durch ihr großes Engagement und ihren Einsatz die Herzen der Menschen erreichen. Durch nichts kann dieser persönliche Kontakt ersetzt werden. So ist es wunderbar zu sehen, wie sehr sich die Hospizbewegung, wie eine Welle mit immer weiteren Kreisen, in unserem Land ausbreitet.

Wenn ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, dann staune ich, wie vielseitig unsere Arbeit geworden ist.

Diese Vielseitigkeit unserer Aufgaben macht es aber auch notwendig, sich immer wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Es ist unsere Aufgabe sicherzustellen, dass die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft wie eine nährende Feuerstelle für die wachsende Hospizbewegung ist und bleibt.

Danken möchte ich allen haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für ihre Kraft, ihre Loyalität und für den Zusammenhalt in so manch schwieriger Situation.

Marina Baldauf, Vorsitzende Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

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