Buchtipp: Reinhold Stecher – Mit Leben anstecken

Erst langsam tritt klar zu Tage, was Bischof Reinhold Stecher in 91 Jahren fast unbändiger Kreativität alles geschaffen hat. Auf Aquarellen und in Gedichten hat er Freude und glückliche Stunden festgehalten, er galt als Mahner gegen Antisemitismus und Diktatur, mit seinen Vorträgen und Predigten hat er Schafzüchtern und Gärtnern, Universitätsprofessoren und Ärzten Orientierung gegeben und sein Unbehagen über gewissen Entwicklungen in seiner Kirche hat er durch pointierte Karikaturen zum Ausdruck gebracht.

Der neueste Band mit bisher unveröffentlichten Texte, Bilder und Zeichnungen aus dem Nachlass von Bischof Stecher enthält wichtige Dokumente wie die detaillierte Schilderung seiner Verhaftung durch die Gestapo zu Ostern 1941 oder die „Ernste Bilanz“ des 87-Jährigen zur Situation der Seelsorge, vor allem aber kurze Betrachtungen, Bilder und Gedichte, die von einem erfüllten Leben zeugen und zu einem Leben in Fülle anregen.

Reinhold Stecher – Mit Leben anstecken

Neue Texte, Bilder und Zeichnungen aus dem Nachlass
herausgegeben von Paul Ladurner

136 Seiten, 22 farb. Abb. und 24 sw. Zeichnungen
15 x 22,5 cm; gebunden mit Schutzumschlag
Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2016

Der Autor:

Reinhold Stecher (1921–2013) war über dreißig Jahre in der Jugendseelsorge und als Religionspädagoge tätig und von 1981 bis 1997 Bischof der Diözese Innsbruck; erfolgreicher Autor, Zeichner und Maler; Träger zahlreicher Preise, u. a. Ökumenischer Predigtpreis 2010 für sein Lebenswerk (Bonn).

Foto: Tyrolia Verlag

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