Vorausschauende Betreuungsplanung

Für das Lebensende vorausschauend vorzusorgen führt zu hoher Zufriedenheit bei Patient*innen, ihren Familien und den Betreuenden. Das ist aus vielfältigen Erfahrungen in unterschiedlichen Ländern bekannt. In Österreich wurde mit dem VSD Vorsorgedialog® ein gemeinsamer Weg gefunden, um Vorausschauende Betreuungsplanung (Advance Care Planning) qualitätsvoll durchzuführen.

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VSD Vorsorgedialog® – Recht auf Selbstbestimmung

Die Implementierung des Vorsorgedialogs wird in den einzelnen Bundesländern im Rahmen eines Projekts angeboten und erfolgt nach den Vorgaben des Dachverbandes Hospiz Österreich.

Seit 2015 wird von der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft das Projekt „Hospizkultur und Palliative Care im Pflegeheim“ umgesetzt. In diesem zweijährigen Entwicklungsprozess wird die auch die Implementierung des Vorsorgedialogs angeboten.

Vorsorge für Krisen und Notfälle am Lebensende –Recht auf Linderung belastender Symptome

Für Wohn- und Pflegeheime, mobile Pflege- und Betreuungsdienste und Arztpraxen ist der Vorsorgedialog das in Österreich allgemein anerkannte Instrument für Vorausschauende Planung.

In Krankenhäusern sind meist andere Formen der Dokumentation von vorsorgenden Gesprächen angemessen und zweckmäßig.

Vorsorge im Umgang mit Krisen in palliativen Betreuungssituationen ist ein zentrales Werkzeug palliativer Betreuung. Es ist nachgewiesen, dass Menschen eher zu Hause oder im Wohn- und Pflegeheim sterben können, wenn diese Vorsorge für Krisen und Notfälle erfolgt ist und ein Plan zur Verfügung steht.

Krisensituationen sind eine Herausforderung für alle Beteiligte: Betroffene, Bezugspersonen und Betreuende. Das rechtzeitige Gespräch kann dazu beitragen, dass unverhältnismäßige, nutzlose oder belastende Maßnahmen sowie Maßnahmen, die der/die Betroffene ablehnt, in einer Krisensituation unterlassen werden.

Damit die Betreuenden und der Notarzt/die Notärztin eine Handlungsorientierung in der Krisensituation vorliegen haben, wurde 2010 in Tirol unter Beteiligung zahlreicher Expert*innen ein Dokumentationswerkzeug entwickelt, der „Plan für Krisen und Notfälle“ (PKN). Diese Dokumentationsvorlage wurde seither auf Basis von Erfahrungen laufend überprüft und weiterentwickelt.

Bildungsangebote zum Thema entnehmen Sie bitte dem aktuellen Bildungsprogramm (Bildung-nach-Maß, BnM).

 

Für nähere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Für organisatorische Fragen:

Christiane Teichmann

Assistentin Akademie

Telefon: 05223 43700-33676, E-Mail: christiane.teichmann@hospiz-tirol.at

 

Für inhaltliche Fragen:

Dr. Andrea Knoflach-Gabis

Ärztliche Direktorin

Telefon: 05223 43700-33626, , E-Mail: andrea.knoflach-gabis@hospiz-tirol.at

oder

Sylvia Jöbstl

DGKP, Projektkoordinatorin

Telefon: 05223 43700-33674, , E-Mail: sylvia.joebstl@hospiz-tirol.at

 

Die folgenden Unterlagen sollen nur bei Kenntnis des Gesamtkonzepts und nach der qualitätsvollen Implementierung von Vorausschauender Betreuungsplanung in einer Institution verwendet werden:

Dokumentationsvorlagen zum Ausfüllen am PC:

 

Allgemeine Empfehlungen zum Download: