"Künstliche Ernährung bei schwer kranken Menschen" – Vortrag in Mayrhofen

31. März 2011 | von

Dr. Christoph Gabl (Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) sprach bei seinem Vortrag am 28. März 2011 in Mayrhofen über künstliche Ernährung am Lebensende. Gemeinsam mit DGKS Gabi Hauser zeigte er das Spannungsverhältnis zwischen Lebenserhaltung und Leidensverlängerung auf: Es ist für Angehörige und Betreuende oft schwer auszuhalten, wenn alte oder schwer kranke Menschen nicht mehr essen wollen oder können. Die Frage nach künstlicher Ernährung bedingt auch die Frage, ob Lebenserhaltung nicht gleichzeitig Leidensverlängerung bedeutet.

DGKS Gabi Hauser sprach zum Thema "Mundpflege in den letzten Lebenstagen". Eine intensive Mundpflege ist ein wichtiger und hilfreicher pflegerischer Beitrag in der palliativen Versorgung, insbesondere wenn der/die PatientIn nicht mehr isst. Auch die Angehörigen haben dadurch das Gefühl noch etwas tun zu können.

Die zahlreichen BesucherInnen erhielten einen umfassenden Einblick in die komplexe Thematik.

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