Stimmen aus dem Hospiz – Karin Pirkl

22. Juli 2021 | von

Herr A. war 51 Jahre, als er zu uns auf die Palliativstation kam. Er litt an ALS, einer neurologischen Erkrankung mit fortschreitender Lähmung der Muskulatur.

Anfänglich hielt Herr A. sich nur in seinem Zimmer auf, mit der Zeit wagte er sich hinaus und stand oft lange im offenen Aufenthaltsbereich und beobachtete das Geschehen und Treiben am Esstisch. Ein berührendes Bild für mich. Die fortschreitende Erkrankung forderte ihm, seinen Angehörigen und auch uns, den Pfleger*innen, vieles ab. Nachdem er so gut wie nichts mehr selbst machen konnte, war er vollständig auf unsere Hilfe angewiesen. Klare Strukturen, Geduld, Zeit und Ruhe waren gefordert, um ihm die Situation erträglicher zu machen – Dinge, die mir auch sonst in schwierigen Situationen hilfreich sind.

Karin Pirkl, Diplomkrankenpflegerin

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