Ich geh’ gern ins Tageshospiz

3. August 2021 | von

Hans-Peter kommt seit drei Monaten jeden Dienstag und Donnerstag ins Tageshospiz. Er hat Leberkrebs. Nach der letzten Operation, bei der die halbe Leber entfernt wurde, hofften die Ärzte, dass der andere Teil gesund sei. Nach drei Monaten war allerdings klar, dass auch dieser vom Krebs angegriffen war.

„Ich will nicht mehr leiden!“

„Da hatte ich schwer depressive Gedanken“, erzählt Hans-Peter: „Ich dachte mir: ‚Nein, ich will nicht mehr leiden!‘“ Aber er meint auch: „Seit ich im Tageshospiz bin, ist das weg. Ich habe immer noch manchmal depressive Gedanken, aber die sind relativ harmlos. Ich habe mir jetzt ein Bett und ein Sofa gekauft. Früher hätte ich gesagt: ‚Wofür? Ich lebe sowieso nicht mehr lange.‘ Heute ist das anders.“

Die Lebensfreude kam zurück

Als ihm in der Klinik vorgeschlagen wurde, dass er ins Tageshospiz gehen könne, lehnte Hans-Peter im ersten Moment ab. Er konnte sich nicht vorstellen, dass es ihm hier gefallen könnte. „Dann bin ich hergefahren und war überrascht“, meint er rückblickend: „Und beim zweiten Besuch habe ich gesagt, ich würde auch zweimal in der Woche kommen, wenn es geht.“ Mittlerweile freut er sich auf die zwei Tage in der Woche, an denen er ins Tageshospiz kommen kann. Er fühlt sich gut betreut, gesundheitlich geht es ihm auch viel besser. „Im Tageshospiz ist es, als ob wir eine Familie, als ob wir Freunde wären“, fasst er zusammen. „Jeder kümmert sich um den anderen. Für mich ist es einfach das Beste, was mir passieren hat können.“

Gemeinsam die Dunkelheit vertreiben

Mit Ihrer Spende für unsere Hospizarbeit schenken Sie schwer kranken Menschen, die wie Hans-Peter manchmal traurig und allein sind, eine umfassende und liebevolle Begleitung. Sie helfen mit, dass die Dunkelheit geht und Lebensfreude kommen kann. Vielen herzlichen Dank dafür!

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