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Wir begleiten Menschen.

Oskar und die Dame in Rosa - Filmabend in Innsbruck | Mi, 28. März 2012


Oskar ist zehn Jahre alt und hat nicht mehr viele Tage zu leben. Er leidet an einer besonders aggressiven Form von Leukämie. Doch keiner hat den Mut, ihm die Diagnose zu eröffnen - weder seine Eltern, noch der Arzt oder die Krankenschwestern. Sie alle flüchten sich in distanzierte Höflichkeit. Aus Trotz tritt Oskar in Redestreik. Erst als er in der Klinik die Dame in Rosa trifft, die erste, die ihn endlich wie einen normalen Menschen behandelt, spricht er wieder, aber ausschließlich mit ihr. Nach anfänglichem Sträuben - die Dame in Rosa hat eine starke Abneigung gegen Krankenhäuser - freunden sie und Oskar sich schnell an. Sie ermuntert Oskar zu einem Spiel: Er soll sich vorstellen, dass jeder Tag von nun an zehn Jahre bedeutet. In seiner Phantasie hat der todkranke Oskar nun die Möglichkeit, doch noch ein ganzes, erfülltes Leben zu führen - eine Zukunft im Schnelldurchlauf. Mit Rose an der Seite durchlebt Oskar seine Flegeljahre, den ersten Kuss, die erste Liebe, Midlifecrisis und Gebrechlichkeit. Und auch für die Dame in Rosa bleibt dieses "Spiel" nicht ohne Konsequenzen.

 

Im Anschluss an den Film gibt es eine Gesprächsrunde mit Elke Krautgartner und Peter Norden, PsychologInnen an der Onkologischen Abteilung der Universitätskinderklinik Innsbruck.

 

Oskar und die Dame in Rosa

Belgien 2009 - Regie: Eric-Emmanuel Schmitt - Spielfilm - 104 Min.

Mittwoch, 28. März 2012, 19.00 Uhr

Haus der Begegnung, Innbruck

 

Leitung: Christine NORDEN, Haus der Begegnung
Beitrag: kein Beitrag
Anmeldung: keine Anmeldung erforderlich, freie Platzwahl

 

Haus der Begegnung gemeinsam mit dem Katholischen Tiroler Lehrerverein (KTLV), der AV-Medienstelle der Diözese Innsbruck und der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

 

 

Tiroler Hospiz-Gemeinschaft – Heiliggeiststraße 16 – 6020 Innsbruck