Die Sonne geht an keinem Dorf vorüber
Die Sonne geht an keinem Dorf vorüber
Abschiede, so schreibt Johannes Okoro, gehören zum Leben wie die Sterne zum Himmel. Abschiede sind notwendig, um das Leben wieder schätzen zu lernen. Das Gefühl des Abschieds entsteht, wenn Beziehungen zerbrechen, wenn Menschen ihre geliebte Umgebung oder Orte der Erinnerung zurücklassen müssen, wenn nach langer beruflicher Tätigkeit ein Lebensabschnitt endet oder wenn Krankheit das Leben erschwert und man seine gewohnte Unabhängigkeit und Lebensweise aufgeben muss. Die wohl endgültigste Art des Abschiednehmens ist der Tod eines nahe stehenden Menschen. Johannes Okoro, seit 2007 altkatholischer Bischof von Österreich und erfolgreicher Psychotherapeut, arbeitet in diesem Buch seine langjährigen Erfahrungen auf. Anhand zahlreicher Beispiele und Fallgeschichten zeigt er, dass der Abschiedsschmerz je nach Entwicklung und Struktur eines Menschen integraler oder nichtintegraler Aspekt des Abschieds sein kann. Nur wenn wir in der Lage sind, Abschiede zu akzeptieren, können wir für neue Erfahrungen offen sein.
Der Autor:
JOHANNES OKORO, geboren 1949 in Kano, Nigeria, studierte in Innsbruck Theologie, Psychologie und Erziehungswissenschaft und ist als Psychologe, Seelsorger und Psychotherapeut tätig. War UNO-Militärseelsorger in Zypern und Syrien, seit 2007 Bischof der Altkatholischen Kirche Österreichs. Johannes Okoro ist Dozent für Psychodynamische und Transkulturelle Psychotherapie in Wiesbaden und führt eine Praxis für Psychotherapie.

Johannes Okoro
DIE SONNE GEHT AN KEINEM DORF VORÜBER
Leben mit dem Schmerz des Abschiedes
144 Seiten, 12 x 20 cm, SW-Abbildungen,
Halbleinen mit Lesebändchen
ISBN: 978-3-222-13247-6, EUR 16,95

